Diese 6 Filme wären mit einem Smartphone nach 5 Minuten vorbei, Hier: Fight Club

Diese 6 Filme wären mit einem Smartphone nach 5 Minuten vorbei

FOTO: Facebook/FightClub

Plotkiller Smartphone: Zum Glück gab es zur Zeit von „Fight Club“ und anderen Film-Hits noch kein iPhone. Vorsicht, Spoiler!

Warum verlieren Helden in Filmen so oft gleich am Anfang ihr Telefon, haben keinen Empfang oder leider kein Ladekabel dabei? Weil sie sonst ihre Probleme meist in fünf Minuten gelöst hätten und so einfach keine spannende Handlung zustande käme. Zum Glück gab es früher noch keine iPhones und Samsung Galaxys, sodass Regisseure und Drehbuchautoren alle Freiheiten hatten, knifflige Storys zu stricken.

Wir zeigen, welche Filme aus der Zeit vor dem Smartphone durch diverse Apps völlig ruiniert und vermutlich schon nach 5 Minuten vorbei wären:

  • Psycho (1960)
  • Shining (1980)
  • Versprochen ist versprochen (1996)
  • Fight Club (1999)
  • Der Herr der Ringe (2001)
  • Ring (2002)
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Psycho (1960)

Die Ausgangssituation von „Psycho“: In Alfred Hitchcocks Kultfilm stolpert Protagonistin Marion Crane nichtsahnend in die Arme von Norman Bates und checkt in sein Gruselmotel ein.

Ein Smartphone wäre da hilfreich gewesen! Ein Blick auf Trip Advisor würde Marion verraten, was für eine lausige Absteige das Bates Motel ist und wie gruselig der Besitzer. Schleunigst würde sie zum nächsten Motel weiterfahren. 

© Youtube // Michaela

Shining (1980)

In Stanley Kubricks Horrorklassiker treibt das Overlook Hotel Jack Torrance alias Jack Nicholson in den Wahnsinn. Der einsame Winter in der Abgeschiedenheit und die Schreibblockade des Schriftstellers tun ihr Übriges.

Mit einem Smartphone wäre das alles kein Problem: Jack könnte in Kontakt mit der Außenwelt bleiben, sich mit Candy Crush Saga die Zeit vertreiben, und zahllose eBooks würden ihn zum Weiterschreiben inspirieren.

© Youtube // Tim Schweizer

Versprochen ist versprochen (1996)

In der Weihnachtskomödie „Versprochen ist versprochen“ begibt sich Arnold Schwarzenegger auf eine lustige Odyssee durch etliche Spielzeuggeschäfte, um seinem Sohn die so sehr gewünschte Actionfigur von Turboman zu besorgen.

Heute eigentlich undenkbar. Denn mit einer One-Click-Bestellung auf Amazon und Expresslieferung hätte der Junge das Spielzeug noch am gleichen Tag bequem ins Haus geliefert bekommen. Kein Stress für Arnold Schwarzenegger, aber leider auch keine Komödie.

© Youtube // Blogbusters

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Fight Club (1999)

Achtung, Spoiler: In „Fight Club“ entflieht die Figur von Edward Norton dem tristen Alltag durch brutale Kämpfe in einem dunklen Keller, inspiriert durch den mysteriösen Tyler Durden (Brad Pitt). Am Ende jedoch stellt sich heraus, dass Tyler nur in seinem Kopf existiert hat.

Ein Smartphone hätte schnell für Klarheit gesorgt: Ein Selfie mit Tyler auf Instagram gepostet und schon hätte die Internetgemeinde Edward Norton darauf hingewiesen, dass er auf dem netten Pic mutterseelenallein posiert.

© Youtube // Klassik Trailer

Der Herr der Ringe (2001)

Zugegeben, ein Smartphone wäre in Peter Jacksons Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“ einfach so fehl am Platz wie eine Horde Orks auf dem New Yorker Times Square. Dennoch veranschaulicht das Beispiel das Problem, das die praktische App Google Maps vielen Filmen bereitet: Oftmals geht es einfach darum, von A nach B zu kommen, und die Navi-Funktion würde alle Probleme, den richtigen Weg zu finden, einfach beseitigen.

Man stelle sich vor, Frodos Gefährten hätten nicht nur Bogen und Axt im Gepäck, sondern einer in der Runde - vielleicht Aragorn - auch ein iPhone. Kurz „Schicksalsberg von Mordor“ eingegeben, und schon bekommen unseren Helden die beste Route zum Ziel. 

© Youtube // Thomas Roth

Ring (2002)

Wenn eine Person einen bestimmten Film ansieht, klingelt hinterher das Telefon und eine Stimme sagt, dass der Angerufene noch sieben Tage zu leben hat – das ist die grauenhafte Prämisse von „Ring“.

Kaum vorstellbar, dass die Teenager von heute auch so unbedarft in die Falle tappen würden. Ein Blick auf IMDb oder Rotten Tomatoes würde ihnen verraten, was es mit dem Film auf sich hat. Spätestens die schlechten Bewertungen würden ihn gänzlich uninteressant machen.

© youtube // h0rr0rtrailer

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03 2017 The Red Bulletin

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