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Londons erstes Nacktrestaurant und noch weitere ungewöhnliche Locations

Foto: Getty Images 

Über 30.000 Vorbestellungen: Londons erstes Restaurant mit FKK-Abteilung geht durch die Decke. Und es gibt noch so viel mehr ungewöhnliche Lokale, die es zu entdecken gilt.

Frei von Konventionen, von künstlichen Zusatz- und Farbstoffen, von Elektrizität, Smartphones, Tablets und Laptops. Und von Klamotten. Stripped down und back to nature also in jeder Hinsicht – das ist das Konzept hinter dem Londoner Pop Up Restaurant Bunyadi.

Für einen Zeitraum von drei Monaten steht all das diesen Sommer auf der (Speise-)karte des Ladens, dessen Name so viel wie „natürlich“ oder „fundamental“ bedeutet. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ wird am Eingang nicht nur den Alltagsstress und die Ablenkungen der Moderne hinter sich gelassen, sondern in einem extra abgetrennten Bereich kann sogar blankgezogen werden.

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Und gefällt das tatsächlich jemandem? Oh ja: Mehr als 39.000 Namen stehen mittlerweile auf der Warteliste für einen Platz in dem exklusiven Nacktrestaurant. Dabei gibt es schon jetzt ungewöhnliche Lokale auf der ganze Welt, die ihrer Kundschaft ordentlich Mut abverlangen, wie diese Beispiele zeigen:

BUGS CAFÉ, SIEM REAP

Auch die Nase voll von Pizza, Pasta, Hausmannskost? Dann ab in den Flieger und auf nach Kambodscha, wo die Geschmacksnerven und der kulinarische Abenteuergeist im Bugs Café in Siam Reap auf eine harte Probe gestellt werden. Auf der Speisekarte finden sich neben Käferallerlei, Taranteln, Skorpionen oder Maden auch gebratene Schlangen mit Reis und karamellisierte Heuschrecken.

Warum sich der Weg lohnt: Was im ersten Moment gewöhnungsbedürftig erscheint, ist unheimlich gesund: Der überwiegende Teil von Insekten liefert nämlich viele Proteine, ist fast frei von Kohlenhydraten, fettarm und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

DAS ITHAA UNDERSEA RESTAURANT AUF RANGALI ISLAND

Wen es im Urlaub auf die Malediven verschlägt, der sollte unbedingt einen Stopp auf Rangali Island einlegen. Im Ithaa Undersea Restaurant wird Fisch in seinem natürlichen Lebensraum gegessen. Unter einer Glaskuppel in knapp fünf Metern Wassertiefe finden sich die Gäste aus aller Welt Auge in Auge mit Riffhaien, Rochen und großen Fischschwärmen wieder. Serviert werden gleichzeitig unterschiedliche Meerestiere.

Warum sich der Weg lohnt: Zugegeben, die Qualität des Essens wird auf diversen Reiseportalen unterschiedlich bewertet. Geschmäcker sind eben verschieden. Im Hinblick auf das einmalige Erlebnis und den außergewöhnlichen Ausblick sind sich dann aber alle einig.

DINNER IN THE SKY

© YouTube// DITS Europe

Hoch hinaus geht es mit dem in Belgien an den Start gebrachten Restaurant-Erlebnis Dinner in the Sky. Das Prinzip: Mit bis zu 21 Unerschrockenen nimmt der Besucher an einem Tisch Platz, der von einem Kran auf eine Höhe von mehr als 50 Metern gezogen wird. Im Angebot: Eine reich gedeckte Tafel, ein Koch, der die Speisen frisch zubereitet und ein Kellner, der jeden Wunsch von den Augen abliest. Und das alles über dem gähnenden Abgrund. Mittlerweile ist das Konzept ein echter Exportschlager und hat es von Belgien aus in mehr als 40 Länder auf der ganzen Welt geschafft.

Warum sich der Weg lohnt: Der Ausblick aus 50 Metern Höhe ist phänomenal. Dinner in the Sky bietet sich vor allem auf einem Städtetrip in eine Metropole an, denn es wird nicht nur der Hunger gestillt, sondern gleichzeitig ein grandioser View über die jeweilige Stadt geboten.

DINNER IM DUNKELN

© YouTube // TheEllenShow

Schmecken, Fühlen, Hören steht beim mittlerweile recht bekannten Dinner im Dunkeln im Vordergrund: Nachdem sich der Gast in einem gut beleuchteten Vorraum für das Gericht der Wahl entscheidet, führt ihn ein zumeist blinder oder aber sehbehinderter Kellner in das stockdunkle Restaurant. Dort wird sich dann komplett auf den Tast-, Geschmacks- und Geruchssinn verlassen. Unfallfreies Anstoßen oder die Navigation mit Messer und Gabel auf dem Teller wird da zu einer echten Herausforderung.

Warum sich der Weg lohnt: Essen ohne zu sehen, was auf deinem Teller landet, ist eine spannende Erfahrung. Den besonderen Kick gibt es, wenn man sich im Hinblick auf das Menü überraschen lässt und dann errät, was einem vorgesetzt wird.

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06 2016 The Red Bulletin

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