So sieht Einkaufen in der Zukunft aus

VR, Roboter und Apps:
So sieht Einkaufen in der Zukunft aus

Foto: Getty Images

Online-Shopping stellte einen Meilenstein in der Geschichte des Einkaufens dar – nun nähern wir uns dem Nächsten.

Nie zuvor verließen so viele neue technische Geräte die Ladentheken wie im Jahr 2016. Kein Wunder, schreitet die Evolution in diesem Sektor doch unfassbar schnell voran. Auch im Verkauf selbst bedienen sich Firmen immer häufiger neuer Technologien, um das Einkaufserlebnis ihrer Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten. Ganz weit vorne in dieser Entwicklung sind ein Versandhändler und eine Baumarktkette. Hier sind einige Neuerungen, die vermutlich bald beim Einkaufen nicht mehr wegzudenken sind.

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Bargeldlos im Amazon-Laden

Dreh- und Angelpunkt der neuen Offline-Shops des Internetgiganten ist die „Amazon Go“-App. Damit scannst du dich ein, sobald du den Laden betrittst. Die sogenannte „Just Walk Out“-Technologie zeichnet genau auf, welche Produkte die Regale verlassen – oder wieder zurückgestellt werden –, rechnet alles zusammen und zieht das Geld über deinen Amazon-Account ein, kurz nachdem du den Laden verlassen hast.

Gedacht ist das Konzept für Amazons neuesten Unternehmenszweig: Lebensmittelgeschäfte. Damit will der Konzern vor allem lange Wartezeiten an Kassen ausradieren. Der Flagship-Store in Seattle hat für Mitarbeiter bereits geöffnet, ab Anfang 2017 dürfen auch andere Kunden den 550 Quadratmeter großen Laden nutzen.

© Youtube // amazon

Virtual Reality im Baumarkt

Der US-Baumarktriese Lowe‘s hat eine eigene Forschungseinrichtung, das Lowe‘s Innovation Lab. Dort arbeitet die Do-It-Yourself-Kette auch an einer Umsetzung von Virtual Reality. Die Visualisierung in 3D kommt bei Lowe‘s in der Planung der heimischen vier Wände zum Einsatz. Du stattest verschiedene Räume wie Küche oder Bad am Computer aus und siehst dir das Ergebnis in einer dreidimensionalen Vorschau an.

3D-Einrichtung per Smartphone

Eine weitere Technologie des Unternehmens – „Lowe’s Vision“ – lässt in Zusammenarbeit mit der Tango-App auf dem Smartphone dein Zuhause mit virtuellen Neuanschaffungen verschmelzen. So bekommst du einen besseren Eindruck davon, wo du etwas hinstellen kannst und was zu deiner Einrichtung passt. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch andere Unternehmen VR-Technik für ihre Zwecke einsetzen.

Der Roboter, dein Freund und Helfer

Aller guten Dinge sind drei: Ein weiterer zukunftsträchtiger Trend, den Lowe’s seit Kurzem einsetzt, sind Service-Roboter. Diese begrüßen den Kunden, erkennen mehrere Sprachen, geben Informationen und lotsen ihn zu gesuchten Gegenständen. Ein weiteres Beispiel: „Pepper“, ein humanoider Roboter von Softbank Robotics, soll in Verkaufsräumen oder hinter Empfangstresen zum Einsatz kommen.

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Virtuelle Anprobe

Klamottenkauf von der heimischen Couch aus ist mittlerweile mehr als nur eine bequeme Alternative. Der einzige Haken: Oft weißt du nicht, ob dir die Sachen auch wirklich passen. Vorreiter, eine Antwort darauf zu finden, ist die Firma Metail. Auf deren Seite erstellst du ein virtuelles Abbild von dir, ein „MeModel“. Dieses probiert für dich verschiedene Kleidungsstücke von Partnerunternehmen an, zudem schlägt dir die App auf Grundlage deiner Daten Outfits vor.

Digitaler Concierge

Die eigenen vier Wände werden immer digitaler, Smart-Homes dürften in naher Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein. Ein nächster Schritt dorthin sind digitale Heimassistenten wie Google Home oder Amazons Echo mit seiner Alexa-App. So kaufst du zum Beispiel mit einem einfachen Sprachbefehl über sie ganz bequem ein. Doch selbst das ist bald vielleicht gar nicht mehr nötig. Viele Maschinen wie Kühlschränke sind bereits online und bestellen automatisch nach, wenn etwas fehlt – ohne dass du den Mund aufmachen musst. 

© Youtube // Adam Jakowenko

Drohnen-Lieferdienst

Wo wir schon wieder bei Amazon wären. Der Paketlieferdienst ist auch in Sachen Drohnentransport Vorreiter. Vor gut drei Jahren stellte der Konzern das Konzept vor, Mitte Dezember erfolgte dann der erste „PrimeAir“-Versand. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einer frühen Betaphase. Bis Amazon weltweit per Drohnen ausliefert, gilt es vor allem, sich mit den jeweiligen Luftfahrtbehörden der Länder auf den Flugverkehr der Drohnen zu einigen.

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12 2016 The Red Bulletin

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