"Heimschnee": Der Freeride-Spielfilm

Freeride-Faszination - 
„Heimschnee“ in 5 Bildern

Fotos: ANDREAS VIGL UND ANDREAS EHRENSBERGER

Seit 20. Oktober läuft „Heimschnee“ in den Kinos. Der Freeride-Spielfilm beschreitet dabei in mehrerlei Hinsicht völlig neue Wege. Snowboarder Andreas Gumpenberger, einer der Protagonisten, erklärt das Film-Highlight anhand von 5 spektakulären Bildern.

ÜBER STOCK UND STEIN

Der Film „Heimschnee“ erzählt eine fiktive Story. Wir leben zu fünft als Rudel zusammen in der Natur, haben der Zivilisation den Rücken gekehrt. Dabei spielt auch der Klimawandel und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Winter eine Rolle. Diese Szene zeigt die fiktive Zukunft des Skisports. Auch auf Schotter macht’s noch Spaß, Schnee ist uns allerdings schon lieber.

"Heimschnee": Der Freeride-Spielfilm - Steinskifahren

2 IM EINKLANG MIT DER NATUR

Im Film „Heimschnee“ versuchen wir den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Die meisten Höhenmeter werden zu Fuß zurückgelegt, statt eines Helikopters kommt der Ballon zum Einsatz. Nun galt es noch eine Alternative zum Ski-Doo zu finden. Ein Husky-Gespann war die perfekte Lösung. Die Tiere sind kaum still zu halten und scheinen das zusätzliche Gewicht fast nicht zu bemerken. Wir genießen es, durch den frischen Pulverschnee gezogen zu werden.

"Heimschnee": Der Freeride-Spielfilm - Huskies

3 HEISSE ANGELEGENHEIT

„Balloonskiing“-Tage starten früh. Bei Dunkelheit beginnen wir mit den Vorbereitungen, damit wir den Sonnenaufgang bereits hoch über den Gipfeln genießen können. Die kühlen Temperaturen der frühen Morgenstunden sind schnell vergessen, wenn einen Meter entfernt die brennend heiße Luft den Balloon langsam aufstellt.

 

"Heimschnee": Der Freeride-Spielfilm - Ballon

„Heimschnee“

Inhalt: Extrembergsteiger Stephan Keck begibt sich mit vier Kollegen auf die Suche nach perfektem Schnee und abenteuerlichsten Abfahrten – auch auf Schotter, Gras und Eis. Ihre alternativen Aufstiegshilfen: Huskyschlitten, Steigeisen und Heißluftballon statt Ski-Doo, Lift und Helikopter.

Ziel: Freeriden mit einer Geschichte zu verbinden, die unterhält, berührt, provoziert und bewegt.

Protagonisten: Stephan Keck, Markus Pumpfer, Viktoria Veider, Stefan Ager, Andreas Gumpenberger, u.a.

Kinostart: 20. Oktober 2016

Schau dir den spektakulären Trailer zu „Heimschnee“ an!

© Vimeo // Heimschnee

4 ICH KLINK‘ MICH MAL AUS
 
Im Ballon wissen wir nie genau, wo wir aussteigen werden. Der Wind weist uns die Richtung. Deshalb sind wir während der Fahrt damit beschäftigt, nach einem geeigneten Ziel Ausschau zu halten. Sobald wir uns mit dem Ballonfahrer einig sind, steigen wir über den Korb hinaus und hängen uns an die Seile, jederzeit bereit sich abzulassen und an Land auszuklinken. Das ist der spannendste Moment der ganzen Aktion. Da müssen alle vier - drei Balloonskier und der Ballonfahrer - gut zusammenspielen. Wir drei, die unten hängen, müssen darauf achten, ungefähr gleichzeitig auf dem Boden aufzukommen. Sobald der Ballon Gewicht verliert, schießt dieser nämlich in die Höhe.

Balloonskiing: Freeriden für Fortgeschrittene

THE RED BULLETIN: Für den Film „Heimschnee" habt ihr eine völlig neue Art des Freeridens entwickelt: Balloonskiing. Was ist das Besondere daran? Welche Vorteile hat der Ballon gegenüber dem Heli? STEFAN AGER: Was es spannend macht, ist dass man nie genau weiß, wo man aussteigen wird.

5 GÖTTLICHER BEISTAND
 
Im Film versuchen wir jedes Jahr die Götter durch eine besondere Zeremonie gnädig zu stimmen, damit die Winter lange anhalten und kalt sind. Dafür ziehen wir uns immer in unsere Eishöhle zurück. Jeder von uns schnappt sich ein Instrument und es wird um ein Feuer getanzt, gespielt und gesungen. Ob es was nützt? Davon könnt ihr euch im Film überzeugen …

"Heimschnee": Der Freeride-Spielfilm - Höhle

© Jan Eric Euler

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10 2016 The Red Bulletin

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