Liebe macht erfinderisch

Wenn Leidenschaft die Konventionen bricht: Drei Österreicher wollten sich nicht mehr mit Titeln allein begnügen. Um noch mehr Spaß zu haben, sind sie ungewohnte Wege gegangen – und haben damit auch ihre Sportarten verändert.

>> Angela Eiter

Querdenken ist Normalzustand

Schon als Kind hat es Angela Eiter „voll getaugt, Rätsel zu lösen“. Und es war genau diese Leidenschaft, die sie zum Klettern brachte: Als sich die Tirolerin mit elf Jahren das erste Mal in eine Kletterwand wagt, empfindet sie diese sofort als übergroßes Rätsel, das es durch Kniffe zu lösen gilt. Im Laufe ihrer Karriere bringt sie es darin zur einer sagenumwobenen Meisterschaft: Mit vier Weltmeistertiteln und drei Gesamtweltcupsiegen steigt Eiter zur besten Kletterin der Welt auf, obwohl ihr Körper das eigentlich nicht zulässt. Nur 1,58 Meter Armspannweite machen es in den Wänden immer wieder unmöglich, die herkömmliche Route zu klettern. Eiter muss dann Zwischengriffe finden und immer neue Varianten probieren, um „das Rätsel eben zu lösen“. Querdenken als Normalzustand.

Als erste Frau hat sie drei Routen mit Schwierigkeitsgrad 11 geschafft. Der Maximalwert liegt bei zwölf, Hobbykletterer machen höchstens 7er-Routen. Es ist Eiters „Ich-schaffe-das-Mentalität“, die diese Erfolge möglich machen: Trotz Passagen mit extrem weiten Zügen, die mit ihrer Armspannweite nicht zu schaffen sind, gibt sie nicht auf, nach dem Herausragenden zu streben. Manche Routen bearbeitet sie über Monate und mit dutzenden Versuchen.

Auch wenn Eiter die Geschlechter im Klettern eigentlich egal sind – ihren Sport hat sie durch ihre Pionierleistungen weiblicher gemacht: Früher wurden Routen schon mal nachträglich heruntergestuft, wenn sie eine Frau geschafft hat. Heute klettern mehrere Frauen auf 11er-Routen, während Eiter mit 11+ und sogar 12er-Routen den Olymp ins Visier nimmt.

Auto: Mazda CX-3.

Dass der CX-3 mit nur 4,28 Metern Außenlänge auf 1.260 Liter Ladevolumen trifft, macht ihn bei Aktivsportlern begehrt. Wie Angela Eiter kommt auch ihr Mazda über ungewohnte Wege zum Ziel: Der schon optisch mutige Kompakt-SUV setzt sich mit Leichtbau und der einzigartigen SKYACTIV-Motorentechnologie von der Konkurrenz ab. Und wenn Angela Eiter sagt, Fels und Kletterer sollten verbunden sein, deckt sich das mit Mazdas Einstellung: Fahrer und Straße sollten verbunden sein, dann ist der Fahrspaß herausragend.

>> Philipp Schuster

Für den Spaß sorgen wir

Wenn Philipp Schuster eine gelbe Bauarbeiterweste trägt und mitten in der Wiener Innenstadt Beton anrührt, hat das gute Gründe: Der österreichische Skateboard-Profi hat wohl wieder eine Stelle entdeckt, die richtig viel Fahrspaß verspricht. Weil die Städteplaner aber leider nie an Boarder denken, wenn sie neue Stiegen, Aufgänge oder Gehsteigkanten bauen, muss Schuster selbst nachhelfen: „Oft genügt schon ein ganz kleines bisschen Beton, um aus dem Nichts eine tolle Rampe für unsere Tricks zu schaffen“. Die Weste dient als Tarnung, aber meistens werden Schuster und seine Crew von den Passanten nicht behelligt: „Wenn jemand etwas entfernt, läuten sofort die Alarmglocken, wenn aber neue Dinge geschaffen werden, mögen das die Leute“, erklärt Schuster die Psychologie dahinter plausibel.

