Simon Schürch Mario Gyr

Gyr/Schürch: „Brauchen stets unsere Maximalkraft“

Was hinter dem Erfolg der Ruder-Vizeweltmeister Mario Gyr und Simon Schürch steckt.

„Ruderer sind anders als die meisten Ausdauersportler“, sagt der Schweizer Mario Gyr, mit Landsmann Simon Schürch Silbermedaillengewinner bei der Ruder-WM 2013, „denn wir brauchen stets unsere Maximalkraft, bei jedem Ruderschlag. Plus die Puste für viele Ruderschläge. Wie wir unsere Kraftausdauer trainieren? Zu 60 Prozent am Wasser, zu 40 Prozent in der Kraftkammer.“

Schürch: „Die Beine sind beim Rudern das Wichtigste, sie erzeugen die meiste Power. Meine Beinstrecker stärke ich indoor in der Beinpresse oder mit Kniebeugen mit einer 105-Kilo-Hantel auf den Schultern. Auch sind wir täglich bis zu drei Stunden am Wasser. Programm: lange Ausdauer- und kurze Sprinteinheiten. Und Techniktraining: zum Verbessern der Ruderschlag-Synchronisation. Denn je synchroner der Ruderschlag, desto stabiler das Boot. Und desto schneller werden wir.“

Das folgende Workout ist nicht nur für Ruderer: Beinstrecker- und Gleichgewichts-Training. Anfänger-Tipp: Übung vorerst nur bis Position 2 (Bild zwei) ausführen und wieder aufrichten.

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05/2014 The Red Bulletin

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