Highlight-Startups, die bei Disrupt SF aufgefallen sind

5 Startups, die bei „Disrupt“ auffielen

Text: Laura Jaye Cramer
Foto: Courtesy of Matternet 

Vielversprechende Konzepte gab es bei der „Disrupt“-Konferenz in San Francisco viele. Hier sind einige der Highlights.

Die Tische bogen sich wieder, als sich in San Franciscos Pier 48 Technologie-Fans, Startups und Investoren zur Disrupt SF-Konferenz trafen. Auf jedem der Tische lag ein Produkt, dass das Leben seines Schöpfers veränderte. Und natürlich auch die Welt verändern soll.

Die Bandbreite an neuen Gadgets, Tools und Ideen war auch bei der sechsten Auflage des TechCrunch-Events schier unüberblickbar. Aber diese fünf Vertreter haben es unserer Meinung nach verdient, genauer vorgestellt zu werden.

  • Mobalytics
  • Spincle
  • Moti
  • Matternet
  • Hyperloop One
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© Flickr // TechCrunch

Mobalytics

Die eSports-Industrie freut sich über Millionen aktiver monatlicher User - eine wahre Goldmine für Unternehmen wie Mobalytics. Das neuartige System zeigt wettkampfmäßigen Spielern nicht nur mittels visuellen Analysen ihre Stärken und Schwächen auf, sondern hilft ihnen auch dabei, ihre Taktik zu verbessern. Mobalytics überzeugte die Jury beim Disrupt Battlefield und setzte sich als Sieger durch, was bewies, dass eSports und all seine neuen Technologien ein gutes Feld für Investments sind.

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Spincle

Die fünf Millionen Google Cardboards, die im ersten Jahr nach dem Launch ausgeliefert wurden, zeigten das steigende Interesse an Virtual Reality. Auf diesen rasenden Zug versucht auch Spincle aufzuspringen. Die App will jedem User ermöglichen, mit einem gewöhnlichen iPhone VR-Schnappschüsse aufzunehmen. Die Dateien sollen einfach zu versenden und teilen sein, was die Internet-Landschaft maßgeblich verändern würde.

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Moti

Das eigene Verhalten zu ändern ist ein schwieriges Unterfangen, aber Moti verspricht, dir dabei zu helfen. Regelmäßig joggen, früher ins Bett gehen oder einfach regelmäßig Wasser trinken - das kleine Roboter-Device erinnert dich daran. Das dahinterstehende Startup argumentiert damit, dass simple Notifications, wie wir sie zigfach auf unseren Smartphones erhalten, wenig Einfluss auf die Motivation und das Ändern von gewohntem Verhalten hätten. Daher entwickelte man Moti, der als physischer Kompagnon und Life-Coach agiert. Nach der Eingabe einiger Daten rund um eine Gewohnheit, wendet Moti verschiedene Taktiken wie Licht, Vibration und Geräusche an, um den User zum Handeln zu bewegen. Und machst du Fortschritte, steigt auch bei Moti der Enthusiasmus.

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Matternet

Das in Kalifornien beheimatete Startup Matternet stand bei vielen Techies auf dem Zettel, nachdem die „Matternet M2“ angekündigt wurde - eine Serie von Leichtgewichtsdrohnen, die mit einer Akku-Ladung Gepäck mit rund zwei Kilogramm über eine Distanz von fast 20 Kilometer befördern können. Bei „Disrupt“ enthüllte das Unternehmen, gemeinsam mit Mercedes-Benz, die neuen „Vision Vans“, deren Dach als Startplattform für die „Matternet M2“-Drohnen dient. Die Drohnen sollen für verschiedene Dienste verwendet werden, darunter die schnellere Lieferung von Waren in dicht bevölkerte Gebiete und Unterstützung bei der Katastrophenhilfe.

Hyperloop One

Hyperloop One wird als „Technologie der Zukunft“ bezeichnet - und ist wahrlich aus dem Stoff, aus dem Science-Fiction-Geschichten gemacht sind. Momentan befindet sich das revolutionäre High-Speed-Transport-Projekt noch in der Entwicklungsphase, aber die versprochene Technologie soll Personen und Güter einmal in wenigen Minuten über hunderte von Kilometern befördern. Ein funktionierendes Model soll es bis 2021 geben, in der Zwischenzeit wird man nicht müde, die Reihe von Vorteilen zu formulieren, wie die Vermeidung direkter Emissionen und die schnellere Reisegeschwindigkeit als mit Flugzeugen. „Der übergeordnete emotionale Vorteil wird Freiheit sein“, meinte Kim Salzer, Chief Marketing Officer von Hyperloop One, in einem Interview. „Das wird uns ganz neue Möglichkeiten für Arbeit und Leben eröffnen. Wir werden mit Menschen in engem Kontakt bleiben können … Das Internet kann zwar viel, aber es ist immer noch nett, sich von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.“

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10 2016 the red bulletin

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