Vom Querdenker zum Millardär: Der Werdegang von Elon Musk

Elon Musk: Vom Querdenker zum Milliardär

Foto: Simon Dawson/Bloomberg via Getty Images

Auf zum Mars! Elon Musk führt uns in die Zukunft. Hier sein Werdegang von einer „Bisamratte“ zum milliardenschweren Unternehmer und Öko-Kämpfer.

1971

Elon Reeve Musk wird am 28. Juni in Pretoria, Südafrika, geboren. Als er acht ist, lassen sich seine Eltern scheiden. Er lebt mit Bruder und Schwester bei der Mutter. Eines Tages sagt Elon zu ihr: „Du hast drei Kinder und Papa gar keins!“, und zieht mit elf zu seinem Vater, einem Maschinenbau-Ingenieur. Seine Freizeit verbringt Elon programmierend am Commodore VIC-20.

1984

Computerfreak und Bücherwurm, der er ist, wird Elon von seinen Mitschülern als „muskrat“ („Bisamratte“) verspottet. Mit zwölf programmiert er den „Space Invaders“-Klon „Blastar“ und verkauft einem PC-Magazin um 500 Dollar den Code. (Der später in einer Musk-Biografie abgedruckt wird, jetzt steht „Blastar“ online zum Zocken bereit.)

Klicken zum Weiterlesen

1995

Nach dem Bachelor-Abschluss in Wirtschaft und Physik an der University of Pennsylvania beginnt Musk das PhD-Studium an der Stanford University – und beendet es nach zwei Tagen. „Ich war in keinem einzigen Kurs“, sagt Musk später. „Ich musste mich entscheiden: ‚Entweder du studierst, oder du gründest deine Internetfirma.‘“ Er gründet das Start-up Zip2, ein Online-Branchenbuch.

Falcon before launch

A post shared by Elon Musk (@elonmusk) on

2002

Musk verkauft Zip2 um 22 Millionen Dollar, drei Jahre später kassiert er 165 Millionen Dollar für den Verkauf von PayPal (gegründet 1998) an eBay. Musk gründet das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX. Ziel: Menschen auf den Mars zu bringen. Nicht jeder ist von dieser Vision begeistert. Bei einem Raketenkauf in Russland werden Musk und sein Team von einem russischen Chefingenieur bespuckt, weil sie „nur Scheiße labern“.

© Youtube // Bloomberg

2004

Musk wird Vorsitzender des E-Auto-Herstellers Tesla, in den er bereits viel Geld investierte. Vier Jahre später übernimmt er den CEO-Posten, und Tesla bringt den Roadster auf den Markt. Als erstes Massenauto läuft es mit Lithium-Ionen-Akkus, die etwa für Laptops und Handys verwendet werden. Bis heute werden rund 2500 Roadster verkauft.

2012

Was für ein Sommer! Teslas Fünftürer Model S erscheint vier Jahre nach seiner Ankündigung (und verkauft sich bis heute über 150.000-mal). Außerdem befördert die SpaceX-Rakete Falcon 9 die Asche des Schauspielers James Doohan, besser bekannt als Scotty aus der TV-Serie „Raumschiff Enterprise“, in den Weltraum.

Side view of Falcon Wing doors

A post shared by Elon Musk (@elonmusk) on

Klicken zum Weiterlesen

2013

Der Hyperloop, ein High-Tech-Zug in einer Fahrröhre, wird präsentiert und soll in Zukunft bis zu 1200 km/h schnell fahren. Kritiker halten das mutige Projekt für zu aufwendig und kostspielig. Aber sie können versuchen, es besser zu machen – Musk hat die Technologie hinter dem Zug nämlich für jeden zugänglich gemacht.

Hyperloop-Hype

Mit 1.200 km/h durch die Röhre. Das ist der Hyperloop. Was der Superzug kann, erklärt The Red Bulletin Innovator, das Magazin für Menschen von morgen.

2015

Musk wird Co-Vorsitzender von OpenAI, einer Non-Profit-Organisation zur Erforschung künstlicher Intelligenz. Das Ziel: die Schaffung von Robotern, die uns nicht alle Jobs wegnehmen und die Menschheit nicht bedrohen. „Wir wollen auf eine bessere Zukunft hinarbeiten“, sagt Musk.

© Youtube // Elektrisiert

2016

Ein Teil der Tesla Gigafactory in Nevada wird finalisiert. Das weltweit größte Produktionsgebäude seiner Art soll 2020 seinen vollen Betrieb aufnehmen und Akkus für Tesla-Autos, Häuser und Fabriken produzieren. Zudem kommt mit dem Tesla Model X ein SUV auf den Markt, SpaceX kündigt den ersten Mars-Flug für 2022 an. Laut „Forbes“ beträgt Musks Vermögen 11,8 Milliarden Dollar.

 

Klicken zum Weiterlesen
03 2017 The Red Bulletin

Nächste Story