Kino-Vorschau: Die besten Filme im August

Kinostarts: Die besten Filme im August

Text: Marco Rauch
Foto: Universal Pictures

Diese 7 Filme sollten alle Cineasten im August auf ihrer Liste haben.

August ist der Reise-Monat schlechthin. Doch Gründe, daheimzubleiben gibt es genug. Zum Beispiel die neuesten Filme in den Kinos. In diesen scheint aktuell der Kampf im Mittelpunkt der Handlung zu stehen. Wir hätten im Angebot:

  • Kampf gegen Geister
  • Kampf gegen das Vergessen
  • Kampf gegen ein mutiertes Rhinozeros und ein mutiertes Wildschwein
  • Kampf gegen einen weißen Hai
  • Kampf gegen das Böse, Gute und sich selbst

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„Lights Out“ läuft seit 4. August in den Kinos.

© YouTube // Warner Bros. DE

Lights Out (Start: 4.8.)

Der Regisseur David F. Sandberg hat 2013 mit seinem Kurzfilm „Lights Out“ für Aufsehen gesorgt und da Horrorfilme ohnehin immer gut ziehen, wurde daraus ein Spielfilm mit dem gleichen Titel, produziert von Horrorspezialist James Wan („Saw“, „The Conjuring“ und „Insidious“). Die Handlung ist leicht erklärt: so lange das Licht an ist, ist die Welt in Ordnung, aber wehe, wenn das Licht ausgeht, dann geht der Schrecken so richtig los. Gut, für einen Kurzfilm ist diese Prämisse ergiebig genug, ob das auch bei einem Spielfilm reicht, wird sich zeigen.

„Ghostbusters“ ist seit 5. August im Kino zu sehen.

© YouTube // SonyPicturesGermany

Ghostbusters (Start: 5.8.)

Nun ist es also so weit und die neuen Ghostbusters laufen auch hierzulande an. Wird sich zeigen, ob das heimische Publikum auch so gespalten ist, wie die bisherigen internationalen Kritiken. Oder kann es die weibliche Version der Ghostbusters mit dem ersten Teil aufnehmen? Um ehrlich zu sein, muss man aber auch sagen, dass die Vorgänger jetzt auch nicht mehr waren als unterhaltsame, spaßige Sci-Fi Fantasy-Filme und keine zeitlosen Meisterwerke. Von daher sollte man sich auch vom neuen Teil nicht mehr und nicht weniger erwarten. Sicher, einen Bill Murray kann man nicht ersetzen, muss man aber auch nicht. Solange der Film Spaß macht und Unterhaltung bietet, sollten sich Filmfans unvoreingenommen die neuen Geisterjäger ansehen.

„Jason Bourne“ - ab 11. August in den Kinos.

© YouTube // Universal Pictures Germany

Jason Bourne (Start: 11.8.)

Die ersten drei Teile rund um den Geheimagenten mit Gedächtnisverlust waren großartige Actionfilme, die weitreichende Standards gesetzt haben (siehe die neue Ausrichtung von James Bond). Eigentlich waren sie eine nahezu perfekte, abgeschlossene Trilogie, der nichts mehr hinzuzufügen wäre. Doch dann kam das enttäuschende „Bourne Vermächtnis“ mit Jeremy Renner und jetzt soll der simpel betitelte „Jason Bourne“, der Matt Damon und Regisseur Paul Greengrass wieder vereint, quasi die Kohlen aus dem Feuer holen und die Reihe neu beleben. Ob die beiden an die vorigen Erfolge anknüpfen können oder es sich um eine unnötige Fortsetzung handelt, in der Bourne wieder einmal internationale Verschwörungen in den unterschiedlichsten Locations aufdeckt, wird sich zeigen.

Ab 11. August ist „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows„ auf den Leinwänden zu sehen.

© YouTube // Universal Pictures Switzerland

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows (Start: 11.8.)

