Wacken

5 verrückte Festival-Typen

Foto oben: Getty Images

Jedes Musik-Festival hat seinen eigenen Typus Mensch, der auffällig häufig vertreten ist. Fünf verrückte Festival-Typen – und wo du sie auf jeden Fall treffen wirst.

Die Musik-Festivals dieser Welt haben eines gemeinsam – ein kunterbuntes Publikum. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, wenn tausende Menschen ihre Flucht aus dem Alltag zelebrieren und sich gemeinsam tagelang musikalischen Darbietungen und Tanz hingeben.

Aller Verschiedenheit zum Trotz: Auf jedem Festival gibt es eine Art von Menschen, die eklatant oft zu sehen ist. Wir zeigen euch fünf Ausprägungen des Festivalbesuchers und an welchen Orten ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit auf welchen Typus treffen werdet. 

Der Schlamm-Enthusiast beim Glastonbury-Festival

In Mittel- und Nordeuropa gehört Regen zu einem Open-Air-Festival dazu wie das Mikro zur Bühne. Vor allem beim Glastonbury stößt der Matsch, der aufgrund der Schauer nicht ausbleibt, auf keinen größeren Widerstand.

Im Gegenteil: Immer wieder finden sich Briten oder internationale Besucher, die sich ein ausgiebiges Schlammbad gönnen, dabei so richtig abgehen oder die Erfahrung schnell wieder bereuen. Findet sich mal kein freiwilliges Opfer, ist Schadenfreude immer noch die schönste Freude:

© Kris Griffiths // Youtube

Der Luxus-Hippie auf dem Coachella

Ganz Hollywood liebt das hippe Musik- und Kunstfestival Coachella, das alljährlich seit 1999 in Kalifornien stattfindet. Ab und an mischen sich prominente Besucher unter die anwesenden Musikfans, häufiger bleiben sie in den VIP-Areas unter ihresgleichen.

Der Look für den Tag vor den Bühnen ist wohldurchdacht. Der Hippie-Style dient als Vorlage, allerdings sind die Outfits nicht durcheinandergewürfelt und günstig erworben, sondern das Ergebnis akribisch geplanter Shopping-Trips, bei denen Geld keine Rolle spielt.

Wer tatsächlich über Nacht bleibt, steigt in einem der zur Verfügung stehenden Luxus-Zelte ab – die etwas andere Art von Camping.

Der Öko-Hipster beim Roskilde-Festival

Das dänische Mega-Event ist bei seinen Fans nicht nur für die gute Mischung aus großen Headlinern und unbekannteren Nachwuchsbands beliebt, auch Fashion ist ein Thema vor den Bühnen und auf den Zeltplätzen.

Da geht es definitiv in die Richtung Hipster-Chic: Jutebeutel, Schnurrbart, Haarbändchen und vieles mehr. Der gesamte Gewinn des Festivals geht an gemeinnützige Organisationen. Ein Grund mehr, weshalb sich stets viele Besucher mit einem alternativen Lebensstil auf der Insel Seeland einfinden, wo das Spektakel Jahr für Jahr stattfindet.

Der Hardcore-Tänzer beim Tomorrowland

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Wummernde Bässe, ein fettes Bühnenbild und junge, schöne Menschen in Massen, das Tomorrowland ist eines der populärsten Musikfestivals der Welt. Wenn nicht sogar das beliebteste, denn die Karten sind in der Regel binnen Sekunden vergriffen.

Wie es bei einer Großveranstaltung so ist, die ganz im Zeichen elektronischer Tanzmusik steht: Beat-süchtige Jünger gehen ab, Arme wirbeln durch die Luft, Menschen geben sich mit geschlossenen Augen ganz der Musik hin. Das lässt sich selbstverständlich auch anderswo beobachten. Doch an ganz wenigen Orten so spektakulär wie beim Tomorrowland in der belgischen Stadt Boom.

© Tomorrowland // Youtube

Der Metalhead auf dem Wacken Open Air

Ähnlich wie das Glastonbury ist auch das Wacken Open Air bekannt für den berühmt-berüchtigten matschigen Untergrund und Männer, die sich gerne im Schlamm suhlen. Geprägt wird das deutsche Festival im hohen Norden allerdings vor allem durch sein außergewöhnliches Publikum.

Die freundlichen Metalheads, die manchmal auf den ersten Blick ganz schön böse aussehen, sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Bewaffnet mit Bierhelm, Band-Shirt und einem lautem Organ versetzen sie einmal im Jahr die kleine Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein in den absoluten Ausnahmezustand.

Only at Wacken! Beer with free piercing By pepbonet.com #Wacken #woa #Festival #takeover

A photo posted by Wacken Open Air (@wackenopenair.official) on

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04 2016 THE RED BULLETIN

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