Fast & Furious: Ranking vom schlechtesten zum besten Teil

Fast & Furious: Vom schlechtesten zum besten Teil

Foto: facebook.com/fast.furious

Genug geredet, genug Benzin verbraucht. Hier wird ein für alle Mal entschieden, welcher der „Fast & Furious“-Filme wirklich der beste ist.

Was ursprünglich als Film für Rennsportfreaks und Raser galt, ist heute ein milliardenschweres Action-Franchise mit einigen der größten Schauspieler Hollywoods. Das „The Fast And The Furious“-Franchise hat seit dem Erstling von 2001 bereits 3,8 Milliarden US-Dollar eingenommen, mit dem Filmstart vom achten Teil wird erwartet, dass die Zahlen die 4-Milliarden-Marke übersteigen werden. Keine schlechte Sache für eine Produktion, die ursprünglich 38 Millionen US-Dollar gekostet hat.

Zum Start von „The Fate Of The Furious“ haben wir unsere besten Filmfreaks mit einem DVD-Player und ein paar Snacks ins Büro gesperrt, sodass sie ein für alle Mal die Debatte um den besten Teil der Serie lösen können. 

The Fate Of The Furious: Jetzt im Kino

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Die Entscheidung ist gefallen - und ein paar rasante Fakten gibt’s dazu:

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7. „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“

Je weniger wir über den Film sagen, desto besser. Die besten Stars wollten im dritten Teil nicht mitmachen, oder - laut Gerüchten - wurden nicht einmal gefragt (das Studio war dem Anschein nach der Meinung, dass Paul Walker zu alt wäre). Das Resultat des Castings war der Versuch, das Franchise mit den am ältesten aussehenden Teenagern ein wenig jünger zu machen.

Bester Moment: Auch wenn der Film an sich schlecht war, die Drift-Szenen wurden gut durchgeführt und gefilmt.

Fun Fact: Das war Hans (Sung Kangs) erster Auftritt im Franchise - und auch sein letzter. (Denk an die Timeline!)

Furiousness: 4/10

6. „2 Fast 2 Furious“ 

Im zweiten Teil kam Paul Walker ohne Vin Diesel zurück. Die Handlung fing da an, wo der letzte Film aufgehört hatte, mit vielen aufgemotzten Autos, Straßenrennen, einer gesunden Portion Action und Fashion aus den frühen 2000ern. 

Bester Moment: Als Tyrese wiedermal auf seine typische Art seinen Lohn verdient (Cinemasins-Fans, ihr wisst wovon wir sprechen). Also indem er sein Shirt auszieht, es sich um seine Faust rollt und eine Autoscheibe einschlägt. 

Fun Fact: Für die Autos wurde so viel Neonlicht eingesetzt, dass ein Neon-Techniker die ganze Zeit beim Dreh mit dabei sein musste.

Furiousness: 6/10

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5. „Fast & Furious 7“ 

Eine hochoktanige - und manchmal wirklich absurde - Ergänzung zum Franchise. Das war der Zeitpunkt, an dem die Filme nicht mehr nur verrückt, sondern absolut durchgeknallt wurden. Jason Statham spielt Deckard Shaw, der sich für das rächt, was man seinem kleinen Bruder in „Fast & Furious 6“ angetan hat.

Bester Moment: Als Dwayne Johnson and Statham sich gegenseitig die Seele aus dem Leibe prügeln. Und der Moment, in dem Brian O’Conner alle physikalischen Mächte besiegt und an der Seite eines umfallenden Busses hinaufläuft. Oder der, wo Dom und Brian von einem Hochhaus in Dubai zum nächsten springen. In einem Auto. Ohne zu sterben.

Fun Fact: „Fast & Furious 7“ ist der einzige Film im Franchise, der alleine mehr als eine Milliarde US-Dollar einspielte.

Furiousness: 6/10 - der Film hat von uns nur aufgrund seines Verkaufserfolg eine bessere Wertung als „2 Fast 2 Furious“ erhalten.

