Édgar Ramírez

Édgar Ramírez: Mehr als ein sympathischer Bösewicht

Foto: Getty Images

Der Venezolaner Édgar Ramírez konnte Hollywood auf dem zweiten Karriereweg erobern. Ohne dabei je zu vergessen, woher er kommt.

Das Leben ist dann doch voller zweiter Chancen. Sehr gutes Beispiel: Édgar Ramírez, der die Hauptrolle in „Amores Perros“ ausschlug, dem Film des damaligen Nobody Alejandro González Iñárritu. Ramírez setzte auf Studium und Diplomaten-Karriere. Den Fehler korrigierte er aber mit Meisterleistungen in „Das Bourne Ultimatum“, „8 Blickwinkel“, „Zero Dark Thirty“, „Carlos – Der Schakal“ und demnächst „Girl on the Train“ und „Gold“.

Meist in wenig sympathischen Rollen, aber Ramírez ist mehr als nur ein überzeugender Bösewicht: Er spricht fünf Sprachen und nutzt seinen Ruhm, um auf Missstände in unserer Welt aufmerksam zu machen. Im neuen StreifenHands of Stone“ spielt er den legendären Boxer Roberto Durán, der einen Titelfight mit den Worten „¡No mas!“ („Es reicht“) aufgab. Können wir über diesen ebenso talentierten wie sympathischen 39-Jährigen gar nicht sagen.

Schau dir den Trailer zu „The Girl on the Train“ mit Edgar Ramírez an

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09 2016 The Red Bulletin

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