Get fit in 8 weeks

Gedankennahrung

Text: Tom Cunningham 
Foto (Links): Taz Darling

Ein Adonis-Körper scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein? In dem wöchentlichen Blog wird unser Mann beweisen, was in ein paar Monaten harter Knochenarbeit möglich ist. Woche 2 zeigt, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist und wie sehr es ein Zucker-Entzug in sich hat. 

Mein Name ist Tom, ich bin 29 und wenn es um meinen Lebensstil geht, würde ich mich als ziemlich durschnittlichen Typen bezeichnen - ich verbringe viel Zeit damit im Büro zu sitzen und in den Computer zu starren, mein Fitnesscenter bekommt mich selten zu Gesicht (um genauer zu sein: zweimal in den letzten sechs Monaten!), ich genieße mein Bier und gebe mehrmals in der Woche der Versuchung des berühmt-berüchtigten Take-Aways nach. Klar, habe ich mir schon unzählige Male vorgenommen, ab jetzt (beziehungsweise ab morgen) gesünder zu essen und regelmäßig Sport zu treiben, aber dann steht wieder der Freitagabend vor der Türe und - willkommen zurück am Nullpunkt. Damit meine Willenskraft tatsächlich standhalten kann, muss ich Resultate sehen, am besten gleich.

Aber ist es tatsächlich möglich, seinen Körper in nur ein paar Monaten komplett zu verwandeln? Die Londoner Transformations-Spezialisten Embody Fitness meinen ja, es ist möglich. Ich habe beschlossen, den Versuch zu wagen. Das ist die Geschichte meiner Reise in nur acht Wochen fit, gesund und - am wichtigsten - einen Körper aus Stahl zu bekommen.

Woche 2 – Auf Kohlenhydrate-Entzug

Ich bin nun in der zweiten Woche meiner Schwergewichts-Trainings-Sessions mit Trainer Greg angekommen und nach zehn Tagen gesundem Essen und Gewichte stemmen (von dem ständigen Gewissenskonflikt bezüglich meines geliebten Biers einmal abgesehen!), bin ich gänzlich irritiert, dass ich mich noch nicht nach einer Extra-Trainingseinheit aus dem Film 300 sehne. Geduld zählt wirklich nicht zu meinen Stärken. 

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Die Realität sieht so aus: ich bemerke, dass es Muskeln, die in den letzten Jahren sich selbst überlassen waren, besonders missfällt, wenn sie von Gewichten unsanft zum Leben erweckt werden. Aber ich bleibe standhaft, das Bild des spartanischen Kriegers stets im Hinterkopf. 

Das hilft mir auch dabei, der Versuchung des Snackens zu widerstehen. Der strenge Ernährungsplan, den mir Chris von Embody Fitness erstellt hat, lässt mir keinen Spielraum für meine heiß geliebten, zuckerhaltigen Muntermacher, die mein Gehirn ständig lauter und aggressiver schreien lassen, als meine schmerzenden Muskeln: ‚Wo zur Hölle ist meine Dosis Zucker?‘ Und: ‚Das nennst du eine Mahlzeit?‘ Es stellt sich heraus, dass ich während meines kalten Entzugs ziemlich ungut sein kann.

Auf Zucker zu verzichten, kann tatsächlich ein ähnliches Gefühl erzeugen, wie bei einem Drogenentzug (wurde mir zumindest gesagt). Zucker spricht dieselben Endorphinzentren im Gehirn an wie Heroin. Das erklärt mein Verhalten zumindest ein bisschen. Zum Beispiel gestern, als ich mir, in einer Attacke des unterzuckerten Wahnsinns, zwei Schokoeier in den Mund geschoben habe und ich von einer sofortigen Welle tiefster Schuldgefühle heimgesucht wurde, die mich dazu zwang, die unzerkaute Schokolade sofort wieder auszuspucken. Nicht mein stolzester Moment. 

„Zu realisieren, wie süchtig ich nach meinen schlechten Angewohnheiten bin, hat mir deutlich gemacht, wie sehr ich sie verändern will.“

Derzeit in meiner Haut zu stecken, bedeutet im Wesentlichen, sich so zu fühlen, als hätte man eine böse Gang an Faulenzern anstelle von Muskeln und ein Gehirn, das so drauf ist, wie das eines Trainspotting-inspirierten Junkies, der auf kaltem Entzug ist. Ich bin am Ende. Aber zu realisieren, wie süchtig ich nach meinen schlechten Angewohnheiten bin, hat mir deutlich gemacht, wie sehr ich sie verändern will. 

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Krafttraining hilft dem Körper dabei, die Muskelzellen komplett zu entleeren, das heißt, der Körper geht in die so genannte Ketose, oder auch ‚Fettverbrennungsmodus‘ genannt. 

