Auf diesen Trails kannst du viele Tiere sehen

Die tierreichsten Wanderstrecken der Welt

Foto: Getty Images

In den Zoo kannst du Oma und Opa schicken. Auf diesen Touren kannst du Tiere in freier Wildbahn beobachten!

Spätestens, wenn sich der Winter verabschiedet, heißt es wieder: Wanderschuhe aus der Mottenkiste ausgraben, den Rucksack packen und den nächsten Trail erkunden. Falls du aber nicht nur Berge erklimmen und Seen umrunden, sondern richtig viel lebendige Natur erleben willst, besorg dir Landkarten von den folgenden Gebieten.
 

Dies sind die fünf schönsten Orte, an denen du während einer Wanderung jeder Menge Wildtieren begegnen kannst:

  1. Känguru-Insel
  2. Galapagosinseln
  3. Karibu-Trek
  4. Glacier-Nationalpark
  5. Yellowstone-Nationalpark
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Kangaroo Island Wilderness Trail

Lage: Känguru-Insel – Süd-Australien (nahe Adelaide)
Länge: 61 Kilometer
Dauer: 5 Tage
Bester Reisezeitpunkt: März bis November

Im Oktober 2016 hat dieser neue Wanderweg in Südaustralien eröffnet und sich in kürzester Zeit zu einem absoluten Hit entwickelt. Du durchquerst dichtes Buschland, entdeckst kristallklare Flüsse und wanderst an weißen Sandstränden entlang. Neben einer unvergleichlichen Vegetation siehst du während des Trips neben Kängurus mit etwas Glück auch Koalas, Wallabys, Warane und Ameisenigel. Am Strand warten Seehunde und vielleicht sogar Delfine auf dich. Die Zahl der Wanderer, die zeitgleich auf der Strecke unterwegs sein dürfen, ist allerdings begrenzt.

Galapagosinseln

Lage: Galapagosinseln – 1.000 Kilometer westlich von Ecuador
Länge: unterschiedlich/kurz
Dauer: zwischen 1 und 3 Stunden
Bester Reisezeitpunkt: Tiere siehst du dort das ganze Jahr über

Die meist als Paket angebotenen Ausflüge zu den Galapagosinseln beinhalten neben Schwimm- und Schnorcheltrips natürlich auch etliche Wanderungen, allerdings auf relativ kurzen Strecken. Während du über Lavagestein wanderst, erlebst du eine unvergleichliche Artenvielfalt und beobachtest etliche paradiesische Vogelarten, Pinguine, Echsen und Schildkröten.

Auf den Spuren der Karibus

Lage: Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) – Alaska, USA
Länge: Die Karibus wandern zwischen 190 und 650 Kilometern
Dauer: So lange du willst und die Herden unterwegs sind
Zeitpunkt: Im Frühling oder Herbst

Der Nationalpark und das ANWR-Naturschutzgebiet sind die Heimat der größten Rentierherden der Welt. Hier folgst du keinen festgelegten Wanderwegen – die Richtung geben einzig und allein die Herden vor. Begleite zusammen mit Guides Hunderttausende Rentiere durch die atemberaubende Tundralandschaft der Arktis.

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Glacier Nationalpark

Lage: Montana, USA
Länge: zwischen 3 und 30 Kilometern
Dauer: unterschiedlich
Zeitpunkt: Herbst

Der Glacier Nationalpark beherbergt mehr als 70 verschiedene Säugetierarten. Ähnlich viele Wanderwege ziehen sich durch das spektakuläre Hochgebirge in den Rocky Mountains. Inmitten gigantischer Bergzüge, blauer Seen und tiefgrüner Wälder entdeckst du auf fast jeder Strecke eine Vielzahl von Tieren. Dort kreuzen friedliche Elche und Bergziegen deinen Weg.

Aber Vorsicht: Auch Grizzlys, Schwarzbären, Luchse und Wölfe sind in dem Biosphärenreservat zu Hause. Aus sicherer Entfernung ist eine solche Sichtung aber unbezahlbar!

Yellowstone-Nationalpark

Wo: Wyoming, USA
Länge: zwischen 3 und 30 Kilometern
Dauer: unterschiedlich
Zeitpunkt: Anfang September

Ein weiterer Nationalpark in den USA, in dem es vor Tieren nur so wimmelt, ist der berühmte Yellowstone. Zwischen heißen Quellen und Nadelwäldern tummeln sich Bisons, Hirsche, Pumas, Biber, Wölfe und Grizzlys. Die Bären halten sich im Normalfall von Menschen fern, viel häufiger kommt es zu Zwischenfällen mit Bisons, die durchaus mit Verletzungen enden können. Tiere siehst du am besten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden am Blacktail Deer Plateau, Swan Lake Flat, Madison Canyon, Elk Park, Hayden Valley, Lamar Valley oder Lower Geysir Basin.

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01 2017 The Red Bulletin

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