Animal Moves - Der Fitness-Trend mit tierischen Bewegungen

Tierisch fit: Das „Animal Moves“-Workout

Foto: Instagram/integritytrainer

Dieser coole Fitnesstrend bedient sich in der Natur: Mit „Animal Moves“ wirst du schnell wie ein Gepard und stark wie ein Tiger.

Im Spinnengang auf allen Vieren mit dem Bauch nach oben herumgekrabbelt bist du vermutlich zuletzt im Sportunterricht. Dabei schwören Fitnessexperten auf „Animal Moves“, wie der gleichnamige Ratgeber von Alex Fischer oder auch „Animal Athletics“ von Fabian Allmacher zeigen. Anstatt bekannten Sportgurus nachzueifern, haben sich diese beiden Sportler die Topathleten aus dem Tierreich zum Vorbild genommen.

Der Vorteil der Animal Moves: Du brauchst keine komplizierte Ausrüstung, keine Geräte und keine teuren Klamotten. Eine normale Sporthose und ein T-Shirt reichen völlig aus, außerdem trainierst du am besten barfuß. Um ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, sind Schuhe nämlich eher hinderlich.

Dann suchst du dir eine ruhige Wiese und fängst mit ein paar Basis-Moves an. Orientieren kannst du dich an Ratgebern oder Online-Tutorials. Ziel ist es, sich möglichst geschmeidig von einem Tier in das andere zu verwandeln.

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Zurück auf alle Viere!

„Wir rollen, kriechen, krabbeln, hüpfen und bewegen unseren Körper spielerisch durch die verschiedenen Ebenen, wobei wir unterschiedliche Gelenkpositionen einnehmen“, erklärt Fabian Allmacher gegenüber Welt.

„So üben wir hochfunktionale Bewegungsmuster, die ein geniales Rezept für mehr Bewegungskompetenz und weniger Schmerzen sind. Tiere und kleine Kinder praktizieren sie jeden Tag. Wir können von diesen perfekten Athleten jede Menge lernen.“

© Youtube // MuenchnerVG

Während Volkssportarten wie Joggen oder Radfahren sich meist auf wenige Körperpartien und Bewegungsmuster beschränken, trainierst du mit Animal Moves den ganzen Körper. Ob beim Crab Walk, dem Entengang oder den Bunny Hops, also Hasensprüngen aus der Hocke heraus – kaum ein Muskel wird nicht gefordert.

Wer will und kann, erhöht einfach die Distanz oder Intensität. Doch du wirst sehen: Anfangs sind schon zehn Meter im Entengang eine echte Meisterleistung. Und das, obwohl der Körper hier nur mit seinem Eigengewicht trainiert.

Animal Moves brauchen Brainpower

Im Gegensatz zu vergleichsweise stupidem Cardiotraining auf dem Crosstrainer oder Laufband fordern Animal Moves auch das Gehirn. Denn ihre Bewegungsabfolgen sind äußerst anspruchsvoll und erlauben es nicht, parallel beim Fernsehen im Fitnessstudio abzuschalten – ein Training also für Körper und Geist.

© Youtube // Vahva Fitness

Animal Moves sind nicht nur dann das Richtige für dich, wenn du in Sachen Kraft und Muskelaufbau weiterkommen willst. Du schulst ebenso die allgemeine Beweglichkeit und erlernst Entspannungstechniken. Bei der sogenannten Krokodilatmung, die Allmacher in seinem Buch beschreibt, atmest du tief in den unteren Rücken und dehnst dabei Brust- und Bauchraum aus.

Du möchtest gleich loslegen? Dann versuch doch einmal „Horse and Cat“, eine großartige Dehnübung, die nicht schwer auszuführen ist: Im Vierfüßlerstand machst du einen Katzenbuckel, dann streckst du Hintern und Kopf nach oben und bildest praktisch einen durchgedrückten Pferderücken. Diese beiden Positionen nimmst du abwechselnd in einer fließenden Bewegung ein. 

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04 2017 THE RED BULLETIN

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