Die U-Boote der Superreichen

Luxus-U-Boote: Der letzte Schrei unter Milliardären

Text: Josh Rakic
Fotos: Mit freundlicher Genhemigung von Oliver’s Travels

Lebe wie ein Milliardär auf einem 115 Meter langen U-Boot. Inklusive Butler, Hubschrauber-Landeplatz und einem epischen Pool.

Der Ozean war schon immer Spielwiese der Milliardäre und ihres extravaganten Lebensstils. Hier konnten die Reichsten der Welt ihre 250 Millionen teuren Super-Yachten mit Heli-Pads und riesigen Swimming Pools zur Schau stellen. Aber hey, praktisch jeder hat Zugang zu einem Schiff und kann die Weltmeere umsegeln. Ob man dabei von Luxus umgeben ist oder nicht, sei dahingestellt.

Die wirklich großen Tiere tauchen ab. In Super-U-Booten, die all die Annehmlichkeiten bieten, die sie von ihren Mega-Yachten gewohnt sind. Und außer den Fischen sieht ihnen dabei niemand zu. Wenn das nicht der absolute Luxus ist.

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Wie du dir denken kannst, sind Super-U-Boote ein totaler Nischenmarkt und auch unter den reichsten der Reichen eine Seltenheit. Lediglich zwei Firmen bieten derzeit dieses tauchfähige Luxusgut an. Migaloo Super Yachts und Lovers Deep. Komm an Board und schau sie dir an:

Nach derzeitigem Stand existieren die fünf unterschiedlichen Super-U-Bote von Migaloo nur auf dem Reißbrett. Die Firma erwartet allerdings den Auftrag eines saudischen Prinzen, der eines der 115 Meter langen Ungetüme samt Pool, Jacuzzi und Beach Club sein eigen nennen will. Ein Hubschrauberlandeplatz, eine zweistöckige Luxus-Suite und acht VIP-Suiten gehören zum Standard-Repertoire dazu. Last but not least ist es immer noch ein U-Boot, basierend auf einem Militär-U-Boot der Virginia-Klasse der US-Navy.

 
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Ein offizieller Preis für dieses ultimative Versteck eines James-Bond-Bösewichts existiert nicht, aber ein U-Boot der Virginia-Klasse soll rund zwei Milliarden Dollar kosten. Glücklicherweise kann man diesen extravaganten Luxus auch etwas günstiger genießen.

Auf der Lovers Deep können Verliebte dem „Mile Low Club“ beitreten. Airbnb-Preise sollte man aber nicht erwarten, eine Nacht auf dem Luxus-U-Boot kostet rund 300.000 Dollar.

Die von Oliver’s Travels konstruierte Lovers Deep liegt vor St. Lucia und ist das ultimative Unterwasser-Liebesnest: ein Koch, der ein aphrodisierendes Menü kredenzt, ist ebenfalls an Bord – nur für den Fall, dass deine Begleitung sich nicht ohnehin gleich verpflichtet fühlt, sich die Kleider vom Leib zu reißen. Ein Butler sowie der Transfer mit einem Schnellboot sind inkludiert, für die optionale Übersetzung mit dem Helikopter, das Parken am Strand sowie in der Kabine verstreute Rosenblüten muss man extra zahlen. Man soll es schließlich nicht übertreiben.

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03 2017 THE RED BULLETIN

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