Jetsurfing

Surfen 2.0.: Hol‘ dir den puren Adrenalinkick beim Jetsurfen!

Bild (oben): Tom Servais

Stundenlang Surfen ohne Wellen: Willkommen beim Jetsurfen in Perth

Surfen 2.0: Motorisierte High-Performance-Boards verwandeln ruhige Gewässer in ein surfer’s paradise. Und sorgen für ein Erlebnis, das Kai Lenny, 22, Wassersport-Profi aus Hawaii, als „Mix aus Surfen und MotoGP“ beschreibt. „Jetsurfen verschafft dir eine völlig neue Art von Adrenalinkick. Und du brauchst dafür nicht mal eine Riesenwelle“, sagt der Stand-up-Paddling-Weltmeister von 2013.

„Wenn du so übers Wasser fliegst, ist es ein ähnlich geniales Gefühl, wie wenn du eine hammergeile Welle reitest. Die G-Kräfte machen dich ab dem ersten Schwung süchtig – du willst einfach mehr davon.“ 

Lust auf einen Adrenalinkick?

© Jetsurf Perth

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Kai Lenny beim Verbergen der Vorfreude. 


Das 12 PS starke Jetsurfboard schafft knapp 60 km/h und vollgetankt bis zu 75 Kilometer Strecke oder 90 Minuten Fahrt. Die Geschwindigkeit lässt sich spielerisch mittels Handgashebel regulieren. Der befindet sich am Ende der elektronischen Leash, die vom Board zum Handgelenk führt. Verliert der Rider den Gasgriff, stoppt der Motor sofort.

Trotz Motorantriebs ist eine ganze Menge Körperkraft gefordert, will man das Board unter Kontrolle halten – besonders über längere Zeit. Die meisten Surfer sind nicht gewohnt, eine Welle mehr als ein paar Minuten zu reiten. „Diese Welle hält aber über eine Stunde an, bevor man nachtanken muss“, sagt Jetsurfboard-Erfinder Martin Šula, 39, tschechischer Formel-1-Ingenieur. „Da bedarf es physischer und auch mentaler Stärke.“

Das Board selbst bringt dank relativ kleinen Motors und federleichter Kohlefaserbauweise gerade mal 14 Kilo auf die Waage und erleichtert so das Handling am Wasser und beim Transport.

Bisher bieten erst wenige Locations weltweit Jetsurf-Training; eine der schönsten befindet sich im westaustralischen Perth. Erfahrene Surfer sind hier ebenso willkommen wie Anfänger. Und das Checken des aktuellen surf report kann man getrost vergessen: Lässige Airs und selbst Backflips sind hier auch ohne Riesenwellen praktisch immer möglich.

„​Jetsurfen ist eine völlig neue Art von Adrenalinkick: Und du brauchst nicht mal eine Riesenwelle.“
Kai Lenny
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Ideen zur Tagesgestaltung mit 12 PS unter den Füßen.

© Tom Servais

INSIDER-Tipp

„Auf weitläufigen Gewässern ist es sinnvoll, ein GPS oder Handy dabeizuhaben – nur für den Fall“, rät Martin Šula

Jetsurf-Abenteuer gefällig? Infos unter:
http://www.jetsurf.com

Perth … Was gibt’s sonst?

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07 2015 The Red Bulletin

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