Lektionen, die Alleinreisende lernen

6 Dinge, die du nur lernst, wenn du allein reist

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Wer den Schritt wagt und allein auf Reisen geht, wird einige Lektionen lernen, die ihm sonst entgangen wären.

Schon klar: Die Vorstellung, den Rucksack zu packen und ganz allein ins Flugzeug zu steigen, kann schon beängstigend sein. Niemand nimmt dir Entscheidungen ab. Wenn es doch mal Probleme gibt, bist du auf dich gestellt. Und macht es überhaupt Spaß, ständig allein zu sein?

Wir sagen: Probiere es aus! Wer solo unterwegs ist, lernt sich selbst völlig neu kennen und erlebt so viel mehr als diejenigen, die in der Gruppe reisen.

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1 Nur allein kannst du Land und Leute wirklich kennenlernen

Mit einzelnen Personen ins Gespräch zu kommen, ist viel einfacher, als wenn du eine lärmende Gruppe vor dir hast – das sehen auch die Locals so. Die Wahrscheinlichkeit, dass du von Einheimischen zu einem selbst gekochten Essen oder sogar einer Übernachtung auf der Couch eingeladen wirst, steigt ungemein, wenn du solo unterwegs bist. Sobald du allein an einen neuen Ort kommst, bist du außerdem viel aufmerksamer und nimmst mehr wahr, als wenn du nebenbei mit einem alten Freund redest.

2 Machen, was du willst, ist großartig

Keine Diskussionen, keine Kompromisse. Du entscheidest, wohin du als Nächstes fährst, wo du wie lange übernachtest, und ob sich der stundenlange Umweg für den einen spektakulären Geheimtipp wirklich lohnt.

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3 Ein Neustart kann befreien

Niemand kennt die peinlichen Geschichten aus deiner Teeniephase, den Schicksalschlag, den du gerade verarbeitest oder auch nur deinen Nachnamen. Für die Leute, die du unterwegs kennenlernst, bist du ein völlig unbeschriebenes Blatt. Deinen emotionalen Ballast für eine Weile völlig zurücklassen zu können, kann total befreiend sein.

4 Zeit für dich ist wertvoll

Im Alltag haben wir selten Gelegenheit, Quality Time mit uns selbst zu verbringen. Wenn wir allein sind, laufen Netflix, das Smartphone, die Playstation oder zumindest der MP3-Player und so richtig auf uns selbst konzentrieren wir uns höchstens beim Sport. Nirgends lässt es sich so gut allein sein, wie auf Reisen. Klar, wer solo unterwegs ist, kann sich auch mal einsam fühlen, aber gerade dieses Gefühl macht uns im Nachhinein stärker.

Positiver Nebeneffekt: Wer viel Zeit für sich hat, wird plötzlich kreativ. Tagebuch schreiben, zeichnen oder Zukunftspläne schmieden sind hervorragende Beschäftigungen, wenn uns das Handy mal nicht ablenkt.

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5 Jemand wird dir fehlen

Wenn alle deine Lieben weit weg sind, wird dir schnell klar, wer dir wirklich fehlt. Manchmal braucht es etwas Abstand, um die Menschen zu schätzen, die wir als selbstverständlich hinnehmen.

6 Neue Freunde warten überall

Sollte es doch mal zu einsam sein, sind neue Freunde nicht weit. Wer allein unterwegs ist, wird garantiert öfter angesprochen und ist selbst eher bereit, auf andere zuzugehen. Mit Menschen, die du auf Reisen kennenlernst, hast du wahrscheinlich einiges gemeinsam: Ihr reist gerne, seid abenteuerlustig und interessiert euch offensichtlich sogar für dieselben Ziele. Keine schlechte Basis, um zumindest unterwegs miteinander auszukommen. Mit etwas Glück halten die Freundschaften, die du schließt, auch über den einen Trip hinaus und du schaffst dir mit dem neuen Kumpel aus Barcelona direkt das nächste Reiseziel.

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08 2016 The Red Bulletin

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