The Fast and The Furious - Gründe für den Erfolg

Warum „The Fast and the Furious“ so erfolgreich ist

Foto: YouTube/Best Movie Scenes

Ab April donnern Vin Diesel und Co. wieder über die Leinwand – und werden einmal mehr den Asphalt brennen lassen und Rekorde brechen. In der Zwischenzeit werfen wir einen Blick auf die Erfolgstory der Film-Serie.

The Fast and the Furious“ erntete 2001 mäßige Kritiken, spielte weltweit allerdings über 200 Millionen Dollar ein. Dann folgte eine fast unfassbare Erfolgsgeschichte: Heute gehört die Reihe mit aktuell sieben Episoden zu den erfolgreichsten Franchises der Filmgeschichte. Teil sieben spielte 1,5 Milliarden Dollar ein und ist damit der sechsterfolgreichste Streifen aller Zeiten.

Der Trailer zu „Fast & Furious 8“ aka „The Fate of The Furious“

© Youtube // Universal Pictures Germany

Der jüngste Trailer zum kommenden „Fast & Furious 8“ brach locker den Rekord für Aufrufzahlen innerhalb von 24 Stunden. Doch was ist eigentlich der geheime Kraftstoff, der die Saga in immer neue Sphären katapultiert?

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Der erste Eindruck

Aufgepimpte Schlitten, heiße Mädels, coole Typen, aufregende Schauplätze und jede Menge Over-The-Top-Action. Ganz oberflächlich betrachtet, bietet das Franchise alles, was Zuschauer von einem puren Popcorn-Movie erwarten. Doch das ist nur ein Grund dafür, weshalb im April 2017 der mittlerweile achte Teil der Reihe erscheint und noch zwei weitere geplant sind.

We asked. You answered. Your favorite Fast & Furious cars from the franchise.

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Versteckte Superheldenfilme

Nicht nur die Darsteller, Requisiten und Drehorte, auch die Story zieht Männer und Frauen an. Weder purer Actionfilm, noch reine Romanze oder ausschließlich Comedy, verbinden die „The Fast and the Furious“-Teile geschickt alle Elemente. Dabei kreiert die Saga ihre eigenen Superhelden in einem Ambiente frei von Übernatürlichem.

Here are your favorite fight scenes from Fast & Furious.

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Die geheimen Kräfte der Crew sind schnelle Schlitten, waghalsige Stunts oder raffiniert ausgetüftelte Pläne. Der Plot dreht sich immer um Rache, Ehre und Familie – Themen, die einfach jeden berühren und zumeist die Triebfeder von Superheldenfilmen sind.

Breitgefächerte Charaktere

Apropos Superhelden: Was im Fall der Avengers vielleicht etwas künstlich wirkt, geschah bei „The Fast and the Furious“ schon fast natürlich. Im Lauf der Zeit stießen mehr und mehr Charaktere zur Crew dazu. Was 2001 noch klein begann – mit Paul Walker als Cop und dem zwielichtigen Vin Diesel – hat sich über 14 Jahre zu einer illustren Truppe aus mindestens neun unterschiedlichen Mitgliedern entwickelt.

Markantes Merkmal dabei ist eine hohe Diversität an Repräsentanten unterschiedlicher Kulturen. Da sind etwa der weiße Walker, der italo-afro-amerikanische Diesel, Dwayne Johnson mit samoanischen Wurzeln, Sung Kang, Sohn südkoreanischer Einwanderer, oder die Israelin Gal Gadot. Von Anfang an verankerten die Produzenten mehrere Figuren mit unterschiedlichem ethnischen und kulturellen Background. Die Hauptfiguren wurden also nicht nur von ihrem zweifellos guten Aussehen definiert, sondern kurbelten die Gruppendynamik mit einzigartigen Charakteristika an. Das Franchise zeigt, dass verschiedenste Personen, gleich welcher Nationalität sie entstammen, gemeinsam für ein wichtigeres Ziel kämpfen.

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Diese Woche haben gleich zwei Darsteller aus „Fast & Furious 6" Geburtstag. Wer das ist, erfahrt ihr im Laufe der Woche.

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Spannende Entwicklung

Die größte Stärke der Reihe ist aber vermutlich ihre Weiterentwicklung. Nicht umsonst graben derzeit im Film- und Fernsehgeschäft Serien immer mehr einzelnen Kinoproduktionen den Rang ab. Auch auf der Leinwand sind Franchises mit mehreren Teilen die erfolgreichsten Konzepte – „Star Wars“, „Harry Potter“ oder die Marvel-Streifen lassen grüßen. Warum? Weil Figuren und Handlung mehr Spielraum und Tiefe bekommen können.

Fast and the Furious“ gelang dies wie fast keiner anderen Reihe. Mit jedem neuen Part stießen frische Gesichter dazu, sogar das Genre selbst hat sich im Laufe der Zeit geändert. Dem Zuschauer wird also nicht jedes Mal derselbe Ablauf im selben Rahmen vorgesetzt. Zwar stehen Autos und die Crew im Vordergrund. Doch wo anfangs noch Untergrund-Straßenrennen die Hauptrolle spielten, driftete die Saga – nachdem die Serie im vierten Teil alle Handlungsstränge zu vereinen begann – über die Richtung Raub-Thriller hin zum Agenten-Action-Spektakel. Natürlich mit immer fetteren Stunts.

All in a day's work. #Furious7

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Und die Moral von der Geschichte:

Es spielt keine Rolle, dass die Schauspieler nicht oscarreif abliefern, Autos womöglich nicht realen Varianten entsprechen oder Stunts jeder Logik trotzen. Dafür verbindet die „The Fast and the Furious“-Reihe geschickt verschiedenste Entertainment-Elemente und Figuren sowie Themen, mit denen sich eine breite Fanbase identifizieren kann.

Daraus zaubern die Produzenten zeitloses Popcorn-Kino, bei dem der Zuschauer für zwei Stunden abschalten und mit einem seiner Superhelden in eine glitzernde, scheppernde, gefährliche Actionwelt eintauchen kann. „The Fate of the Furious“ wird ab 13. April 2017 – dann erstmals ohne den verstorbenen Paul Walker – zweifellos daran anknüpfen können.

© Youtube // Kaizo GC1-61

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12 2016 The Red Bulletin

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