Wie Social Media unser Reiseverhalten verändert

Wie Social Media unser Reiseverhalten verändert

Foto: Pexels

Setzt du Trends oder folgst du ihnen? Laut einer Studie beeinflussen Facebook und Co. unser Urlaubsverhalten deutlich.

Mal eben Instagram aufgerufen oder bei Facebook reingeschaut. Und was lacht dich an? Dein Kumpel, der ein Selfie von einem tropischen Strand oder aus einer pulsierenden Metropole auf seiner Pinnwand hinterlassen hat.

Im nächsten Moment erwischst du dich, wie du genau das Reiseziel per Google erforschst? Keine Sorge, da bist du nicht alleine. Laut einer Studie beeinflussen Beiträge von Freunden in sozialen Medien das Reiseverhalten von Millennials massiv.

Lies weiter um zu erfahren, …

  • wie genau ein Selfie deine Reisepläne steuert
  • was die Plattform Nr. 1 ist
  • welchen Accounts die Reise-Community folgt
  • wie ein Urlaubs-Trip üblicherweise geplant wird
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Das Selfie steuert deine Reisepläne

Während früher vor allem Mundpropaganda für die Urlaubsplanung maßgeblich war, hat sich die Grundlage der Zielauswahl deutlich verändert – vor allem bei den unter 39-Jährigen.

Dies hat nun eine repräsentative Umfrage der in den USA ansässigen, renommierten Agenturen Amp und Blitz ergeben. Für ihre Studie „Targeting Moments of Need in the New Travel Landscape“ analysierten die Marketingexperten das Verhalten reisender US-Bürger.

„Wenn Touristen versuchen, das perfekte Urlaubsselfie zu schießen, dann erschaffen sie mehr als nur Reise-Neid – sie erschaffen Nachmacher“, heißt es in der Studie.

Satte 84 Prozent aller Millennials planten einen Trip nicht mehr aufgrund mündlicher Empfehlungen, sondern vor allem auf der Basis von Social-Media-Posts.

Diese Plattform ist die Nr. 1

Demnach orientieren sich zwar 16 Prozent der Befragten an Vorschlägen von Familie, Freunden, Kollegen und Bekannten. Knapp dahinter rangiert schon der Influencer Facebook. 15 Prozent aller Teilnehmer lassen sich vom Zuckerbergschen Portal inspirieren, wenn es um den nächsten Trip geht.

Fast ebenso starken Einfluss üben Instagram mit 13 Prozent und YouTube mit 12 Prozent aus. Etwas weiter zurück liegen Twitter (acht Prozent) und Snapchat (fünf Prozent).

Soziale Medien haben somit auch traditionellen Quellen den Rang abgelaufen. Auf Magazine und das Fernsehen verlassen sich jeweils nur noch acht Prozent der Reisenden.

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Diese Accounts bevorzugt die Reise-Community

Klar, dass Globetrotter im Social-Media-Bereich entsprechenden Accounts folgen. 70 Prozent aller Millennials haben die Seiten von Reise-Marken abonniert.
 

Das sind die Favoriten:

  1. Fahrdienstleistungsvermittler Uber
  2. Übernachtungs-Communityportal Airbnb 
  3. Tripadvisor, 
  4. Expedia
  5. Hilton
So plant der Urlauber seinen Trip

Im Schnitt beginnen Millennials rund 45 Tage vor der Buchung ihrer Trips mit den Planungen. Üblicherweise beschäftigen sich die Reisenden zwischen zwei und drei Stunden damit, nach Flügen zu schauen oder Hotelzimmer zu buchen. 16 Prozent gehören allerdings zur ganz sorgfältigen Sorte: Sie verbringen sechs Stunden oder mehr damit, ihren Urlaub zu organisieren.

38 Prozent aller Teilnehmer wenden mindestens eine Stunde dafür auf, Reiseberichte anderer zu lesen. Immerhin 30 Prozent wenden dafür sogar zwei Stunden auf. Den Großteil der Zeit nutzen die Reisenden allerdings dazu, den besten Deal bei Flügen und Hotels zu machen.

Das bevorzugte Medium dafür ist der Laptop (35 Prozent), doch das Smartphone holt immer weiter auf – Millennials setzen also mehr und mehr auf mobile Angebote.

Zum Vergleich: Nur lasche zwei Prozent nutzen Informationen in gedruckter Form.

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11 2016 The Red Bulletin

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