Diese Filmreihen sollten wie „Terminator“ ein Ende finden

Nach dem Aus für „Terminator“: Auch diese Filmreihen sollten bald ein Ende finden

Foto: Facebook/Terminator.Germany

„He’ll never be back“: Die „Terminator“-Reihe ist Geschichte. Welche Franchises haben ihren Zenit ebenfalls weit überschritten?

Terminator“ ist Geschichte. Manch fleißiger Kinogänger mag angesichts dieser News ungläubig mit dem Kopf geschüttelt haben. Immerhin ist die Hemmschwelle der Hollywood-Studios, ein Prequel, Sequel und Reboot nach dem anderen zu veröffentlichen, eher gering. „Terminator: Genisys“ jedoch scheint das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben. Wie „New York Daily News“ berichtet, hat Paramount den Stecker gezogen und plant keine weitere Fortsetzung der Reihe.

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Bei Produktionskosten von 155 Millionen Dollar plus teurer Marketingkampagne konnte der Streifen mit Arnold Schwarzenegger und Emilia Clarke weltweit nur 440 Millionen Dollar einspielen. Zu wenig, um sich einen finanziellen Erfolg auf die Fahnen schreiben zu können. Unterdessen wird in Hollywood munter weiter gerebooted.

Diese Franchises dürfen es dem Terminator gerne nachtun und ebenfalls von der Bildfläche verschwinden:

  • Fluch der Karibik
  • Transformers
  • Resident Evil
  • Indiana Jones
  • Alien
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Fluch der Karibik

Läuft seit: 2003

Es ist wieder soweit: Am 25. Mai 2017 läuft „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ in den deutschen Kinos ein. 14 Jahre nach der Premiere hat die Piratenstory rund um den charmanten Alkoholiker Jack Sparrow also noch etwas Neues in petto – oder? Wir empfehlen dem Captain den Ruhestand, denn große Freude kommt beim Gedanken an den fünften „Fluch der Karibik“ nicht auf.

Hinzu kommt: Johnny Depp war laut „Forbes“ der überbezahlteste Schauspieler 2016. Für 1 Dollar Gehalt spielte er nur 2,80 Dollar an den Kinokassen ein. Zu wenig, um „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ zu einem Erfolg zu machen.

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Transformers

Läuft seit: 2007

Was 2007 mit einem überraschend witzigen Actionfilm für eine jüngere Zielgruppe begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer wahren Plage entwickelt. Spätestens mit dem Hauptdarstellerwechsel von Shia LaBeouf zu Mark Wahlberg hat sich die „Transformers“-Reihe, die bekanntlich auf Kinderspielzeugen basiert, von ihren Wurzeln verabschiedet. Sie spricht nun mit einem deutlich aggressiveren Ton ein scheinbar erwachsenes Publikum an.

Dabei hatte der vierte Teil, „Ära des Untergangs“, das schlechteste Einspielergebnis der Reihe am Box Office. Nichtsdestotrotz steht „Transformers 5: The Last Knight“ in den Startlöchern – wir hoffen: Als längst überfälliger Abschluss der Reihe. 

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Resident Evil

Läuft seit: 2002

Wir haben aufgehört zu zählen: Wie oft hat Milla Jovovich doch gleich mit der Umbrella Corporation um das Überleben der Menschheit gekämpft? Ach so, sechsmal tatsächlich schon. Anfang 2017 versprach man uns mit „The Final Chapter“ dem Namen nach ein Ende der auf einem PC-Spiel basierenden Plage, doch gewiss wird es irgendwie weitergehen. 

Das Problem: Während die ersten Teile noch vor dem Zombieapokalypse-Trend einsetzten, der in Kino und TV nun allgegenwärtig ist, kann sich „Resident Evil“ mittlerweile einfach nicht mehr von besseren Produktionen abheben und wirkt nur abgeklatscht.

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Indiana Jones

Läuft seit: 1981

Indiana Jones alias Harrison Ford ist eine Kultfigur der Filmgeschichte. Wie kaum eine andere hat die Filmreihe das Genre des Abenteuerfilms geprägt. Doch schon mit der Wiederbelebung des Franchise in Form von „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ im Jahr 2008 tat sich Paramount keinen Gefallen. 

Die Kritiken fielen vernichtend aus. Umso erstaunlicher, dass Disney aktuell an einer Fortsetzung arbeitet, die 2019 in die Kinos kommen soll.

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Alien

Läuft seit: 1979

Ohne Frage: Der erste „Alien“-Film von Ridley Scott hat Maßstäbe in Sachen Weltraum-Horror gesetzt und das SciFi-Genre nachhaltig beeinflusst. Dann jedoch kamen die Ableger mit zwei „Alien vs. Predator“-Teilen, die eher dem Genre Horror-Trash zuzuordnen sind.

Außerdem: Der ambitionierte Streifen „Prometheus“, dessen verworrene Storyline die Fans des Originals mehr vergraulte als zurück an Bord holte. 

Nun begründet Scott mit „Alien: Covenant“ (Kinostart am 18. Mai) den Auftakt zu einer neuen Trilogie aus dem Alien-Kanon. Darüber hinaus ist „Prometheus 2“ in der Mache. Ob er seinem Originalwerk damit einen Gefallen tut?

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03 2017 The Red Bulletin

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