Mit vierzehn Jahren stieg der Wiener das erste Mal auf ein Skateboard. Sein Talent entwickelte sich rasant und mündete in eine internationale Contest-Karriere, die durch den Europameistertitel gekrönt wurde. Trotz der Medaillen begann Schuster aber bald, eigene Wege einzuschlagen. Immer gleiche Tricks für die Wettkämpfe zu trainieren entsprach nicht seiner Vorstellung von Fahrspaß. Stattdessen eroberte er die eigene Stadt mit dem Skateboard und drehte legendäre Videos wie zum Beispiel „5.1 Fahrvergnügen“. Nächster Schritt war die Do-it-yourself-Methode, für die der Querdenker heute immer wieder in die gelbe Weste schlüpft. Meistens nehmen Schuster und seine Freunde einfach einen Zementsack her, um durch „kleine Zugaben“ irgendwo in der Stadt ganz schnell einen coolen neuen Spot zu betonieren.

Auto: Mazda6 Sport Combi AWD.

Philipp Schuster fährt durch seine Skate-Trips sehr viel mit dem Auto und liebt neben dem Fahrkomfort die Sicherheit des Mazda6: Die adaptiven LED-Scheinwerfer verhindern im Fernlichtmodus durch gezieltes Abblenden die Blendung anderer Fahrzeuge. Im Autobahnmodus sorgt das Lichtsystem für besonders weite Sicht, bei langsamer Fahrt leuchtet es extrem in die Breite. Zudem assistieren der City-Notbremsassistent, der Spurwechselassistent, der adaptive Tempomat und die extrem praktische Ausparkhilfe. Mit der SKYACTIV-Technologie geht Mazda eigene Wege, um es besser zu machen – innovativer Leichtbau sowie niedrig verdichtete und damit extrem sparsame Dieselmotoren sorgen für mehr Fahrspaß bei weniger Verbrauch.

>> Dominik Hernler

Projekt Fahrspaß

Ein Wakeboard am Fuß ist für Dominik Hernler seit der Kindheit Normalzustand. Seine Eltern betreiben am Millstätter See eine Wasserskischule. Die ersten Wettbewerbe haben das Talent bestätigt und nach zwei Europameistertiteln galt der Berufsweg Wakeboard-Pro als ausgemachte Sache. Doch schwere Verletzungen warfen den Kärntner auch zurück: „Das Wakeboarding ist einfach gefährlich. Im Training tastet man sich in kleinen Schritten an neue Stunts heran, aber in den Contests muss man auch riskieren können“. Heute trainiert Hernler mit seinen Teamkollegen auf einem Privatsee in Orlando. Mindestens fünfmal pro Woche ist er am Wasser, dazu gibt’s drei bis vier Einheiten in der Kraftkammer. Um sich zu immer neuen Höchstleistungen zu pushen, stellen sich die Pros selbst neue Hindernisse ins Wasser. „Am Anfang waren wir nicht die besten Handwerker, aber jetzt funktioniert das super“, schmunzelt Hernler.

Der Österreicher ist ein etablierter Star der Szene und trägt sich bei den drei spektakulärsten Contests der Welt in die Siegerlisten ein. Zuletzt wurde Hernler sogar zum internationalen „Boarder of the Year“ gewählt, quasi zum Lionel Messi der Wakeboarder. Diesen Titel verdankt er aber nicht nur seinen Siegen, sondern auch seiner Denkweise: „Beim Wakeboarden ist man immer auf das Boot oder den Wasserskilift limitiert, diese Grenzen wollte ich nicht akzeptieren“, sagt Hernler. Er suchte nach neue Ansätzen, die neuem Fahrspaß schaffen. Getrieben von dieser Leidenschaft, hat er das Wakeboarden an andere Orte gebracht. Ausgerüstet mit einer Seilwinde hat er eine lange Tour durch Österreich gemacht und sich spektakuläre Naturspots gesucht. Sogar am Großglockner ist er gefahren.

Auto: Mazda CX-5.

Dominik Hernler fährt lieber mit dem Auto, als zu fliegen, „weil es immer ein Spaß ist, mit Freunden unterwegs zu sein“. Der CX-5 passt perfekt zum Querdenker der Wakeboard-Szene, im SUV zeigt sich, wie die Ingenieure mit Konventionen brechen. Gegen den allgemeinen Downsizing-Trend setzten die Skyactive-Motoren von Mazda auf großen Hubraum und extremes Verdichtungs-Verhältnis – damit loten sie neue Grenzen bei der Effizienz aus und sind gleichzeitig sehr komfortabel. Querdenker sind aber auch die Designer, die sich mit dem Kodo-Design an der Natur orientieren und damit einen einzigartigen Schwung in die Karosserie bringen. So praktische Autos sind selten so gutaussehend.

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10 2016 Mazda

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