Fast and Furious Live

Die Action-Blockbuster-Reihe erobert die Stadien der Welt. Alles über die Auto-Show "Fast and Furious Live". The Red Bulletin, das Active-Lifestyle-Männermagazin.

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4.Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.“

Justin Lins zweiter Film - und der vierte im Gesamten - hat dem Franchise nochmals ein Turnaround gegeben. Der Film ignoriert so ziemlich alles, was in Tokyo Drift passiert ist und konzentriert sich auf das, was das Original so erfolgreich gemacht hatte: vor allem die Dynamik zwischen Dom und Brian. Ein guter Neustart und die Basis für den Weg zu erneut erfolgreichen Verkaufszahlen. Teil 4 ist immer noch ein Autofilm mit actiongeladenen Rennszenen, in dem das Duo nach Lettys Tod Arturo Bragas Drogenkartell auffliegen lassen will.

Bester Moment: Das rasante Finale in den Bergen, als Braga endlich das bekommt, was er verdient.

Fun Fact: Bereits drei Tage nach dem Kinostart 2009 hat der Film ein Einspielergebnis von 72,5 Millionen US-Dollar erzielt - der Rekord für Universal Pictures zum damaligen Zeitpunkt. 

Furiousness: 7/10

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3. „Fast & Furious 6“

Der sechste Teil hat in Sachen Action wirklich einen Zahn zugelegt. Es wird weniger gefahren, aber mehr geschossen und geprügelt - somit der perfekte Spielplatz für Dwayne Johnson, der die Führung übernimmt, als er sich mit Dom zusammentut, um Luke Shaw zu besiegen und Letty - die doch noch am Leben ist - wieder zurückzuholen. 

Bester Moment: Ein Panzer nimmt es mit Sportwagen auf. Die Sportwagen gewinnen.

Fun Fact: Johnsons Charakter Hobbs wird gleich dreimal als einer der Avengers verspottet. Er wird „Hulk“, „Captain America“ und „Samoan Thor“ gerufen. Elsa Pataky (Elena) ist übrigens mit Thor-Darsteller Chris Hemsworth verheiratet.

Furiousness: 8/10

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2. „The Fast and the Furious“

Der Film, mit dem der ganze Wahn begonnen hat. Coole Karren, attraktive Frauen und auch ein wenig Handlung, um dem Ganzen auch einen Rahmen zu geben. „The Fast and the Furious“ ist heute noch genauso unterhaltsam wie es vor 16 Jahren war, und damals waren keine U-Boote oder Panzer nötig, um unsere Aufmerksamkeit zu erhalten.

Bester Moment: Das finale Rennen zwischen Dom und Brian in ihren aufgemotzten Supercars.

Fun Fact: Weder Michelle Rodriguez noch Jordana Brewster hatten vor dem Filmdreh einen Führerschein.

Furiousness: 8/10

Und der Preis an den besten „Fast and Furious“-Teil geht an …

1. „Fast & Furious Five“

Der fünfte Teil der Serie war vermutlich auch der Höhepunkt dieser. Die beiden Merkmale des Franchises - rasante Autorennen und extreme Action - harmonieren in diesem Teil wie eine perfekt geölte Maschine, als Dom und Brian ihr Team zu dem machen, was man vermutlich als die Avengers der Autofreaks bezeichnen könnte. 

Mit 7,3 Punkten wird dieser Film auch am besten auf IMDb bewertet. Trotz mancher absurder Szenen befinden sich die Helden der Story zumeist dennoch hinter dem Steuer eines Autos anstatt unverwundbare Superhelden zu spielen. Auch Dwayne Johnson bringt als Hobbs mit seinem, zum Teil übertriebenen, Schauspiel und der Offenbarung, dass er seine Nachspeise immer zuerst isst, frischen Wind in die Sache.

Bester Moment: Die Superstar-Schlägerei zwischen Vin Diesel und The Rock.

Fun Fact: Das ist der erste Film, der im Originaltitel nicht „Furious“ beinhaltet („Fast Five“). 

Furiousness: 9/10

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03 2017 The Red Bulletin

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