Die besten Restaurants der Welt

Die besten Restaurants der Welt

Foto: Helge Kirchberger/Red Bull Content Pool

Hier einen Tisch zu bekommen, gleicht der Suche nach dem Heiligen Gral. Doch hast du Erfolg, erwartet dich das beste Essen der Welt.

Die Adresse, die sich Gourmets in diesem Jahr unbedingt ins Adressbuch schreiben müssen, lautet 11 Madison Avenue in New York. Dort befindet sich das „Eleven Madison Park“, das kürzlich den Spitzenplatz der „The World‘s 50 Best Restaurants 2017“ ergattern konnte.

Aktuell genießt du also die exklusivsten Gaumenfreuden im neuen Aushängeschild des Big Apple. Doch wo hat es den Kritikern in den vergangenen Jahren am besten geschmeckt?

René Redzepi: Der beste Koch der Welt

Und es schmeckte: 2010 bis 2012 ­sowie 2014 wurde „ Noma" von der Fachzeitschrift „ Restaurant" als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet. Nach Pop-up-Triumphen in Tokio und Sydney touren Redzepi, mittlerweile 39, und seine Crew durch Mexiko, um neue Zu­taten und Ideen zu sammeln. Es wird dort vom 12.

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Eine Chronik der besten Restaurants der Welt seit 2010:

Eleven Madison Park (Gewinner 2017)

Wo: New York, USA
Stil: Modernes, europäisches Essen mit einem New Yorker Twist
Highlight-Gericht: In Honig-Lavendel gebratene Ente

2010 erstmals in den Top 50, feiert das Restaurant von Will Guidara und Küchenchef Daniel Humm in diesem Jahr seine Premiere auf Rang eins. Die Jury des Wettbewerbs lobte das in einem Art-déco-Gebäude untergebrachte Restaurant mit Blick über New Yorks Madison Park, weil es „ein Fine-Dining-Erlebnis mit einem Sinn für Spaß erhöht und die Grenzen zwischen Küche und Essbereich verschmelzen lässt“. Das mehrgängige saisonale Degustationsmenü* feiere die reichhaltige Geschichte der Stadt und ihre kulinarischen Traditionen.

*Gut zu wissen: Der Begriff Degustation bezeichnet die Verkostung einer kleinen Expertenrunde zur geschmacklichen Beurteilung von Genussmitteln. Bei einem Degustationsmenü wird üblicherweise ein Menü aus fünf bis acht Gängen mit dazu passenden Weinen serviert. Küchenchefs möchten dem Experten die Vielfalt der Küche demonstrieren oder haben ein Degustationsmenü zu einem ganz besonderen Thema mit etlichen Gängen kreiert. In der Regel werden dem Profigourmet die Speisen auf ganz besondere Weise vorgestellt. Dieser wiederum widmet sich kritisch der geschmacklichen Note des Essens und setzt dafür alle Sinne ein.

What a better place to dream than New York?

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Osteria Francescana (Gewinner 2016)

Wo: Modena, Italien
Stil: Modern italienisch
Highlight-Gericht: Linsen, „fast besser als Beluga“

Der Sieger des vergangenen Jahres – und Zweitplatzierter der aktuellen Preisverleihung – hätte vor Jahren fast wieder schließen müssen. Das neuartige Kochkonzept von Chef Massimo Bottura, der mit seinen Gerichten Geschichten erzählt und zeitgenössische Kunst und Design einfließen lässt, kam bei den konservativen Einheimischen nach der Eröffnung 1995 zunächst nicht an. Zum Glück setzte sich seine Qualität doch durch.

© Youtube // MR PORTER

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El Celler de Can Roca (Gewinner 2015, 2013)

Wo: Girona, Spanien
Stil: Moderne, katalanische Küche mit Highlights aus aller Welt
Highlight-Gericht: Rainy Forest

Das Restaurant, dem der Guide Michelin drei Sterne verliehen hat, wird von drei Roca-Brüdern betrieben: Joan ist Chef de Cuisine, Jordi zuständig für Desserts und Josep fungiert als Sommelier. Das Restaurant wurde schon zwei Mal als das beste der Welt geehrt, 2013 mit den Worten: „Die Roca-Brüder haben internationales Ansehen durch ihre Kombination aus katalanischen Gerichten, innovativen Techniken und ihre leidenschaftliche Gastfreundschaft gewonnen.“

Celler de Can Roca on Twitter

Bosque lluvioso | Rainy Forest | Bosc plujós. #naturally @jordirocasan https://t.co/0AVXsnaRvv

Noma (Gewinner 2014, 2012, 2011, 2010)

Wo: Kopenhagen, Dänemark
Stil: Nordische Küche neu definiert
Highlight-Gericht: Die Henne und das Ei

Das Noma taucht in diesem Jahr gar nicht in der Liste der 50 besten Restaurants auf. Ungewöhnlich für den vierfachen Sieger. Aber die Erklärung ist einfach: Das Noma schließt bald. Mastermind René Redzepi, der derzeit ein Pop-up-Noma im mexikanischen Tulum betreibt, zieht mit seinem Gourmetrestaurant um. Also keine Sorge, denn 2018 dürfte das Haus wieder zu den Topadressen gehören.

© Youtube // Phaidon Press

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04 2017 The Red Bulletin

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