Die ungewöhnlichsten Weihnachtsmärkte

Glühwein mal anders:
Die ungewöhnlichsten Weihnachtsmärkte

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Ob im Gebirge oder in einer Schlucht, ob frivol oder romantisch. Diese Adventsmärkte sind definitiv abseits des Alltäglichen.

Weihnachten ist zwar noch ein wenig hin, doch schon in der zweiten Novemberhälfte öffnetn die ersten Weihnachtsmärkte ihre Pforten. Leckeren Glühwein gibt es wohl überall, und auch sonst unterscheiden sich die meisten Märkte kaum voneinander: Bude an Bude wird entweder Gastronomisches oder traditionelle Handwerkskunst feilgeboten.

Doch es gibt Ausnahmen: Weihnachtsmärkte, die entweder durch ganz spezielle Angebote, die Lage oder ihren atemberaubenden Anblick punkten.

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Santa Claus Village, Lappland

Welcher Ort würde sich für einen Weihnachtsmarkt besser eignen als Rovaniemi, die Hauptstadt der nordfinnischen Landschaft Lappland und nicht weniger als der offizielle Sitz des Weihnachtsmannes. Die Sonne geht hier im Winter gar nicht erst auf, dafür leuchten Mond und Sterne kräftig, ebenso wie die Polarlichter. Das Hauptgebäude des Santa Claus Village beherbergt eine einzigartige Ausstellung rund um das Thema Weihnachten.

Das ganze Jahr über geöffnet, Eintritt frei.

Santa Pauli, Hamburg

„Süßer die Glocken nie klingen“ ist das Motto des etwas anderen Hamburger Weihnachtsmarktes. Wobei mit „Glocken“ hier keine Gefäße aus gegossenem Metall gemeint sind. Santa Pauli verbindet das traditionelle Erlebnis eines Weihnachtsmarktes mit dem frivolen Leben auf der Reeperbahn. Neben Livemusik auf der Showbühne locken auch heiße Engel, die sich ihrer Flügel und was sie sonst noch so anhaben im Strip-Zelt entledigen. An den Ständen gibt es neben Wurst und Glühwein auch allerlei Nützliches fürs heimische Schlafzimmer zu erwerben.

Geöffnet vom 17. November bis 23. Dezember. Eintritt frei.

Ravennaschlucht, Schwarzwald

You'd think I'd be Christmas-ed out by now but...yet another Weihnachtsmarkt!

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Dieser Anblick lässt selbst die härtesten Romantik-Verweigerer kurz innehalten: Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht gleicht einer Märchenlandschaft. Wo die Höllentalbahn sich über das 40 Meter hohe Eisenbahn-Viadukt durch die Schlucht in den Hochschwarzwald schlängelt, werden pünktlich zum ersten Advent wieder zahlreiche Holzhütten aufgebaut, die inmitten der Natur für ein einzigartiges Lichtermeer sorgen.

Geöffnet an den Adventswochenenden und ab Dezember auch an den Freitagen. Eintritt 3,50 Euro.

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Holy Shit Shopping

© YouTube // HOLY SHIT SHOPPING

Pop-up-Stores, also Geschäfte, die sich nur kurzfristig an einem Standort niederlassen, sind in Großstädten bereits ein immer wiederkehrendes Phänomen. Nach diesem Motto verfährt auch Holy Shit Shopping: Mobile Märkte, die an jedem Adventswochenende in einer anderen Stadt aufschlagen. Das Angebot ist mit dem eines herkömmlichen Weihnachtsmarkts nicht zu vergleichen. Junge Designer verkaufen ihre Produkte rund um Mode, Schmuck, Möbel- und Produktdesign, Kunst, Fotografie, Literatur und Delikatessen. Dazu erklingen keine Weihnachtschöre, sondern fette Beats von den Plattentellern.

Geöffnet in Köln (26./27. November), Berlin (3./4. Dezember), Stuttgart (10./11. Dezember), Hamburg (17./18. Dezember).  Eintritt ab 5 Euro.

Christkindlmarkt auf der Petzen, Österreich

Willst du hoch hinaus? Dann ab nach Südkärnten, dort wartet Europas höchstgelegener Christkindlmarkt auf dich. Auf 1700 Metern in einer tief verschneiten Winterlandschaft gibt es viele kulinarische Highlights aus der Region zu entdecken. Verschiedene Musikdarbietungen auf der verschneiten Open-Air-Bühne sorgen für Stimmung. Zu erreichen ist der Markt nur nach einer 15-minütigen Gondelfahrt. Also aufpassen und nicht die letzte Rückkehr ins Tal verpassen!

Geöffnet am 3., 10. und 17. Dezember. Eintritt inklusive Gondelfahrt und einem Gratisgetränk 13 Euro.

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11 2016 The Red Bulletin

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