Gameband, die Konsolen-Smartwatch

„Gameband“: Die Konsole für dein Handgelenk

Foto: FMTwo Games Inc. 

Mit dem „Gameband“ kannst du deine Games unterwegs nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf der Armbanduhr weiterspielen.

Das wurde aber auch allerhöchste Zeit: Endlich erhalten Gamer ihr eigenes Wearable. Möglich macht dies das „Gameband“. Die Smartwatch ist zwar noch nicht im Handel erhältlich, doch das wird sich bald ändern. Seit dem 8. Februar werben die Tüftler von FMTwo Game Inc. für ihr Produkt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Das Finanzierungsziel von 75.000 US-Dollar hat das Team um Gründer Feargal Mac Conuladh bereits innerhalb des ersten Tages erreicht, nach fast zwei Wochen hatten mehr als 1.000 Unterstützer schon mehr als 200.000 US-Dollar in das Projekt investiert.

Doch warum ist das Gameband, das voraussichtlich ab September erhältlich sein soll, so begehrt? Wir werfen einen genaueren Blick auf das Projekt:

  • Kosten
  • Hardware
  • SD-Karte
  • PixelFurnace
  • Software
  • Spiele
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Kosten

Aktuell ist das Gameband in drei verschiedenen Versionen vorbestellbar. Das klassische, schwarze Flagship Modell ziert das Gameband-Logo. Die Atari Edition hat einen roten Metallrand und ein Atari-Armband, die Terraria Edition trägt ein spezielles Baum-Logo. Der spätere Verkaufspreis aller drei Versionen liegt bei 199 Dollar. Aktuell erhältst du sie über Kickstarter für je 50 Dollar („Early Bird“, 149 Dollar) oder 20 Dollar („Kickstarter Special“, 179 Dollar) günstiger.

This is Gameband: the first EVER Smartwatch for

This is Gameband: the first EVER Smartwatch for Gamers. You DO NOT want to miss out on the early bird specials #Gameband #Kickstarter https://goo.gl/1XBXdj

Hardware

Laut Hersteller läuft die Smartwatch auf dem schnellsten Prozessor, der für Wearables zur Verfügung steht, einem Qualcomm Snapdragon Wear 2100 Prozessor. Das AMOLED-Display hat eine Bildschirmdiagonale von 1,63 Inch, dazu WLAN, Bluetooth 4.2 und ein 400mAh-Akku.

SD-Karte

Alleinstellungsmerkmal des Geräts gegenüber anderen Smartwatches ist sein Speicher: Das Gameband bietet ein erweiterbares MicroSD-Laufwerk. Durch den massiven Speicherplatz kannst du also auch Fotos, Musik oder ganze PC-Spiele auf der Smartwatch lagern.

© Youtube // Gameband

PixelFurnace

Die Macher haben auf dem Gameband eine spezielle Oberfläche installiert. PixelFurnace bezeichnen sie als eine Art iTunes für Spiele. Per „Plug and Play“ schließt du die Smartwatch problemlos an jeden Rechner an und überträgst alle Dateien per Kabel.

Software

Das Gameband läuft auf einer eigenen Version von Android Marshmallow 6.0.1. Neben üblichen Apps wie Kalender, Kontakten, Wähltastatur, Wetter, Musikplayer oder Alarmfunktion wird auch Amazons Spracherkennungssoftware Alexa auf der Smartwatch verfügbar sein. Zu Beginn ist jedes Modell mit fünf Ziffernblättern ausgestattet, weitere sollen im Laufe der Zeit hinzukommen.

Spiele

Alle Gameband-Versionen werden nach aktuellem Stand mit elf Spielen ausgeliefert. Neben den im Vorfeld geplanten Atari-Klassikern Asteroids, Pong, Breakout, Centipede und Crystal Castles sind nach dem ersten Crowdfunding-Erfolg die Minigames Tempest 2000, Battlezone, Firefox, Missile Command und Yars Revenge dazugekommen.

Auch der Evergreen Terraria wird auf allen drei Varianten spielbar sein. Gut möglich, dass – je nach Erfolg der Kickstarter-Kampagne – weitere Spiele vor dem Release hinzukommen.

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02 2017 THE RED BULLETIN INNOVATOR

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