Hackathon HackZürich 2016

3 Tage wach beim HackZürich

Text und Foto: Valentin Ladstätter

In gerade mal 40 Stunden sollen die Teilnehmer des HackZürich eine Idee umsetzen. Wie das aussieht? Unser Reporter dokumentierte den Programmiermarathon mit seinem Smartphone.

Eigentlich komisch, dass noch nie etwas gestohlen wurde. Laptops, Bildschirme und Tastaturen stehen dicht an dicht auf und unter den Tischen. Die Ausrüstung, die im Technopark Zürich beim größten Hackathon Europas, dem HackZürich, offen herumliegt, ist Millionen Euro wert. Dennoch zählt Diebstahl nicht zu den Sorgen von Jonathan Isenring, einem der Gründer der Veranstaltung.

Ein Feuer oder ein Ausfall von Strom oder Internet hätten wesentlich schlimmere Auswirkungen. Denn dann wäre nicht nur der gute Ruf, sondern auch das Herzstück des Events dahin: die Arbeit der rund 600 Teilnehmer. Rund 40 Stunden lang hauen sie in kleinen Teams in die Tasten, coden, rechnen und füttern ihre Algorithmen mit Daten. Unterbrochen wird der Programmiermarathon nur von den Mahlzeiten und ein paar wenigen Stunden Schlaf. Und warum? Um eine Idee umzusetzen.

Hackathon

- zusammengesetzt aus „Hack“ und „Marathon“

- eine Veranstaltung, zur gemeinschaftlichen Produktion von Softwareprodukten

- Teams bilden sich meist aus Mitgliedern verschiedener Soft- und Hardware-Gebiete

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Bis zur Deadline am Sonntagmorgen soll jedes Team einen Prototyp einreichen. Dabei sind kleine Fehler egal, Hauptsache, es funktioniert! Um ein Gefühl für die Arbeitsweise, die Belastung und die Euphorie der Hack Zürich-Teilnehmer zu bekommen, hat unser Reporter Valentin Ladstätter mit zwei Teams durchgemacht.

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