Ich habe den wahren Grund für mein derzeitiges Leiden gefunden: Kohlenhydrate. Beziehungsweise der komplette Verzicht auf sie. Carbs inkludieren Zucker, Brot, Pasta, Kartoffeln, … Die Liste ist lang. Mir war nie bewusst, wie essentiell sie für meine psychische Gesundheit sind. Was wäre, wenn mein gesunder Menschenverstand von Brot, Kuchen und Alkohol abhängig ist? Ich glaube, ich befinde mich hier in einer verkehrten Welt.

Das Auge isst mit

Einer der besten Tricks, die ich bis jetzt gelernt habe, ist das Gemüse, das ich essen darf, als Ersatz für meine heiß geliebten Kohlenhydrate zu verwenden.
 

  • 1. Spaghettini de Zucchini - auch bekannt als Zoodles (Zucchini + Noodles)

    Es sieht aus wie echte Pasta, aber es sind Zucchini. Und es schmeckt gut. Ernsthaft. Ich war noch nie der größte Zucchini-Fan, aber sobald sie in (selbstgemachter!) Tomaten- und Thunfischsauce schwimmen, sind sie hervorragend. Und das Beste: es geht einfach und schnell - die Zucchini der Länge nach mit einem Käsehobel reiben und anschließend in Streifen schneiden, für 5 Minuten in Salzwasser kochen - fertig.

    2. Blumenkohl-Reis
  1. Es ist Reis. Aus Blumenkohl. Einfacher geht es nicht. Ich bevorzuge das sogar gegenüber normalem Reis. Reibe den Blumenkohl mit einer Raspel (mithilfe der größten Löcher), gib etwa einen Daumen geschmolzener Butter in eine Pfanne, füge ein wenig Gemüsebrühe dazu und brate den Blumenkohl für 3-4 Minuten, bis er gar, aber nicht matschig ist. 

Es gibt einen Ausweg aus diesem Wahnsinn, versichert mir Greg, indem man diese Kohlenhydrate-Sucht einfach los wird. Denn nicht die Carbs an sich sind schlecht, erklärt er, sondern zu viele von den Falschen können den Prozess der Fettverbrennung und des Muskelaufbaus verlangsamen. Als ich ihm erzähle, wie müde ich bin, während ich röchelnd am Boden liege und, ja, heftig schwitze, nickt Greg nur vielsagend und erklärt mit den Vorgang. 

Der Low-Carb-Ernährungsplan, der mich die ersten drei Wochen des Trainings begleitet, ist so konzipiert, dass er meinen Körper sozusagen aufweckt. Er wird mir dabei helfen, bis zu vier Prozent meines Körperfettanteils zu verlieren (am Anfang lag er bei 16 Prozent Fett!), indem sich meine Muskelzellen auf die Suche nach Glukose anstelle von Kohlenhydraten machen, was sie folglich effizienter bei der Fettverbrennung macht. Und dadurch, dass mein Krafttraining jetzt alles, was meine Muskelzellen anzubieten hatten, verbraucht hat, hat sich mein Körper in einen Zustand namens ‚Ketose‘ begeben, oder für Laien wie mich, auch ‚Fettverbrennungsmodus‘ genannt. 

Und während all das passiert, erzählt mir Greg, dass es komplett normal ist, sich ausgelaugt zu fühlen. Das sind aufmunternde Nachrichten: vielleicht mache ich tatsächlich Fortschritte, anstatt mich aufzulösen!

Ich gewöhne mich an die Diät. Jede Mahlzeit wird ausschließlich mit den Händen gemessen, um alles schnell und simpel portionieren zu können. Ich darf pro Mahlzeit zwei Handvoll Proteine, zwei Fäuste an bestimmtem Gemüse und einen Daumen an bestimmten Fetten zu mir nehmen. Die Auswahl an Proteinen ist unendlich - so gut wie jedes Fleisch, fast jeden Fisch. Und die Gemüseoptionen sind auch ziemlich breitgefächert - alles außer kohlenhydratreiches Wurzelgemüse. Sobald mein Gehirn die Zuckersucht losgeworden ist, sollte ich genügend Abwechslung für die nächsten sechs Wochen haben. Und jetzt habe ich auch den Glauben daran gefunden, dass meine geistige Gesundheit und meine Würde zusammen mit meinen Muskeln in unschlagbare Höhen wachsen werden. 

Probieren geht über Studieren.

Das Ziel von Embody Fitness ist es, herausragende Ergebnisse zu liefern und zugleich ein Kundenerlebnis zu bieten, das professionell und möglichst angenehm ist. Und zahlreiche Erfolgsgeschichten bestätigen das. Erfahre mehr auf ihrer Webseite: embodyfitness.co.uk

Vorher und Nachher: Adam ist einer der zahlreichen Erfolgsgeschichten von Embody.

© Embody Fitness 

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09 2015 Redbulletin.com

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