Der neue Nissan GT-R: Testbericht von Shmee150

Nissan GT-R - Supercar, oder nicht?

Nissans neuer GT-R hängt Supercars wie den Dodge Viper ACR ab. Aber ist er deswegen selbst eines?

Nissan GT-R, das heißt starke Zahlen: 570 PS, 637 Nm Drehmoment und millionenfach geklickte Videos, in denen sich schon die Vorgängerversionen Kopf-an-Kopf-Rennen mit Supercars wie Ferrari oder dem Bugatti Veyron liefern.

Von null auf hundert beschleunigt er in 2,8 Sekunden – um ein Zehntel schneller als der McLaren 675LT Spider. Das klingt nach Power, die hautnah erlebt werden will.

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Tim Burton – Spitz­name Shmee150 – ist einer der bekanntesten Supercar-Kenner in den sozialen Medien. Jetzt stellt er seine Expertise The Red Bulletin zur Verfügung.

Zu meiner Überraschung fährt sich das Modell-Update erstaunlich entspannt. Im Automatikbetrieb und Normal-Modus cruist du ruhiger und gemütlicher durch die Stadt, als das der Preis vermuten ließe – der GT-R ist immerhin teurer als ein Porsche Cayman GT4, bietet aber nicht dasselbe intensive Fahrgefühl. Zumindest nicht bevor du in den R-Modus schaltest: Dann legt der Bi-Turbo richtig los, und du wirst in den Sitz zurückgedrückt, als würdest du zu einem anderen Planeten fliegen.

Der GT-R ist eine Rakete. Und was für eine. Auch wenn – nur als Beispiel – der McLaren 675LT, den er verbläst, in seinem ganzen Wesen Supercar ist und der Nissan ein grundvernünftiger Viersitzer mit Kofferraum. Aber eben einer, der weiß, wie man sich unter Biestern behauptet.

Shmees Ausfahrt mit dem neuen Nissan GT-R

© Youtube // Shmee150

NISSAN GT-R in Zahlen:

  • 570 PS
  • 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h
  • Preis: ab 124.750€

Mehr Infos: nissan.com

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01 2017 The Red Bulletin

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