Die vielen Facetten von Charlize Theron

Actionheldin, böses Mädchen, Monster: 
Die vielen Facetten von Charlize Theron

Foto: Jonathan Prime // Unversal Pictures

In ihrem neuen Film „Atomic Blonde“ prügelt sich Charlize Theron als Geheimagentin ab dem 28. Juli über die Leinwand. Der starke erste Trailer zeigt: Die heiße Südafrikanerin macht auch im Actionmodus eine gute Figur.

Charlize Theron mischt als MI6-Spionin Lorraine Broughton Berlin im Jahr 1989 auf – direkt am Abend des Mauerfalls.

Dem Trailer nach zu urteilen sieht es so aus, als dürften wir uns auf kurzweilige Unterhaltung aus der Hand von Regisseur David Leitch („John Wick“) freuen. Und auf eine kräftig fluchende „Killer Queen“.

„Atomic Blonde“ ab dem 28. Juli im Kino 

© youtube // Universal Pictures

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Schon Ende April wird Charlize Theron in einem weiteren Actionfilm zu sehen sein:

Im achten Teil der „Fast & Furious“-Reihe gibt sie die verführerische Schurkin Cipher. Dass ihr dieses explosive Genre liegt, bewies die heute 41-Jährige schon mehrfach. 

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Die UN-Friedensbotschafterin bretterte 2003 mit einem Mini durch „The Italian Job – Jagd auf Millionen“, kämpfte sich 2005 als mysteriöse Killerin Æon Flux durch die gleichnamige futuristische Comicverfilmung und verzückte Kritiker 2015 als Imperator Furiosa im postapokalyptischen „Mad Max: Fury Road“.

Zum Liebling der Kritiker avancierte die in Südafrika geborene Schauspielerin spätestens 2004; in einem Film, in der die Schönheit der „White Hot Venus“, wie sie das „Vanity Fair“-Magazin einst nannte, absolut keine Rolle spielte: In „Monster“ überzeugte Charlize Theron als Serienkillerin Aileen Wuornos mit Zahnprothese und 15 Kilo mehr auf den Rippen. Für ihren Auftritt wurde sie unter anderem als erste Südafrikanerin mit einem Academy Award als „Beste Hauptdarstellerin“ bedacht. Einen zweiten Oscar hätte Theron fast 2006 für „Kaltes Land“ gewonnen.

 

© youtube // Petzi Pedia

„Wenn ich eine Rolle entwickle, ist das für mich einfach. Denn sobald ich etwas zustimme, bin ich davon total besessen“, erklärte Theron in einem Interview zu der Drama-Komödie „Young Adult“.

Dieser ebenfalls hochgelobte Ausflug ins humorvolle Genre zeigt: Die Frau kann nicht nur knallhart, sexy und spannungsgeladen schauspielern, sondern auch lustig. Das wusste auch „Family Guy“-Schöpfer Seth MacFarlane und verpflichtete sie für seine Western-Komödie „A Million Ways to Die in the West“.

#FBF On Set Daydreaming #amillionwaystodieinthewest

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„Wenn ich eine Rolle entwickle, ist das für mich einfach. Denn sobald ich etwas zustimme, bin ich davon total besessen“
Charlize Theron

#cannes2016

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Selbst wenn ihre Rollen keine darstellerischen Höchstleistungen von ihr verlangen, dienen Therons Filme in jedem Fall als Zuschauermagnet. Die Märchenverfilmung „Snow White and The Huntsman“ (2012), in der sie die finstere Königin Ravenna verkörperte, oder das „Alien“-Prequel „Prometheus – Dunkle Zeichen“ mit ihr als herrische Expeditionsleiterin Meredith Vickers lassen grüßen.

Dank ihrer Vielseitigkeit hat es Charlize Theron in die Riege der Topschauspielerinnen Hollywoods geschafft, nachdem ihre Karriere mit „Im Auftrag des Teufels“ (1997), „Mein großer Freund Joe“ (1998), und „Gottes Werk & Teufels Beitrag“ (1999) Fahrt aufnahm.

Diesen Schwung hat sie bis heute mitgenommen – und setzt ihn in „Atomic Blonde“ erneut ein. Mit fatalen Folgen für ihre Feinde und zur Freude aller Kinofans. 

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03 2017 The Red Bulletin

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