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Marc Janko bloggt: Zukunfts-Entscheidung steht bevor

ÖFB-Teamspieler Marc Janko bloggt exklusiv auf redbulletin.com: Teil 7 über sein Tor-Jubiläum im Nationalteam und warum seine Zukunft bald geklärt sein könnte.

Hi Leute!

Nach den zwei Länderspielen gegen Liechtenstein und Bosnien-Herzegowina bin ich nun wieder am Weg nach Australien. Mein Fazit von den zwei Partien fällt durchwegs positiv aus. Das 5:0 gegen Liechtenstein war ein wichtiger Schritt Richtung EM-Teilnahme, das 1:1 gegen WM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina war ebenfalls leistungsgerecht.

Ich habe schon seit Monaten Verspannungen im Schulterblatt-Bereich. Ich muss nun schauen, dass ich das in den nächsten Monaten in den Griff bekomme, weil das so sehr unangenehm ist.

Leider musste ich schon zur Pause verletzt draußen bleiben. Ich habe schon seit Monaten Verspannungen im Schulterblatt-Bereich. Beim Abschlusstraining hat es dann einen Zweikampf gegeben, wo ich meinen Mitspieler wegdrücken wollte. Die Schulter hat daraufhin komplett zugemacht, ich konnte sie danach gar nicht mehr bewegen. Wir haben dann in der Nacht und am Tag des Spiels erfolgreich therapiert, weshalb ich auch spielen konnte. Aber während der Partie hat die Schulter erneut zugemacht und ich musste in der Kabine bleiben. Ich muss nun schauen, dass ich das in den nächsten Monaten in den Griff bekomme, weil das so sehr unangenehm ist.

Mit mir musste leider auch David Alaba verletzt raus. Ich bin bei seinen medizinischen Untersuchungen neben ihm auf der Liege gelegen und es hat leider gar nicht gut ausgesehen. Wir befürchten, dass er nun sogar für das Russland-Spiel im Juni ausfallen könnte. Sieben bis acht Wochen Pause werden es auf jeden Fall sein. Sein Ausfall wäre ein herber Rückschlag für uns.

Immerhin konnte ich mich auch persönlich etwas freuen. Nach meinen Treffern gegen Liechtenstein und Bosnien habe ich nun 20 Länderspiel-Tore auf meinem Konto. In der ewigen Torschützenliste fehlen mir nur mehr zwei Treffer auf die Top-10. Das wäre natürlich schon etwas Feines. Ich möchte jetzt noch nachlegen und mehr Tore erzielen. Wenn ich die Form konservieren kann, besteht definitiv die Möglichkeit dazu. Vor allem mit den Teamkollegen um mich herum. Sie spielen derzeit wirklich überragend.

Obwohl es bei uns derzeit so gut läuft, ist immer noch Understatement angesagt. Es kann noch einiges passieren, dessen sind wir uns bewusst. Wir sind uns allerdings auch unserer Stärke bewusst und wissen, was wir zu leisten imstande sind. Aber so lange die Kuh noch nicht vom Eis ist, wird bei uns auch keine Jubelstimmung ausbrechen. Die richtig schweren Auswärtspartien gegen Russland, Schweden und Montenegro kommen ja noch.

Davor geht es für mich in Australien weiter. Wir haben im April in der regulären Saison noch vier Spiele, drei davon auswärts. Ich werde also noch viele Stunden im Flieger verbringen. Körperlich bin ich aber in einer guten Verfassung, auch der Jetlag hat mir in Österreich nichts ausgemacht. Aber ich tue mich ohnehin beim Zurückfliegen deutlich schwerer. Mal schauen, wie es jetzt wird. Ich möchte jedenfalls bei Sydney wieder an meiner guten Form aus den letzten Wochen anknüpfen. Unser klares Ziel ist der Meistertitel. Das ist der auch Anspruch des Vereins.

Mittlerweile haben auch schon Gespräche über meine Zukunft stattgefunden. Sydney hat mir mal ein erstes Angebot gemacht, jetzt müssen wir noch sehen, dass wir uns da einigen. Vielleicht gibt es in den nächsten Wochen schon etwas zu vermelden. Wenn nicht, habe ich einen interessanten Sommer vor mir. Mal schauen, wohin die Reise geht.

Grundsätzlich kann ich mir sehr gut vorstellen, noch länger hier zu bleiben. Für mich ist es wichtig, dass ich für das kommende Länderspiel-Jahr in einem Umfeld bleibe, in dem ich mich wohlfühle. Man hat gesehen, dass Sydney mir sehr gut tut, deswegen gibt es eigentlich keinen Grund, warum ich nicht verlängern sollte. Ich halte euch jedenfalls weiterhin am Laufenden.

Euer Marc

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04 2015 redbulletin.com

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