Hollywood-Erfindungen, die real wurden

6 verrückte Hollywood-Erfindungen, die real wurden

Foto: Rinspeed

Hollywood zaubert ständig neue Ideen aus seinem magischen Zylinder. Allerdings hätten Regisseure vergangener Tage sicher nicht vermutet, dass einige Erfindungen irgendwann Realität werden würden.

Im Kino möchtest du abschalten. Da kommt ein fantasievoller Hollywoodstreifen gerade recht – auch wenn dir einige der präsentierten Erfindungen äußerst unglaubwürdig erscheinen. „Das geht doch gar nicht“, protestierst du innerlich. Geht doch! Aus scheinbar absurden Film-Fantasien werden Jahre später häufig käufliche Produkte. Beispiele gefällig?

  • Jetpacks
  • Gesichtstransplantationen
  • Selbstschnürende Schuhe
  • Maschinenkrieger 
  • Tauchende Autos
  • Roboter aus flüssigem Metall
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Jetpacks

Filme: „Die Rückkehr der Jedi-Ritter”, „Lost in Space“, „Running Man” und viele mehr

Realität: Die Idee, via Hightechrucksack durch die Luft zu schweben, ist heutzutage Wirklichkeit. Wer Besitzer eines „Martin Jetpack“ von „Martin Aircraft“ ist, kann den Weg zum Supermarkt seines Vertrauens theoretisch mit fliegendem Tornister zurücklegen. Doch das hat seinen Preis: Ein Exemplar kostet um die 140.000 Euro. Wir geben zu: Der Bus bleibt vorerst die günstigere Alternative.

© Youtube // Martin Aircraft

Gesichtstransplantation

Film: „Im Körper des Feindes: Face/Off“

Realität: Beim Versuch, eine Frau aus einem brennenden Haus zu retten, erlitt Patrick Hardison im Jahr 2001 extreme Verbrennungen im Gesicht. Der ehrenamtliche Feuerwehrmann hatte Glück im Unglück: In einer 26-stündigen Operation erhielt er das Gesicht des 26-jährigen David Rodebaugh, der bei einem Verkehrsunfall gestorben war. Hardisons spektakuläre Gesichtstransplantation war nicht der erste, aber der bei weitem komplexeste Eingriff dieser Art. 

© Youtube // New York Daily News

Selbstschnürende Schuhe

Film: „Zurück in die Zukunft 2“

Realität: Dagegen stinkt sogar Klettverschluss ab: Marty McFlys selbstschnürende Sneaker ließen uns vor Jahren Bauklötze staunen. Mittlerweile ist die Fantasie Wirklichkeit geworden. Mit dem Hyper Adapt 1.0 veröffentlichte Nike den ersten für den Massenmarkt produzierten Schuh, der sich selbst zuschnüren kann. Die Schuhe sind bisher nur in den USA erhältlich und haben ihren Preis: Umgerechnet musst du etwa 670 Euro auf den Tisch legen. 

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Maschinenkrieger

Filme: „Matrix“, „I, Robot“, „Transformers“ und viele mehr

Realität: Schon lange fasziniert die Menschheit der Gedanke von absolut anorganischen Soldaten. Im Jahr 2006 entwickelte das japanische Unternehmen „Suidobashi“ einen ersten dieselbetriebenen Maschinenkrieger. Seither schuf Firmengründer Kogoro Kurata weitere Kampfmaschinen wie den „KR01“. Solltest du 1,2 Millionen Euro unter deinem Kopfkissen liegen haben, könntest du deinen Türspion also demnächst durch einen maschinellen Türsteher ersetzen.

© Youtube // 水道橋重工

Tauchende Autos

Film: „James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte“

Realität: Nur auf der Straße zu fahren, kann ziemlich eintönig sein. Und außerdem: warum ständig auf die Fähre warten? Der wohl populärste Geheimagent unserer Zeit machte es in „James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte“ vor. Nun wollen wir das auch. „Rinspeed sQuba“ ist ein Konzeptfahrzeug des Schweizer Unternehmens „Rinspeed“.

Dieses befördert seine Fahrgäste nicht nur an Land mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern, sondern kann sich auch problemlos unter Wasser fortbewegen – Propellern und Jetstreams sei Dank. Damit der Fahrer nicht wie seine Umgebung blau anläuft, gibt es selbstverständlich Atemgeräte. Die maximale Wassertiefe ist allerdings auf 10 Meter beschränkt. 

© Youtube // MOTORVISION

Roboter aus flüssigem Metall

Filme: „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“, „Terminator Genisys“

Realität: Unheimlicher als ein Kriegsroboter ist nur noch einer, der aus flüssigem Metall besteht. Chinesische Wissenschaftler haben den Albtraum aus der „Terminator“-Reihe zum Leben erweckt. Zwar hat der flüssige Roboter weder Kampfeslust noch eine imposante Erscheinung – eigentlich ist er nur ein Tropfen –, aber nichtsdestotrotz: Der Miniroboter aus der Legierung Galinstan wird von einem Aluminiumkern angetrieben und bewegt sich elegant durch Natriumhydroxid-Lösungen oder Salzwasser. Wie der T-1000 kann er sich verformen und Hindernissen anpassen.

© Youtube // New Scientist

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02 2017 The Red Bulletin

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