Club Moondoo, Hamburg

Zwischen Schund und Glamour

Foto: Florian Schüppel

Moondoo, St. Pauli. Was verbindet nackte Reiterinnen, die Beatles und Afrika Bambaataa? Sie alle traten bereits an Hamburgs erster Groove-Adresse auf.
MOONDOO, Hamburg
Club MOONDOO

Reeperbahn 136,
20359 Hamburg, Deutschland
moondoo.de

Eure Club-Idee ist …

… Schubladendenken zu überwinden. Wir orientieren uns am New Yorker Nachtleben der späten siebziger Jahre. Als Punks, Hip-Hopper und andere Gruppen gemeinsam feierten.

Euren Standort habt ihr gewählt …

… weil die Reeperbahn der kulturelle Schmelztiegel Hamburgs ist. Ein belebtes Pflaster mit speziellem Flair zwischen Schund und Glamour.

Club Moondoo Interior

So sieht der Club innen aus … fancy oder?

© DAVID BURGHARDT

„In den Sechzigern spielten die Beatles hier einige ihrer ersten Konzerte, eine Zeitlang lebten sie am Dachboden.“
Alex Kulick, Club-Booker

Von außen sieht der Club aus …

… wie die Kulisse eines Harry-Potter-Films. Nach dem Krieg hieß der ClubHippodrom“, weil nackte Tänzerinnen auf Pferden durch die Arena ritten. In den Sechzigern spielten die Beatles hier einige ihrer ersten Konzerte, eine Zeitlang lebten sie am Dachboden. Danach stand der Laden lange leer. Wir haben den Club umgebaut, um etwas ganz Neues zu schaffen.

Ihr wählt eure DJs nach …

… Qualität aus, nicht nach Genres: Bands wie Parov Stelar oder Crazy P, DJs wie Munk. Wenn der Groove Genres überwindet, ist er bei uns richtig.

Die verrückteste Nacht hattet ihr …

… als Kate Nash spontan ein DJ-Set hinlegte. Oder als Afrika Bambaataa mit einer lokalen Funk-Band jammte. Hier sind viele Nächte verrückt. Die Hauptsache ist: Alle haben Spaß.

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08 2016 THE RED BULLETIN

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