Mobiles Wohnen statt Enge

Mobilität als Antwort auf schwindenden Wohnraum

Foto: Luca Zanetti

Wie kleine Ideen die großen Probleme der Menschheit lösen. Diesmal: Wohnraum-Mangel.

Die Menschheit hat viele Probleme. Manche sind relativ neu, mit anderen schlägt sie sich schon länger herum. Dabei wäre die Lösung manchmal gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt. Es braucht aber eben Leute, die machen.

In unserer Serie Fast Forward - Rette die Welt, widmen wir uns Lösungen für 5 Probleme:

  • dicke Luft
  • Blackout
  • weitgereistes Essen​
  • Wohnraum-Mangel
  • böse Börse
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Wohnraum-Mangel
Theresa Steininger
Theresa Steininger

hat eine Wohnvision.
Und die wird mit Preisen überhäuft. Mehr über das Selbstversorger-­Projekt auf wohnwagon.at

Wie viel Platz braucht man zum Leben? Exakt 25 Quadratmeter, meinen die Macher von „Wohnwagon“. Das österreichische Startup baut Naturholz-Camper, ausgestattet mit eigener Photovoltaikanlage, Bio-Toilette und Wasseraufbereitungsanlage.

Angesichts steigender Mietpreise und des zunehmenden Platzmangels in Städten liege die Zukunft des Wohnens im mobilen, autarken Leben, sagt Wohnwagon-Geschäftsführerin Theresa Steininger. Der Preis für die minimalistische Behausung: 83.996 Euro. Das scheint für viele leistbar. Derzeit läuft schon die Produktion von Wohnwagon Nummer 12.

© Youtube // WOHNWAGON

Anmerkung zum Foto oben: Santa Cruz del Islote liegt vor der Küste Kolumbiens, ist nur ein Stück größer als ein Fußballfeld und mit über 1200 Einwohnern die am dichtesten besiedelte Insel der Welt.

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