Videoportale: Die Erben von Vine

Die 4 besten Vine-Alternativen

Foto: Instagram/Vincent Puren

Mit Vine geht eines der führenden Videoportale unserer Zeit von uns. Diese Apps treten sein Erbe an.

Die Kernkompetenz von Vine war das Teilen sechssekündiger, meist humorvoller Kurzfilme. Diese Funktion erfreute sich derartiger Beliebtheit, dass die App schon nach kürzester Zeit in den Olymp der Videoportale aufstieg. Ein Grund für Twitter Inc., Vine im Jahr 2012 für 30 Millionen US-Dollar in sein Boot zu holen.

Leider konnte dies das sinkende Wachstum des Mikroblogging-Dienstes nicht abfangen. Das Aus für Vine war besiegelt. Videos vergangener Tage lassen sich zwar weiterhin auf der Homepage begutachten, ab dem 17. Januar wird die App jedoch von Vine Camera abgelöst. Die neue Applikation ermöglicht weiterhin das Veröffentlichen deiner Clips in Endlosschleife, allerdings nur auf Twitter. Kein Grund für dich, den Kopf hängen zu lassen. Wir zeigen dir vier coole Alternativen.

  • Vimeo
  • Musical.ly
  • Live.ly
  • Dubsmash
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Vimeo

Die 2004 veröffentlichte Applikation Vimeo ermöglicht das Hochladen, Teilen und Ansehen von Videos. Raffiniert: Den Fokus der App kannst du bereits im Namen erkennen. Vimeo ist ein Anagramm. Stellst du einzelne Buchstaben um, erhältst du das englische Wort „movie“.

Als erstes Videoportal ermöglichte Vimeo bereits im Jahr 2007 das Verbreiten kurzer Filmchen in HD-Qualität. Des Weiteren kannst du einzelnen Kategorien, Kanälen und Kollektionen folgen, Videos via Googles Chromecast auf größere Bildschirme übertragen und deine Lieblingsclips speichern, um sie dir offline anzusehen.

Neben kostenlos zugänglichem Material ist es dir auch möglich, kostenpflichtige Videos hochzuladen. Zur Verbreitung kommerzieller Videos benötigst du allerdings eine Mitgliedschaft, die auch dich Geld kosten wird. 

© Youtube // Grovo

Musical.ly

Du stehst auf Playback? Bei Musical.ly. bewegst du den Mund synchron zu deinen Lieblingssongs oder amüsanten Filmzitaten und wirst dabei auch noch gefilmt. Anschließend präsentierst du das Ergebnis der Community. Ebenfalls ist die Vernetzung mit anderen „Musern“, wie die Nutzer des Portals genannt werden, möglich. Statt des beim Konzert üblichen Beifalls ernten die Interpreten Herzen, die mit einem „Like“ bei Facebook vergleichbar sind.

Live.ly

Live.ly zählt aktuell zu den beliebtesten Videoapplikationen auf dem Markt. Und das, obwohl die App dem Nutzer streng genommen nichts Neues bietet. Sie unterstützt wie andere bereits etablierte Anbieter das Streamen von Livevideos – Periscope lässt grüßen. Was sorgte also für den Durchbruch? Man könnte es digitale Vetternwirtschaft nennen. Die App gehört zum bereits vorgestellten Musical.ly.

Somit erhalten deine Musical.ly-Fans stets eine Nachricht, sobald du bei Live.ly den Aufnahmeknopf drückst. Außer einer kurzen Beschreibung des Livestreams und der Wechselfunktion zwischen Front- und Rückseitenkamera weist die App kaum weitere Einstellmöglichkeiten auf. 

Dubsmash

Dubsmash wird eigentlich nicht zu den Videoportalen gezählt, da die Clips keiner internen Community zugänglich gemacht werden. Die Funktionen erinnern stark an Musical.ly, der Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt nur zwei Monate hinter dieser sehr ähnlichen App. Mit mehr als 100 Millionen Nutzern ist es dennoch eine heiß begehrte Applikation.

Auch bei Dubsmash steht das Aufnehmen von Playback-Videos im Vordergrund – vor allem zu lustigen Filmzitaten und kurzen Songausschnitten. Zudem kannst du mit deinen Dubsmash-Freunden via „Dubtalk“ kommunizieren.

© Youtube // Best Musical.ly

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