6 Tipps für mehr Selbstbewusstsein

Schluss mit schüchtern: 
So wirst du selbstbewusster

Foto: Getty Images

Keine Lust mehr auf Versteckspiele? So tauschst du Angst und Unsicherheit gegen ein stabiles Selbstbewusstsein.

Nicht jeder ist eine geborene Rampensau und das ist auch gut so. Oft ist es sogar von Vorteil, seine Worte zu überdenken, bevor man spontane – und oft taktlose – Äußerungen von sich gibt. Ärgerlich wird es aber, wenn dich deine Schüchternheit stark einschränkt und privaten sowie beruflichen Erfolgen im Weg steht.

Mit diesen 6 Tipps sagst du der übertriebenen Zurückhaltung für immer Lebewohl! 

Mehr Selbstbewusstsein - 7 Tipps von Verhandlungsprofi Adel Abdel-Latif

Wie strahlt man im Alltag Selbstbewusstsein aus, das Vertrauen erweckt und Kontrahenten einschüchtert? Am besten mit diesen sieben Profi-Tipps von Kickbox-Weltmeister und Verhandlungsprofi Adel Abdel-Latif.

Klicken zum Weiterlesen

1. Verstehe die Gründe

Beobachte, in welchen Situationen du dich unwohl fühlst. Frage dich, wovor dich die Schüchternheit schützen soll und erarbeite dir alternative Handlungsmöglichkeiten, die dir ermöglichen, deine Gedanken trotzdem zu kommunizieren. Fällt es dir beispielsweise schwer, in großen Gruppen das Wort zu ergreifen, frage die Person, der du dein Anliegen mitteilen möchtest, ob sie sich mit dir unter vier Augen unterhalten würde. Fordere dich nichtsdestotrotz immer wieder selbst heraus und verlasse regelmäßig deine Komfortzone, wenn sich eine Gelegenheit anbietet. Denn gerade im Beruf, bei Präsentationen oder Vorträgen ist ein Vieraugengespräch nicht möglich.

2. Sei authentisch

Wenn einen die Meinung anderer einschüchtert, passiert es schnell, dass man eine Maske aufsetzt. Das bringt viele Probleme mit sich: Du bekommst selten, was du wirklich möchtest, und stehst unter dem permanenten Druck, einem Trugbild entsprechen zu müssen. Sei dir stattdessen bewusst, wer du bist und offenbare dich den Menschen in deiner Umgebung. Das stärkt auf lange Sicht dein Selbstbild sowie Auftreten. Verstecken musst du dich dann nicht mehr vor anderen.

3. Beende das Grübeln

Viele Horrorszenarien finden ausschließlich im Kopf statt und werden hier übermäßig aufgebläht. Unterbinde übertriebenes Sinnieren, wenn dir eine herausfordernde Situation bevorsteht. Lass Taten sprechen und dir von der Realität zeigen, dass die Situation außerhalb deiner Fantasie gar nicht so angsteinflößend ist. Langfristig wirst du merken, dass fast nichts so heiß gegessen wird, wie deine Gedanken es kochen. Mit ein bisschen Mut kannst du dein Selbstbewusstsein ordentlich pushen.

Zitate: Stars über Rückschläge

Egal wie gut das Leben es mit dir meint: Du wirst manchmal Rückschläge einstecken müssen. Wie du damit umgehst? Wir haben ein paar Experten befragt.

4. Sei sozial

Verschließe dich nicht vor den Gefühlen anderer. Empathie kann dabei helfen, sich gedanklich nicht permanent um die eigene Achse und negative Vermutungen zu drehen. Versuche, dich in andere hineinzuversetzen, oft verfliegt so die Schüchternheit ganz unbemerkt und du findest einen Zugang zu deinen Mitmenschen.

5. Nimm dich nicht ganz so ernst

Charaktere ohne Ecken und Kanten passen vielleicht perfekt in die aalglatte Welt von Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen. Außerhalb eines Drehbuchs stoßen sie jedoch selten auf Begeisterung. Sei dir im Klaren: Menschen mögen Menschen – und keine scheinbar perfekten Roboter. Auch wenn du etwas dazulernen möchtest, sind Fehler unvermeidbar. Lach darüber mit anderen, statt dich dafür zu schämen.

6. Nutze deine Fähigkeiten

Bist du ein erstklassiger Zuhörer und kein Entertainer, solltest du auf deine Stärke zurückgreifen. Häufig ist ein offenes Ohr sogar eher gefragt als der hyperaktive Sprücheklopfer. Nutze auch deine anderen Talente, statt permanent zu versuchen, deine Schwächen zu verstecken und damit ja nicht aufzufallen.

Klicken zum Weiterlesen
04 2017 The Red Bulletin

Nächste Story