Horrorfilm-Locations, die du besuchen kannst

3 Horrorfilm-Locations, die du besuchen kannst

Foto: flickr/David Shankbone

Auf der Suche nach dem großen Gruselkick? Dann schaue doch mal bei diesen Kultstätten vorbei – wenn du dich denn wirklich traust!

Nicht jeder Horrorfilm entsteht in einem künstlichen Studio. Viele Klassiker sind an echten Orten gedreht worden, die es noch immer gibt.

Wer auf Nervenkitzel steht, kann einige dieser Locations besuchen und sogar dort übernachten:

  • Das Overlook Hotel aus „The Shining“
  • Die Tankstelle aus „Texas Chainsaw Massacre“
  • Der Wald aus „Blair Witch Project“

Das Overlook Hotel aus „The Shining“

Niemand, der „The Shining“ gesehen oder gelesen hat, würde auf die Idee kommen, im Overlook Hotel zu übernachten – sollte man meinen. Ausnahmen gibt es aber immer. Und dann sind da noch diejenigen, die sich vor dem Fernseher nicht in die Hosen gemacht haben, als Jack Nicholson mit seiner Axt Amok lief. 

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Bei dem Hotel, das Stanley Kubrick für seine Außenaufnahmen verwendet hat, handelt es sich um die Timberline Lodge – ein beliebtes Wintersportresort in der Nähe von Portland, Oregon.

Der echte Horror wird aber dem Stanley Hotel in Colorado zugeschrieben. Im Jahr 1973 übernachtete Stephen King dort mit seiner Frau in Zimmer 217. Die Saison war beinahe zu Ende und die beiden waren die einzigen Gäste, zum Abendessen in einem leeren Speisesaal spielte ein Orchester nur für das Paar.

In der Nacht hatte der Autor einen Alptraum, aus dem er schweißgebadet erwachte und die Idee zu „The Shining“ war geboren. Das Hotel ist auf seinen Ruf ziemlich stolz und bietet noch heute nächtliche Geisterführungen an. 

Die Tankstelle aus „Texas Chainsaw Massacre“

Die verhängnisvolle Last Chance Gas Station aus „Texas Chainsaw Massacre“ ist nicht nur gut erhalten, sie wird gerade zu einem Ferienresort umgebaut.

Als der Kultstreifen 1978 am Texas Highway 304 gedreht wurde, war die Tankstelle noch in Betrieb, kurz darauf schloss sie ihre Pforten und wurde später als Lädchen wiedereröffnet.

Vor zwei Jahren kaufte Geschäftsmann Roy Rose das Gebäude, um daraus ein „Horror Barbecue Resort“ zu machen. Als Geschäftspartner hat er sich ausgerechnet Ari Lehman ausgesucht, den Mann, der im ersten „Freitag der 13.“-Film als Jason Voorhees aufgetreten ist. 

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Gemeinsam wollen sie Fans des wohl berühmtesten Kettensägenmassakers der Filmgeschichte Übernachtungsmöglichkeiten, eine Bühne mit Livemusik, einen Horrorsouvenirshop und regelmäßige Barbecues anbieten – ob sie dafür tatsächlich selbst schlachten, wie es das Schild am Gebäude verspricht, möchten wir gar nicht so genau wissen.

Der Wald aus „Blair Witch Project“

Der Wald aus „Blair Witch Project“

© flickr/Mr.TinDC

Selten war ein Film mit so wenig Budget so unheimlich wie „Blair Witch Project“. Das Örtchen Burkittsville in Maryland, von dem aus die drei Studenten mit einer Handkamera auf Hexenjagd gehen (und nie zurückkehren), gibt es wirklich.

Wer sich in dem 200-Seelen-Ort auf Kulissensuche begibt, könnte auf bekannte Gesichter treffen. Viele der Leute, die in „Blair Witch Project“ zum Hexenkult befragt werden, sind keine Schauspieler, sondern echte Bewohner von Burkittsville. 

Ein kurzer Einblick in einige Film-Locations aus „Blair Witch Project“ (1999)

© YouTube // KandJHorrordotcom

Der Großteil des Films wurde aber im 40 Minuten entfernten Seneca Creek Park gedreht. Dort ließ das Produktionsteam den Cast tatsächlich acht Tage lang mit Handkameras durch den Wald irren.

Indem sie die Schauspieler demselben physischen und mentalen Stress aussetzten, den die Protagonisten im Film erlebten, erhofften sich die Produzenten authentische Ergebnisse – und die haben sie bekommen. 

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08 2016 The Red Bulletin

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