Selbst anbauen statt einfliegen

Selbst anbauen statt Essen einfliegen

Foto: Flickr/Dean Hochman

Wie kleine Ideen die großen Probleme der Menschheit lösen. Diesmal: Weitgereistes Essen.

Die Menschheit hat viele Probleme. Manche sind relativ neu, mit anderen schlägt sie sich schon länger herum. Dabei wäre die Lösung manchmal gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt. Es braucht aber eben Leute, die machen.

In unserer Serie Fast Forward - Rette die Welt, widmen wir uns Lösungen für 5 Probleme:

  • dicke Luft
  • Blackout
  • weitgereistes Essen
  • Wohnraum-Mangel
  • ​böse Börse
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Weitgereistes Essen
Michael Kelly
Michael Kelly

Eigentlich wollte Michael Kelly nur Knoblauch kaufen. Doch im Supermarkt bekam er zu seiner Überraschung nur Knollen aus China. Der Ire recherchierte und fand heraus, dass in seiner Heimat Obst und Gemüse zu 85 Prozent importiert werden.

Mit „Grow It Yourself“ (GIY) will Kelly die Menschen dazu bringen, sich mit ihrer Ernährung und der Anbauweise ihres ­Essens auseinanderzusetzen. Seine Organisation unterstützt mittlerweile weltweit 150.000 Mitglieder beim Anbau der ­eigenen Nahrung zu Hause oder am Arbeitsplatz. Mit Workshops und Events soll auch Nichtmitgliedern das Gärtnern schmackhaft gemacht werden. Dabei gehe es GIY nicht darum, sämtliches Obst und Gemüse selbst anzubauen, sagt Kelly. Ein Schritt in die richtige Richtung sei auch mit einem Kräutertopf am Fensterbrett getan.

© Youtube // GIY Ireland

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