Oscar Keserci: Unglaubliche Fotos der Milchstraße

Ein Fotograf und die Sterne:
Atemberaubende Fotos der Milchstraße

Foto: Facebook.com/oscarkeserciphotography

Die Fotos von Oscar Keserci begeistern seine Follower. Und sie sind der Beweis dafür, dass jeder nachts faszinierende Bilder schießen kann. Auch du!

Der gebürtige Finne Oscar Keserci begeistert das Netz aktuell mit beeindruckenden Fotos des Sternenhimmels. Auf Facebook und Instagram vermehren sich seine Follower täglich. Seine Naturfotografien – vor allem widmet er sich der Milchstraße als Motiv – könnten die eines ausgebildeten Profis sein. Doch bis vor Kurzem besaß Keserci nicht mal eine Kamera.

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Keserci wurde 1989 in Finnland geboren, allerdings wuchs das Nordlicht in Griechenland auf. 2013 wollte er dann sein Leben umkrempeln und zog zurück nach Finnland, wie er auf seiner Webseite erklärt.

Ein Jahr später kaufte er sich seine erste Kamera und begann mit der Fotografie. „Ich wollte all diese magischen Momente der Natur, deren Zeuge ich jeden Tag bin, festhalten.“

Er habe sich alles selbst beigebracht und versuche täglich, seine Fähigkeiten zu verbessern, indem er neue Ideen und Techniken ausprobiert. 

Seine Fotos schießt er meist in der Nähe des finnischen Kirkkonummi, wo er lebt. Der ambitionierte Hobbyfotograf unternimmt aber auch einige Trips quer durch Finnland auf der Suche nach neuen Motiven.

Allerdings kehrt Keserci auch immer wieder in seine zweite Heimat zurück. Auf der griechischen Insel Rhodos, auf der er aufwuchs, hält der Fotograf immer wieder den Nachthimmel in atemberaubenden Aufnahmen fest.

[ I want to believe II ] Milky way image taken in Rhodes, Greece

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Für Neulinge im Bereich Sternenfotografie – wie er einst einer war – hat Keserci auf seiner Website einige Tipps parat. So fährt er immer weit raus in die Natur. An dunkleren Orten, an denen die Lichtverschmutzung gering ist, sieht er die Milchstraße oft mit den eigenen Augen.

Wichtig auch: je weniger Mondlicht, desto besser. Denn umso heller der Erdtrabant scheint, desto weniger siehst du vom Sternenhimmel. Fotografiere also am besten bei Neumond.

Zu bewölkt sollte der Nachthimmel nicht sein, sonst siehst du gar keine Sterne. Ein paar einzelne Wolken verpassen deinem Foto aber einen besonderen Look.

Wenn du eine perfekte Location für dein Shooting gewählt hast, findest du mit dem Programm „Stellarium“ heraus, wie der Nachthimmel an diesem Ort zu einer bestimmten Zeit vermutlich aussieht. 

Und wie sieht es mit dem Equipment aus? „Du brauchst keine teure Kamera, aber eine, die eine Belichtungszeit von 30 Sekunden und Lichtempfindlichkeit von ISO 3200 erreicht“, empfiehlt Keserci in seinem Blog. Er selbst benutzt vor allem eine Nikon D750.

Aufgrund der langen Belichtungszeit von 20 bis 30 Sekunden ist ein Stativ zu empfehlen. Die Kamera muss nämlich währenddessen komplett ruhig stehen.

-The old windmill- Composite picture of two exposures.

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02 2017 The Red Bulletin

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