Sie sind Teenager. Sie sind Ninjas. Sie sind mutierte Schildkröten. Alleine diese Kombination sollte aus den Teenage Mutant Ninja Turtles selbst heute noch Kult machen und für eine gehörige Portion spaßiger Unterhaltung sorgen. Wie Michael Bay aber schon mit der Verstümmelung zahlreicher Kinderfantasien - oder ganz simpel: „Transformers“ betitelt - bewiesen hat, ist vor seinen Händen nichts sicher. Aber gut, immerhin sind jetzt neben Shredder auch das Alien Krang und die Lieblinge Rocksteady und Bebop mit von der Partie. Vielleicht wird es ja doch noch was, wenn die Pizza-Liebhaber versuchen, die Welt zu retten. 

„Suicide Squad“ gibt es ab 18. August in den Kinos zu sehen.

© YouTube // Warner Bros. DE

Suicide Squad (Start: 18.8.)

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass DC das Erfolgsrezept von Marvel geklaut hat bzw. zu kopieren versucht und ein eigenes Filmuniversum erschaffen will. Nach „Batman v Superman: Dawn of Justice“ macht nun die Suicide Squad die Leinwand unsicher. Das besondere daran, dass es sich hierbei um ein Team handelt, das nicht (wie die Avengers oder das DC-Äquivalent die Justice League) aus Superhelden besteht, sondern aus Superschurken. Mit Will Smith als Deadshot, Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als Joker (in einer mehr oder weniger großen/kleinen Rolle) ist zumindest eine hochkarätige Besetzung dabei. Ach ja, Charmebolzen und charismatischer Lichtstern eines jeden Mackwerks, Jai Courtney, ist auch dabei. Man darf gespannt sein. Potenzial für einen Überraschungshit ist auf jeden Fall vorhanden, ob die Suicide Squad dieses auch nutzen kann, werden wir bald wissen.

„Elliot, der Drache ist ab 25. August in den Kinos zu sehen.

© YouTube // Disney Deutschland

Elliot, der Drache (Start: 25.8.)

Ein riesiger grüner Drache, der mit einem kleinen Jungen eine untrennbare Freundschaft begründet. Darum geht es in „Elliot, der Drache“, einer neuen Version des Disney-Films „Elliot, das Schmunzelmonster“. Die Besetzung weiß zu überzeugen: Bryce Dallas Howard, Robert Redford und Karl Urban schlüpfen in die Figuren. Angeblich, zumindest wenn man den ersten Kritiken vertrauen schenken darf, ist „Elliot, der Drache“ nicht nur ein billiges CGI-Fantasy-Remake eines beliebten Klassikers, sondern eine tatsächlich berührende Erzählung und reiht sich damit eher neben grandiose Animationsfilme wie „Wall-E“ oder „Drachenzähmen leicht gemacht“ ein.

„The Shallows - Gefahr aus der Tiefe“ startet am 26. August in den Kinos.

© YouTube // Thimfilm Filmverleih

The Shallows - Gefahr aus der Tiefe (Start: 26.8.)

Also wirklich, dass es diese weißen Haie immer auf uns arme, unschuldige Menschen abgesehen haben. In „The Shallows - Gefahr aus der Tiefe“ ist wieder einmal so ein diabolischer Fisch auf der Jagd, in diesem Fall auf die knackige und überaus ansehnliche, um nicht zu sagen schmackhafte, Blake Lively. Da muss man schon sagen, wer kann es dem Hai bei so einem Leckerbissen verübeln? Lively, eine junge Surferin, strandet knapp 200 Meter vor einem abgelegenen Strand auf einem kleinen Felsen. An sich kein Problem, sie könnte ja einfach hinüber schwimmen. Fit genug wäre sie, wenn da nicht dieser gierige Hai wäre, der sie auf diesem Felsen einkesselt und eben nur darauf wartet, dass sie ins Wasser steigt. Wenn es dem Thriller gelingt, die Spannung über die ganze Länge aufrecht zu erhalten, dann darf man sich auf „The Shallows - Gefahr aus der Tiefe“ freuen, andernfalls wohl nur auf Blake Lively im Bikini.

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08 2016 Pressplay für The Red Bulletin

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