Fitness-Gewürze

Spicy Fitness: Mit diesen Gewürzen kommst du in Form

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Fitness fängt bei der Ernährung an. Selbst die Auswahl deiner Gewürze kannst du auf ein möglichst effektives Training abstimmen.

Wer seinen Körper in Form halten will, kennt das Problem: Du versuchst, dich gesund zu ernähren, doch dein Essen schmeckt auf die Dauer immer gleich. Langweilig! Dem kannst du leicht entgegenwirken.

Das Zauberwort: Gewürze. Dadurch bekommen deine Gerichte nicht nur den geschmacklichen Extra-Kick. Sie unterstützen deinen Körper auch dabei, fit zu werden.

Folgende Gewürze sollten in deiner Küche nicht fehlen:

  • Cayennepfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Rosmarin
  • Zimt
  • Ingwer

Cayennepfeffer

Cayennepfeffer besteht aus der gemahlenen Schote der Cayenne-Chili. Wichtiger Bestandteil: Capsaicin. Dieses Alkaloid ist nicht nur für die Schärfe des Gewürzes verantwortlich, sondern erhöht auch die Wärmeproduktion im Körper. Dadurch wird Energie verbraucht, das kurbelt die Fettverbrennung an.

Capsaicin regt die Schleimhäute und den Speichelfluss an. Beides wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Cayennepfeffer senkt zudem den Appetit, Heißhunger-Attacken sind damit Geschichte.

Küchentipp: Solltest du beim Kochen aus Versehen zu großzügig damit umgehen und dein Mund sprichwörtlich in Flammen stehen, lass das Glas Wasser stehen und iss lieber etwas Joghurt zur Linderung.

Kreuzkümmel

Kreuzkümmel – auch Cumin genannt - regt deine Gallenblase und Bauchspeicheldrüse an. Dadurch wird die Nahrung besser aufgespalten und enthaltene Nährstoffe effektiver verwertet. Kreuzkümmel unterstützt den Körper dabei, den Blutzucker auf einem stabilen Niveau zu halten. Das hilft wiederum, dein Körpergewicht zu regulieren. Weiteres Plus: Im Kreuzkümmel enthaltene Phytosterine hemmen laut Untersuchung einer iranischen Uni die Aufnahme von schädlichem LDL-Cholesterin.

Küchentippp: Kreuzkümmel ist in vielen bekannten Gewürzmischungen wie Curry und Garam Masala enthalten. Das Gewürz passt am besten zu gesunden Geflügel- oder Fischgerichten.

#Kreuzkümmel #Cumin

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Rosmarin

Diese Pflanze enthält etliche Antioxidantien. Zudem fördert Rosmarin die Durchblutung, regt die Verdauung an. Das Gewürz eignet sich perfekt für Bodybuilder beim Muskelaufbau, denn es passt wunderbar zu verschiedensten Fleischgerichten. 

Küchentipp: Vor allem für Grillfans interessant: Lege dein Fleisch in eine Marinade mit Rosmarin und anderen Kräutern wie Thymian, Oregano oder Knoblauch ein. Damit reduzierst du die Bildung von krebserregenden Stoffen, die beim Grillen von Fleisch entstehen können.

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Zimt

Zimt ist nicht nur dazu da, um deine Geschmacksnerven in weihnachtliche Stimmung zu versetzen. Laut einer US-Studie senkt es den Blutzuckerspiegel um bis zu 30 Prozent. Dadurch hilft es auch bei der Fettreduktion. Das Gewürz lindert nach dem Training den Schmerz in Muskeln und Gelenken.

Küchentipp: Du kannst mit Zimt deinen Kaffee oder Tee sowie Milchreis, Joghurt, Smoothies oder Haferflocken aufpimpen. Um seine volle Wirkung zu entfalten, solltest du mindestens ein Gramm pro Tag zu dir nehmen. Das ist ein halber Teelöffel.

Ingwer

Ingwer gilt als Allzweckwaffe im Gewürzregal. Er enthält Vitamin C, ätherisches Öl und etliche Mineralstoffe wie Eisen oder Magnesium. Die Pflanze stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und hilft gegen den Muskelkater nach dem Training. Ingwer unterstützt zudem deine Verdauung. Wie Capsaicin hat Ingwer laut einer US-Studie ebenfalls einen thermischen Effekt: Es fördert den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung.

Küchentipp: Ingwer schmeckt besonders gut zu asiatischen Gerichten. Aber du kannst ihn dir auch einfach mit heißem Wasser als Tee übergießen. Kaufe immer ganze Wurzeln, Finger weg von Pulver!

Ingwer

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10 2016 The Red Bulletin

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