Get fit in 8 weeks

Bereit für die Verwandlung?

Text: Tom Cunningham 
Fotos: Taz Darling

Keine Zeit und zu viel Aufwand. Du denkst, dass ein Adonis-Körper ein Ding der Unmöglichkeit ist? In einem wöchentlichen Blog wird unser Mann der Stunde beweisen, dass ein paar Monate harte Knochenarbeit revolutionär sein können.

Mein Name ist Tom, ich bin 29 und wenn es um meinen Lebensstil geht, würde ich mich als ziemlich durschnittlichen Typen bezeichnen - ich verbringe viel Zeit damit im Büro zu sitzen und in den Computer zu starren, mein Fitnesscenter bekommt mich selten zu Gesicht (um genauer zu sein: zweimal in den letzten sechs Monaten!), ich genieße mein Bier und gebe mehrmals in der Woche der Versuchung des berühmt-berüchtigten Take-Aways nach. Klar, habe ich mir schon unzählige Male vorgenommen, ab jetzt gesünder (beziehungsweise ab morgen) zu essen und regelmäßig Sport zu treiben, aber dann steht wieder der Freitagabend vor der Türe und - willkommen zurück am Nullpunkt. Damit meine Willenskraft tatsächlich standhalten kann, muss ich Resultate sehen, am besten gleich.

Aber ist es tatsächlich möglich, seinen Körper in nur ein paar Monaten komplett zu verwandeln? Die Londoner Transformations-Spezialisten Embody Fitness meinen ja, es ist möglich. Ich habe beschlossen, den Versuch zu wagen. Das ist die Geschichte meiner Reise in nur acht Wochen fit, gesund und - am wichtigsten - einen Körper aus Stahl zu bekommen.

Woche 1: Geplänkel mit dem Plank

Nach einem letzten Sonntag voller Hemmungslosigkeit (Braten, Pizza, 2 ½ Liter Cider) ist es nun an der Zeit, mich zusammenzureißen und in Form zu kommen. 

Fitness check

Am Montag heißt es ab ins Embody Fitness Center in Bank, London, für eine erste Körpervermessung und eine muskoloskeletale Untersuchung mit dem Head der Personal Trainer-Abteilung Chris Walton und der Sports Performance-Spezialistin Danielle Yarwood. 

Das soll ihnen dabei helfen, maßgeschneiderte Ernährungs- und Trainingspläne zu erstellen, die meine körperlichen Schwächen berücksichtigen und mein Verletzungsrisiko minimieren sollen (Ich entdecke erstmalig, dass ich überdurchschnittlich hohe Fußgewölbe und ein überraschend schwaches, linkes Bein habe.). 

Es stellt sich heraus, dass für mich in dem ganzen Prozess ein positiver Motivationsfaktor steckt: nichts geht über das augenöffnende Erlebnis in Unterhose bekleidet auf einem Bein zu stehen und von Chris mit einem Bauchzirkel in das eigene Fett gepiekst zu werden, während Danielle sich über meine, ähm, nicht ganz so straffen Stellen meines Körpers informiert und sich alles akribisch in ihrem Notizbuch vermerkt. Jetzt will ich ins Fitnesscenter gehen. 

Mein Trainer für die erste Woche ist Greg Cornthwaite, ein Mann, der eindeutig das lebt, was er predigt. Angeblich reichen drei, einstündige Einheiten pro Woche unter der Aufsicht seiner Argusaugen und der der anderen Embody-Personal-Trainer, um mich in nur acht Wochen in einen Gott zu verwandeln. Klingt besser, als die unendlich vielen Stunden tägliches Training, die ich mir erwartet habe. 

Aber bereits nach den ersten 10 Minuten Warm-Up wird mir bewusst, dass dieses Intensivprogramm wenig mit meinen bisherigen Ausflügen ins Fitnesscenter zu tun hat - 20 Minuten Rudern gefolgt von einer ausgiebigen Sauna-Session.

„Dieses Intensivprogramm hat wenig mit meinen bisherigen Ausflügen ins Fitnesscenter zu tun - 20 Minuten Rudern gefolgt von einer Sauna-Session.“

Nach einer Foam-Rolling-Einheit und Oberkörper-Sets mit Gewichten, werde ich in die Welt des Plankings entführt. Das hat, wie ich zuerst dachte, nichts mit dem globalen Wahn sich an ungewöhnlichen Orten auf den Boden zu legen zu tun, sondern es ist die Kunst seinen Oberkörper, steif wie ein Brett (in meinem Fall ein sehr Biegsames) und bloß auf Unterarmen und Zehenpitzen gestützt, über mehrere Sekunden hinweg in der Luft zu halten. Meine Mitte brennt nach fünf Sekunden. Ich hatte keine Ahnung, dass eine bewegungslose Übung mich in den 26 Sekunden, die ich es mit Ach und Krach schaffe die Position zu halten, dermaßen außer Atem und zum Schwitzen bringen kann. Ich liege nach Luft ringend am Boden. Mein Körper brennt noch immer. 

