Die tödlichsten Pflanzen der Welt

6 Pflanzen, die töten können

Foto: Getty Images

Ein Spaziergang durch die Natur kann sehr harmonisch sein. Das ändert sich, sobald du einer Pflanze begegnest, die Besucher des Waldes mit Leichtigkeit ins Jenseits befördert.

Ampeln, Haken, Messgeräte und Co.: Dort, wo der Mensch eine grüne Farbe sieht, vermutet er zumeist etwas Gutes. Auch in der Natur assoziieren wir die Farbe Grün mit Leben. Umso verwirrender ist es, dass in der scheinbar harmlosen Welt des Grünzeugs einige Killer ihr tödliches Unwesen treiben.


Giftig oder fleischfressend: Diese sechs Pflanzen stellen für Mensch oder Insekt eine große Gefahr dar!

  1. Regenbogenpflanze (Byblis)
  2. Paternostererbse (Abrus precatorius)
  3. Zerberusbaum (Cerbera odollam)
  4. Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
  5. Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)
  6. Wunderbaum (Ricinus communis)
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Regenbogenpflanze (Byblis)

Die aufrecht wachsende und schwach verzweigte Regenbogenpflanze hat nicht nur einen harmlosen Namen, auch optisch wirkt sie alles andere als bedrohlich. Für viele Insekten bedeutet sie aber das Ende eines allzu kurzen Lebens. Auf der Pflanze wimmelt es von Drüsenhaaren, die eine schleimige, klebrige Flüssigkeit absondern. Landet ein Insekt auf den Tentakeln oder Blättern der Pflanze, bedeutet das seinen sicheren Tod. 

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Paternostererbse (Abrus precatorius)

Die Paternostererbse ist eine Rankpflanze, die bis zu 10 Meter hoch werden kann. Gefährlich sind die rötlichen Samen, die den hochgiftigen Stoff Abrin enthalten. Bereits eine einzige dieser Erbsen kann für den Menschen tödlich sein. 

Zerberusbaum (Cerbera odollam)

Der Zerberusbaum trägt auch den schaurigen Namen „Selbstmordbaum“. Die Samen der Pflanze werden öfter als jede andere für Suizid oder Mord benutzt. Der enthaltene Giftstoff führt neben verhältnismäßig leichten Symptomen wie Würgereiz und Durchfall im schlimmsten Fall zu Koma oder gar Herzstillstand. 

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Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)

Der Blaue Eisenhut gehört zu den Zier- und Arzneipflanzen. Von der Optik her könnte man die Pflanze ohne Weiteres in den Blumenkasten setzen. Keine gute Idee! Das Hinterhältige: Eine leichte Berührung reicht aus, um eine Körperstelle zu betäuben. Außerdem sind alle Teile der Pflanze toxisch und bereits zwei Gramm der Wurzel tödlich. Symptome nach einer Vergiftung sind beispielsweise Übelkeit, Herzrhythmusstörungen und eine Kreislauflähmung.

Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)

Hat sich eine Ameise auf eine Venusfliegenfalle verirrt, wird das ihr vermutlich letzter Spaziergang gewesen sein. Werden die Fangblätter der Pflanze durch den Besuch kleiner Spinnen und Insekten – neben Ameisen meistens Fliegen – gereizt, klappen sie sich blitzartig zusammen. Mittels Drüsen setzen sie ein Verdauungssekret frei, das dabei hilft, die gefangenen Insekten zu verdauen. 

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Wunderbaum (Ricinus communis)

Nein, hier geht es nicht um die Duftspender fürs Auto. Vernaschst du die Samen dieser Pflanze, erwarten dich eine Reihe übler Symptome: Neben starken Schleimhautreizungen, Nieren-, Leber-, Magen- und Darmschäden sowie Erbrechen und Krämpfen erleidet der Betroffene nach der Einnahme weniger Wunderbaumsamen einen qualvollen Tod. Schuld daran ist ein giftiges Eiweiß namens Rizin. 

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04 2017 The Red Bulletin

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