5 gute Gründe, um "Assassin's Creed" zu schauen

Warum du Assassin’s Creed unbedingt anschauen solltest

TEXT: HOLGER POTYE
FOTOS: 2016 TWENTIETH CENTURY FOX AND UBISOFT MOTION PICTURES

5 wirklich gute Gründe, den Film zu lieben, auch wenn du die Game-Vorlage dazu nicht kennst und mit Videospielen auch sonst nichts am Hut hast.

Am 27. Dezember startet die Adaption der erfolgreichen Game-Bestseller-Serie Assassin’s Creed“ von Ubisoft in den Kinos. Hollywood-Raubein Michael Fassbender spielt darin Callum Lynch, der mittels einer revolutionären Technologie in der Zeit reisen kann. Er landet im Spanien des 15. Jahrhunderts - in die Rolle seines Vorfahren Aguilar, einem Assassinen mit ziemlich coolen Parcour-Moves und einem Faible fürs Meucheln. Die Gegner der Assassine sind die Mitglieder des mächtigen Templerordens. Beide Gruppen sind auf der Suche nach einem mächtigen Relikt: dem Apple of Eden.  

Dir sagt die Spielereihe nichts? Macht nichts. Hier sind fünf gute Gründe, sich „Assassin’s Creed“ dennoch anzuschauen:

© YouTube // FoxKino

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1. Michael Fassbender

Der irische Schauspieler ist quasi die Joker-Karte für jeden Film. Egal, was er anfasst und wo er mitspielt. Der Ire mit deutschen Wurzeln ist für jeden Film eine Bereicherung. Dass er bei „Assassin’s Creed“ zudem noch die fesche Oscarpreisträgerin Marion Cottilard an seiner Seite hat, schadet ebenfalls nicht. Wir notieren: Bombenbesetzung für eine Videospiel-Adaption

Assassin's Creed - Gründe

2. Alle wollen einen Apple

Wir können die Motivation der Assassine und Templer nur zu gut verstehen. Jeder will heutzutage einen Apple (Power Mac, iPhone, iPad oder whatever) sein Eigen nennen. Die beiden verfeindeten Gruppen fahren allerdings auf den Apple of Eden ab. Es dürfte sich hierbei, äh … wohl um einen antiken Prototyp der ersten Apple-Generation handeln.

3. Jump ‚N‘ Run-Feeling

Jedes Mal wenn „Assassin’s Creed“ auf Jump ‚N‘ Run-Modus schaltet, nimmt er brutal an Fahrt auf. Die Parcour-Sequenzen, die bereits in der Game-Reihe von Ubisoft echte Hingucker waren, sind im Film ebenfalls atemberaubend. Im Vergleich zu Fassbender wirkt Jake Gyllenhaal in Prince of Persia (der auf einem Jump ‚N‘ Run-Videogame basiert) wie ein gichtkranker Tatterkreis ohne Kompass.

Assassin's Creed

4. Assassine vs. Templer

Culture Clash! Im Film kämpft Fassbender auf Seite der Assassinen - einer Bewegung die bis Mitte des 13. Jahrhunderts in Persien und Syrien Auftragsmorde gegen politische Gegner verübte. Marco Polo beschrieb die Assassinen als Sekte, die Haschisch konsumierte, wirklich arge Feste feierte und Dolch- und Giftmorde verübte. Die Templer, ein christlich-geistlicher Ritterorden, kommen als Gegenspieler zum Einsatz. Aus europäischer Perspektive sind die Guten und die Bösen, äh, also verkehrt herum angeordnet. Das wäre so, als würde Sylvester Stallone in Rambo III auf Seiten der afghanischen Rebellen kämpfen. Moment mal, Rambo kämpft doch auf Seite der afghanischen Rebellen … ;-)

Jeremy Irons hält als führendes Mitglied des Templer-Ordens den, ahm … Apfel, der die Welt bedeutet, in Händen.

5. Die spanische Inquisition

Assassin's Creed

Mal ehrlich, gibt es etwas Dankbareres als die Spanische Inquisition als Gegenspieler in einem Film? Eben. Die staatliche Behörde wurde vom Papst höchstpersönlich genehmigt, um die Häresie in Spanien zu bekämpfen. Sie war gefürchtet und äußerst effektiv. Um die dramaturgische Bedeutung der Spanischen Inquisition wusste übrigens auch schon Monty Python.

Monty Python Die Spanische Inquisition
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Einen Wunsch hätten wir aber noch an Assassin’s Creed 2 …

Ariane Labed ist zwar nett anzuschauen und auch recht tüchtig als Assassine „Maria“. 

Assassin's Creed

Aber wir hätten da auch eine Idee … Eva Green. Denn mit Eva ist es wie mit Michael Fassbender. Sie ist die Joker-Karte für jeden Film und jede Serie. Wir sagen nur: „Königreich der Himmel“, „Casino Royal“, „Die Insel der besonderen Kinder“ und natürlich „Penny Dreadful“.

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12 2016 The Red Bulletin

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