Lady Leshurr

Lady Leshurr: „Steh zu dir selbst, Mann!“

Text: Florian Obkircher
Foto: Alex de Mora

Lady Leshurr ist die Rap-Entdeckung des Jahres. Warum? Weil die wortgewaltige Britin weiß, wie man Negativität in Kreativität umwandelt.

THE RED BULLETIN: Ihr Musikvideo „Queen’s Speech Ep. 4“ hat 30 Millionen Views auf YouTube. Wie schafft man das, ganz ohne Unterstützung einer Plattenfirma? 

LADY LESHURR: Indem ich mache, was im Hip-Hop derzeit verpönt ist: Ich fluche nicht. Statt über Drogen und Gewalt rappe ich Wortspiele über Nachrichten und Twitter-Trends.

Aber das reicht doch nicht, um so erfolgreich zu sein? 

Doch. Aber nur, wenn du dabei authentisch bist. Drogen und Gewalt gibt’s nun mal in meinem Leben nicht. Darüber zu rappen wäre also total unglaubwürdig. Steh zu dir selbst, Mann! 

Schau dir ihr Video zu „Queen’s Speech Ep.4“ an!

© Lady Leshurr // Youtube

Sie gelten in der Rap-Szene nicht als Everybody’s Darling.

Wer gegen den Strom schwimmt, wird immer Hass ernten. Der Trick ist, Negativität in Kreativität zu verwandeln! Nimm die Zeile aus „Queen’s Speech“: „How could you talk my name and you ain’t even brushed your teeth?“ Die Idee dazu kam mir, als ich morgens ein Twitter-Hassposting las.

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09 2016 The Red Bulletin

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