Lucky Who

Lucky Who: Chill-Paradies

Fotos: Lucky Who

Wo München so lässig wie Berlin tanzt. Und Burger-Fans auf Gin-Experten treffen. Die Musik? Hip-Hop mit extra Relax-Faktor.

Im „Lucky Who“ staunt man zuerst über die Getränkekarte: 33 Sorten Gin, dazu eine exquisite Cocktail-Auswahl. Gemixt wird ausschließlich mit selbstgemachten Sirups. „Unsere Stammgäste schwören auf den Gin Basil – einen Cocktail mit Gin und frischem Basilikum“, sagt Jonathan Hohberg, einer von fünf Betreibern der Restaurant-Bar in der Brienner Straße.

Ebenfalls ein Renner: die hauseigenen Burger-Kreationen wie der „Cheeseslider“ mit Chipotle-Mayonnaise, einer extrascharfen Mayo-Sauce. „Die Leute kommen aber nicht nur wegen der Burger zu uns“, sagt Hohberg. „Wir setzen auf entspannte Mucke in entspannter Atmosphäre, vor allem auf Hip-Hop.“ Eröffnet wurde der Münchner Chillout-Treffpunkt im Sommer 2013. Wenig später stiegen im Lucky Who auch schon die ersten DJ-Clubnächte. Von Donnerstag bis Samstag wird bis drei Uhr morgens gefeiert. „Es gibt das Klischee, wir Münchner seien steif und bei weitem nicht so cool wie die Berliner“, sagt Hohberg, „wir beweisen hier jede Nacht das Gegenteil.“

Lucky Who
Brienner Straße 14
80333 München

Insider-Info

Simon Gerber ist DJ, Promoter und in ­München als „Der Typ mit dem Bart“ bekannt.

Simon Gerber

Der perfekte Drink zum Start in die Nacht? 

Eindeutig der Mojito. Ich bin eher der süße Typ. Außerdem mag ich den frischen Geschmack von Minze.

Der beste Song, um die Party zu starten? 

„Zillertaler Biertechno“ von WKND – ein Remix des ­„Zillertaler Hochzeitsblues“. Damit kannst du in München nix falsch machen.

Das beste After-Party-Frühstück? 

Gibt’s im „Kistenpfennig“, einer Backstube in Schwabing. Meine Empfehlung: Esst ein Sandwich – die sind alle spitze!

Global Dance

Underground-Sound: 3 heiße Clubmusik-Richtungen

GQOM

Der House-Stil aus den Townships von Durban: düster-hypnotische Ritualmusik mit reduzierten Elektronik-Beats. Anspieltipp: die DJ-Mixes von Jumping Back Slash.

Batida

In Lissabon mixen DJs wie Marfox Musikstile aus Portugals eins­tigen Kolonien mit harten Beats. Das Resultat: rasante House-Musik, die einen sogar im ­Sitzen zum Schwitzen bringt.

Jersey Club

DJ Sliink und seine Crew in New Jersey produzieren hyperaktive Tanzmusik aus Klingeltönen, zerhackten R & B-Gesangs­fetzen und dickem Bass. Hoher Nerv-Faktor, aber ab­solut ansteckend.

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12 2014 THE RED BULLETIN

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