Seidenstraße

Mystisches Asien: Geschichte erleben entlang der Seidenstraße

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Der legendäre Händler Marco Polo gilt als Vorreiter der heutigen Globetrotter. Auf seiner berühmten Reise durch Asien lernte er eine mystische, ferne Welt kennen. Mit einem Trip entlang der Seidenstraße kannst du in seine Fußstapfen treten und Großartiges erleben.

Die Seidenstraße, einst wichtigste Handelsroute der Welt, lässt Reisende noch heute in unergründliche Mythen, schwindende Kulturen und einzigartige Naturschauspiele Asiens eintauchen.

Wir geben dir Rüstzeug für eine Tour über das legendäre Reisenetzwerk mit:

  • Hintergrund
  • Wegweiser
  • Reiseform
  • Städteführer
  • Organisation

Hintergrund

Auf der einstigen Handelsroute transportierten Händler und Diebe auf Pferden und Kamelen über 13 Jahrhunderte lang wertvolle Güter wie Seide, Gewürze, Papier oder Porzellan zwischen dem Mittelmeer und Asien. Auch Religionen wanderten auf der erst im 19. Jahrhundert vom deutschen Ferdinand von Richthofen als „Seidenstraße“ benannten Route von Ost nach West – und umgekehrt.

Statt eines einzelnen Weges besteht die Seidenstraße aus einem Netzwerk verschiedener Routen. Diese führen durch unterschiedlichste Vegetationen: heiße Wüsten, unwirtliche Bergmassive oder fruchtbare Täler. Einige Routen führen durch aktuelle Kriegsgebiete. Länder wie Syrien, den Irak und Pakistan solltest du meiden, das Auswärtige Amt hat für diese Gegenden eine Reisewarnung rausgegeben.

Städteführer

Starte in Usbekistan und besuche Samarkand. Die Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und gilt als die mystischste und sagenumwobendste Metropole der Seidenstraße. Das Mausoleum des einstigen Herrschers Timur, das Observatorium von Ulug Beg am Registan-Platz und die Bibi-Khanum-Moschee sollten auf deiner To-visit-Liste stehen.

The central square in the ancient city of Samarkand 🙊

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Einen Besuch wert ist zudem Buxoro, eine der bedeutendsten Städte Zentralasiens.

In Kasachstan, dem neuntgrößten Land der Welt, empfehlen wir einen Trip ins hochmoderne Astana und das kultiviertere Almaty. Hauptziel sollte aber Aksu-Jabagly sein. Das Naturreservat beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt, die dir exzellente Guides näherbringen können.

Wenn du dich auf einem Pferderücken austoben willst, ab nach Kirgisistan. Die fruchtbaren Täler und Bergpässe des Landes erkundest du am besten im Wild-West-Stil.

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Wanderfreaks haben in Tadschikistan mehr Glück. Die Hälfte des Landes liegt auf knapp 3000 Metern Höhe, Wandern und Campen auf den Fanbergen und im Pamirgebirge sind fast Pflicht.

 

Majestic blue mountain lake with juniper on the shore in Tajikistan 💙

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In China darfst du auf keinen Fall den weltbekannten Sonntagsmarkt der Uigurische Oasenstadt Kashgar verpassen. Auf dem einst größten und wichtigsten Markt der Seidenstraße stehen auch Yaks und Trampeltiere zum Verkauf.

Ein Abstecher in die Mongolei eignet sich perfekt für Ende September. Am Fuß des Altai Gebirges findet das einzigartige „Goldene Adler Festival“ statt. Kasachische Stammes-Reiter demonstrieren dann ihre Künste in der Adlerjagd.

Organisation 

Besuche für deine Visa frühzeitig die Vertretungen von Aserbaidschan, China, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Kasachstan (15 Tage), Kirgisistan (60 Tage) und die Mongolei (30 Tage) kannst du für längere Zeit ohne Visum bereisen.

Safety first: Informiere dich, ob deine Auslandskrankenversicherung alle Ziele abdeckt. 
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09 2016 The Red Bulletin

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