Planking

Der perfekte Plank?

Nach zwei weiteren 20-Sekunden Planks, einer Minute Pause, hilft Greg meinem brennenden Körper hoch - das Warm-Up sei vorbei und jetzt gehe es los, lässt er mich unbeeindruckt wissen. 

So gehts: Der perfekte Plank

Diese Übung mag vielleicht hart sein, aber sie ist der beste Weg, um es zu den ganz Harten zu schaffen… wenn man sie richtig macht. 


  1. 1. Lege dich flach auf den Boden, dann drücke dich hoch, und stütze dich nur (!) auf deinen Zehenspitzen und deinen Unterarmen ab. 
  2. 2. Denke immer daran, dass dein Rücken gerade und steif wie ein Brett sein muss - schaue, dass du in der Mitte nicht durchhängst oder deinen Hintern in die Luft streckst.
  3. 3. Dein Kopf ist die Verlängerung deiner Wirbelsäule - dein Blick ist nach unten gerichtet. 
  4. 4. Die Körperspannung muss auf dem Maximum sein. Schiebe deine Ellbogen in Richtung Zehen, spanne deine Gesäßmuskeln an und ziehe deinen Bauch ein - mache ihn so hart, als würde dich gleich jemand in den Bauch treten, um alle Muskelgruppen maximal einzusetzen. Wenn du nicht zitterst, dann hast du nicht genug Körperspannung!
  5. 5. Versuche die Position für 30 Sekundne zu halten und versuche dich ständig zu verbessern. Du denkst 30 Sekunden sind lange? Letztes Jahr hat Mao Weidong den Rekord gebrochen: Er verharrte für 4 Stunden und 26 Minuten im Plank.

Das Programm baut auf Krafttraining auf, das laut Greg der Schlüssel zu einem definierten Körper und zur effektiven Fettverbrennung ist. Es ist ein Intensiv-Training mit minimalen Ruhepausen und nicht, weil wir nur 8 Wochen Zeit haben mich in einen Adonis zu verwandeln, sondern kontinuierliche Aktivität bei hoher Intensität erweist sich als beste Methode, um nicht nur während des Trainings viele Kalorien zu verbrauchen, sondern auch danach. Und von mir aus specke ich gerne ab, während ich mich entspannt in meinen Schreibtischsessel zurücklehne. 

Egal ob wir bench-presses (Bankdrücken) oder dead-lifts (Kreuzheben) machen, Greg erinnert mich ständig daran meine Mitte und meinen Allerwertesten anzuspannen und meine Schulterblätter zu schließen. Jede Übung soll eine gesamte Muskelgruppe beanspruchen - eine falsche Ausführung kann den Trainingserfolg ruinieren und zusätzlich wird das Risiko sich zu verletzten erhöht; ich muss gestehen, dass es mich als Novizen schon irgendwie beruhigt, einen Experten an der Seite zu haben. Es gibt viel zu lernen.

Zwei weitere mörderisch anstrengende Einheiten und einige durchgeschwitze T-Shirts später, beginne ich am Ende der Woche 1, dank Greg, die Dinge langsam zu verstehen.

Aber die Übungen werden nicht einfacher, speziell die Bestrafung, die am Ende jeder Einheit auf mich zukommt - ich muss einen Metallschlitten aus Gewichten so schnell ich kann, rückwärts nachziehen. Um ehrlich zu sein, ich bin jedes Mal erledigt. Wann wird endlich das Gefühl der Selbstgefälligkeit eintreten? Werde ich es tatsächlich mit den einschüchternden ‚Vorher und Nachher‘-Bildern auf der Webseite von Embody aufnehmen können? Ich versuche diese Gedanken aus meinem Bewusstsein zu verdrängen und meinen Fokus auf meine derzeitigen Probleme zu legen: meinen ersten trockenen Freitagabend …

Probieren geht über Studieren.

Das Ziel von Embody Fitness ist es, herausragende Ergebnisse zu liefern und zugleich ein Kundenerlebnis zu bieten, das professionell und möglichst angenehm ist. Und zahlreiche Erfolgsgeschichten bestätigen das. Erfahre mehr auf ihrer Webseite: embodyfitness.co.uk

Vorher und Nachher: Adam ist einer der zahlreichen Erfolgsgeschichten von Embody.

© Embody Fitness 

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08/2015 Redbulletin.com

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