Die spannendsten Alternativen zum Standard-Haus

Die 6 spannendsten Alternativen zum Standard-Haus

Foto: Getty Images

Adios, Betonbunker! Falls dir eine normale Bude zu öde ist, stehen dir auch andere Möglichkeiten zur Verfügung.

Die Zeit ist gekommen, dich häuslich niederzulassen. Ein langweiliges Reihenhaus oder eine Stadtwohnung kommen für dich aber nicht infrage. Stattdessen willst du umweltfreundlich wohnen, eine innovative Behausung beziehen, nicht viel Geld ausgeben oder doch jederzeit mobil sein?

Wir hätten für dich sechs alternative Vorschläge, abseits der alltäglichen vier Wände zu leben:

  1. Erdhaus
  2. Holzhaus
  3. Container-Haus
  4. Würfelhaus
  5. Doppeldeckerbus
  6. Hausboot
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Erdhaus

Die Nachfrage nach Erdhäusern steigt – nicht erst seit „Herr der Ringe“. Vor allem aufgrund der ökologischen Vorteile: Der Energiebedarf ist minimal, da bis auf die Südseite alle Wände komplett von Erde umgeben sind und die Körperwärme der Bewohner sowie die Abwärme von Geräten gespeichert wird. Ein weiteres Plus der in den Boden gegrabenen oder mit Erde bedeckten Häuser: der Coolnessfaktor. Du fühlst dich, als würdest du in einem Tolkien-Roman wohnen.

© Youtube // Living in the Future

Holzhaus

Du stehst mehr auf uriges Ambiente? Dann ist ein gemütliches Holzhaus vielleicht eher etwas für dich. Da Holz – in den meisten Fällen – als nachhaltiges Material gilt, tust du auch hier der Umwelt einen Gefallen. Bist du mehr der Naturtyp, solltest du ein Blockhaus in Betracht ziehen. Fachwerk verbindet klassischen Holzstil mit modernen Elementen und bietet ein gutes Raumklima. In dir steckt mehr Kind als Mann? Dann versuch es doch mit einem Baumhaus!

Container-Haus

Schiffscontainer eignen sich nicht nur zum Transport von Getreide oder Autos. Dass du darin auch bequem wohnen kannst, beweist nicht zuletzt „Container City“ in London. Seit dort die ungewöhnlichen Behausungen entstanden sind, steigt der Trend, in einem ausrangierten Frachtbehälter zu wohnen. Einen Container bekommst du relativ günstig ab 1500 Euro. Ihn bewohnbar zu machen – isolieren, einrichten – kostet allerdings mehrere Zehntausend Euro.

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Würfel-Haus

Ein eigenes Grundstück kannst du dir nicht leisten und im Garten deiner Eltern ist wenig Platz? Wenn dort nicht einmal genug Raum für einen Schiffscontainer ist, eignet sich vielleicht das Cube-Projekt der Universität Hertfordshire: der QB2 – ein Micro-Haus, das du selbst aufbauen kannst. Angeblich steht der umweltfreundliche Würfel in vier Stunden. Bei der Weiterentwicklung QB3 befindet sich die Wohnfläche auf einer Ebene.

© Youtube // Mike Page

Doppeldeckerbus

Du hältst es nicht lange an einem Ort aus? Dann solltest du darüber nachdenken, dir einen Kleinbus oder einen Wohnwagen zur Mini-Butze umzufunktionieren. Falls du etwas mehr Platz brauchst: Kauf dir einen Doppeldecker und bau ihn nach deinen Vorstellungen um!

© Youtube // Justin Bozeman

Hausboot

Du stehst eher auf Wasser als auf Beton: Dann zieh doch einfach in einen Klassiker. Hausboote gibt es schon ewig, derzeit sind die schwimmenden vier Wände aber wieder absolut im Kommen. Besonders in Kanälen von Städten wie Amsterdam oder London hast du es nicht weit ins pulsierende Zentrum – und die Kosten sind geringer im Vergleich zu einer Mietwohnung auf dem Festland. Noch.

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11 2016 The Red Bulletin

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