Diese Stars haben sich für Kinoflops komplett verändert

Diese Stars haben sich für Kinoflops komplett verändert

Foto: Facebook/Prince of Persia: The Sands of Time

Normalerweise honoriert die Oscar-Jury extreme körperliche Veränderungen der Stars gerne mit einem Goldjungen – doch nicht in diesen Fällen.

Ob Matthew McConaughey für „Dallas Buyers Club“ oder Charlize Theron für „Monster“: Mut zur Hässlichkeit gilt in Hollywood fast schon als Garantie für einen begehrten Academy Award. Manche Schauspieler haben die extreme physische Transformation gar zu ihrem Markenzeichen gemacht, darunter Jake Gyllenhaal oder auch Christian Bale


Doch nicht immer werden die Mühen belohnt. Folgenden Stars blieben nicht nur Auszeichnungen verwehrt, ihre Filme floppten trotz des vollen körperlichen Einsatzes auf ganzer Linie:

  • Chris Hemsworth
  • Mel Gibson
  • Jared Leto
  • Russell Crowe
  • Jake Gyllenhaal
Klicken zum Weiterlesen

Chris Hemsworth (Im Herzen der See, 2015)

Transformation: 15 Kilogramm Gewicht speckte der „Thor“-Hüne für das Walfänger-Drama von Regisseur Ron Howard ab, um die Strapazen auf See glaubhaft darstellen zu können.

Just tried a new diet/training program called "Lost At Sea". Wouldn't recommend it.. #IntheHeartoftheSea @zocothebodypro

A post shared by Chris Hemsworth (@chrishemsworth) on

Wie hat es geklappt? Lediglich ein gekochtes Ei, eine Stange Sellerie und ein paar Cracker nahm Chris Hemsworth nach eigener Aussage während der vierwöchigen Crashdiät teilweise am Tag zu sich, um das Limit von 500 Kalorien nicht zu überschreiten. 

Resultat: Bei einem satten Budget von 100 Millionen Dollar spielte „Im Herzen der See“ in den USA nur 25 Millionen Dollar ein, international kamen gerade einmal 68 Millionen Dollar hinzu: Ein Minusgeschäft für Warner Bros und ein Flop für Chris Hemsworth.

© Youtube // Kino Tipp

Mel Gibson (The Expendables 3, 2014)

Transformation: Ist Mel Gibson etwa auf Steroiden? Das Internet rastete förmlich aus, als im Sommer 2013 Bilder des plötzlich durchtrainierten 57-Jährigen vor dem Fitnessstudio auftauchten.

© Youtube // John Matrix

Wie hat es geklappt? Mit der magischen Zahl drei: Drei Monate exzessives Training mit einem Personal Trainer, und das dreimal die Woche für je drei Stunden. Gibson verzichtete außerdem auf Kohlenhydrate und nahm hauptsächlich grünes Gemüse und Fisch zu sich. O-Ton des Superstars: „Langweilig!“

Resultat: Mit Produktionskosten in Höhe von 100 Millionen Dollar konnte „The Expendables 3“ trotz hochkarätiger Stars weltweit nur rund 200 Millionen einspielen. Mel Gibson musste zudem die Demütigung ertragen, für einen Razzie als schlechtester Nebendarsteller nominiert zu werden, genau wie Kollege Arnold Schwarzenegger. Die Goldene Himbeere ging dann allerdings an Kelsey Grammer. Für „The Expendables 3“.

© Youtube // Lionsgate Movies

Jared Leto (Chapter 27 – Die Ermordung des John Lennon, 2007)

Transformation: Für seine Rolle als Mörder von John Lennon futterte sich der sonst so drahtige Jared Leto 30 Kilogramm Masse an und war hinterher kaum wiederzuerkennen.

© Youtube // downdarren

Wie hat es geklappt? Das Zunehmen wurde für den Sänger und Schauspieler zur Tortur: Ein bis zwei Liter Eiscreme schmolz er jeden Abend und trank sie vermischt mit Olivenöl und Sojasauce. Bei den Dreharbeiten machten ihm Gelenkschmerzen schwer zu schaffen und durch den schnellen Gewichtsverlust hinterher entwickelte er sogar chronische Gicht.

Resultat: Letos extreme physische Transformation brachte dem Film weitaus weniger Aufmerksamkeit ein, als erhofft. Die Kritiker lobten zwar seine Darstellung des Mark David Chapman, den Film selbst jedoch weniger.

Klicken zum Weiterlesen

Russell Crowe (Der Mann, der niemals lebte, 2008)

Transformation: Rund 28 Kilogramm nahm Russell Crowe für die Rolle als alternder CIA-Boss zu und brachte es danach auf ganze 116 Kilo Kampfgewicht.

© Youtube // Neue Trailer 2009

Wie hat es geklappt? Nach eigener Aussage ganz einfach: Russell Crowe war glücklich, einfach mal essen zu dürfen, was er wollte, und dank einer Menge Burger und wenig Bewegung hatte er das Wunschgewicht schnell erreicht.

Resultat: Trotz eines relativ niedrigen Budgets von etwa 70 Millionen Dollar konnte Ridley Scotts Agententhriller in den USA nur 40 Millionen einspielen, international kamen noch 75 Millionen hinzu. Damit blieb der Film weit hinter den Erwartungen zurück.

Jake Gyllenhaal (Prince of Persia: Der Sand der Zeit, 2010)

Transformation: Für seine Rolle als persischer Prinz verwandelte sich der sonst eher schmale Jake Gyllenhaal in einen muskulösen Krieger. Die Herausforderung: Der „Donnie Darko“-Star sollte nicht aussehen wie ein schwerer Bodybuilder, sondern agil und stark.

© Youtube // Disney FR

Wie hat es geklappt? Mit täglichem, exzessivem Training an der Seite eines ehemaligen Royal Marines. Vier Monate lang rannte Jake Gyllenhaal mit einer 9-Kilo-Weste durch Sand, sprintete Hügel auf und ab, machte Crunches und nahm haufenweise Proteine zu sich.

Resultat: Mit einem Gesamt-Einspielergebnis von 315 Millionen Dollar konnte die Videospielverfilmung ihre Produktionskosten von 200 Millionen zwar wieder einspielen, blieb damit jedoch weit entfernt von einem Box-Office-Erfolg. Auch die Kritiken fielen sehr mäßig aus.

© Youtube // Disney Deutschland

Klicken zum Weiterlesen
02 2017 The Red Bulletin

Nächste Story