Jungstars der deutschen Bundesliga

Youngster-Check: Die jungen Wilden der deutschen Bundesliga

Text: Juan Moreno
Foto: David Clerihew

Dynamik vertreibt Routine. Frisches Blut schlägt alte Hasen in die Flucht. Wird die jüngste deutsche Bundesliga, die es je gab, auch die aufregendste? Wir nehmen die Youngster unter die Lupe.

Auf den ersten Blick vielleicht nicht leicht zu glauben, aber es wird eine aufregende Bundesliga-Saison. ­Natürlich, Deutschlands Fußball-Krösus FC Bayern hat den teuersten Kader, die beste Ersatzbank.

Außerdem haben die Münchner ­gerade einen tiefenentspannten italienischen Weltklassetrainer engagiert und zudem ein Selbstbewusstsein, das kaum ins Stadion passt. Es stimmt, es muss viel passieren, damit der FC Bayern nicht Meister wird. Fakt ist aber: Es passiert viel.

Die Bundesliga scheint verstanden zu ­haben, dass man mit Geld gegen die Übermacht aus München nicht ankommt. Was ist aber besser als viel Geld? Kluges Geld. Anders ausgedrückt: Stars machen, nicht kaufen.

Natürlich ist das weder leicht noch neu. Vereine träumten immer ­davon, ein Juwel zu finden, das seinen Wert verzehnfacht und beim Verkauf den Klub saniert. Neu ist aber die Konsequenz, mit der Vereine das jetzt betreiben. Sie setzen in einem Maß auf junge Spieler, das vor zwanzig ­Jahren undenkbar gewesen wäre.

Dortmund beispielsweise verjüngt seinen Kader derzeit massiv, reihenweise wurden U20-Talente eingekauft. Und Sportdirektor Ralf Rangnick von Aufsteiger RB Leipzig kündigt an: „Wir werden eine ältere U23-Mannschaft stellen.“

Eine Überraschung ist das alles nicht, eher eine ­logische Folge. Es wird viel über den modernen Fußball gesagt. Zum Beispiel, dass er laufintensiver als früher sei, was nicht stimmt. Dass er taktischer sei, was schon richtiger ist. Dass er offensiver, überhaupt schöner als jemals zuvor sei, was nun wirklich Quatsch ist, da sich Schönheit im Fußball genauso wenig messen lässt wie die Schönheit eines kindlichen Zahnlückenlachens. 

Verändert haben sich zwei Dinge: Der Fußball ist ­dynamischer geworden. Moderne Profiteams verengen die Räume so geschickt, dass sich das Spielgeschehen meist auf 20, 30 Meter reduziert. Man spielt praktisch auf einem sich ständig bewegenden Kleinfeld. In diesem Feld allerdings wird um jeden Zentimeter gekämpft. Wer hier bestehen will, muss sehr schnell und sehr ballsicher sein.

„Diese Generation ist gut vorbereitet. Viele sind sehr weit – ehrgeizig, zielstrebig, technisch auf Top-Niveau.“
Joachim Löw

Die zweite Veränderung hängt mit der ersten zusammen: Der Fußball wird jünger. In der Saison 2002/2003 lag das Durchschnittsalter eines Bundesliga-Profis bei 27,12 Jahren. In der letzten Spielzeit hatte sich der Wert auf 24,5 Jahre reduziert. Das sind mehr als zweieinhalb ­Jahre. Oder anders ausgedrückt: eine Revolution.

Die letzte Mannschaft, die vor Bayern München die Bundesliga dominierte, hieß Borussia Dortmund. Das Team wurde 2010/2011 als jüngstes Team der Bundes­ligageschichte Meister. Der Durchschnitt der von Jürgen Klopp trainierten Elf schwankte in der ersten von zwei Meistersaisonen zwischen 22,8 und 23,8 Jahren. Von den meisten Spielern des Teams hatten viele Fans noch nie gehört. Klopp wurde anfangs als „Kindergärtner mit Trainerschein“ belächelt.

Kluges Geld: Wie macht man aus 750 Euro 35 Millionen?

2008 übersiedelte der damals ­elfjährige Renato ­Sanches vom ­lokalen Club Águias da Musgueira in die Jugendakademie von Benfica Lissabon. Kaufpreis: 750 Euro.

2016 bezahlte Bayern München 35 Millionen Euro für Portugals Mittelfeld-Wirbelwind. Ein Return on Investment, der beweist: Nachwuchspflege lohnt sich.

Das Lachen verschwand schlagartig, als diese Spieler eine noch nie dagewesene Inten­sität an den Tag legten. Diese Spieler verwandelten mit ­ihrer Dynamik, ihrer Explosivität das entstandene Kleinfeld in einen Hexenkessel. Das Ziel: Ballgewinn und ­sofort mit aller Macht Richtung Tor. Die Dortmunder Spieler waren in dieser Zeit für die allermeisten Teams, einschließlich Real Madrids im Champions-League-Halbfinale, einfach zu schnell. In den Beinen und im Kopf.

Youngster Yussuf Poulsen Leipzig

Einer der jungen Wilden: Yussuf Poulsen, RB Leipzig, ein weiteres­ „Danish wunderkind“ 

In dieser Saison verstanden viele, dass die uralte Sepp-Herberger-Weisheit, wonach nur die „richtige ­Mischung“ Erfolg verspricht, nicht mehr galt. Lange hieß es, ein Team müsse ein Gebilde aus ­alten Hasen und jungen Wilden sein. Routine schlägt ­Enthusiasmus, Souveränität müsse Übereifer zügeln. Die Zeiten sind vorbei. Das liegt nicht an den alten Hasen. Junge Spieler heute sind viel weiter als ihre ­Altersgenossen vor dreißig Jahren.

Die wenigsten Jungprofis von heute wurden auf einem Bolzplatz groß, sie haben auch kaum Zeit mit dem Einstudieren kleiner Tricks vergeudet. Sie haben im Gegenteil Akademien durchlaufen, moderne, straff organisierte Ausbildungsstätten, Leistungszentren. Während früher ein Trainer Monate brauchte, seinen Spielern ein Spielsystem bei­zubringen, wird er heute gefragt, in welcher Minute ­genau er von 4-3-3 auf 3-5-2 umzustellen gedenkt.

Junge Profis kommen heute tatsächlich als Profis in die Klubs. Sie sind das Produkt eines Auswahlprozesses, der oft im Alter von acht, neun Jahren begann. Nur wer diesen Prozess übersteht, hat heute eine Chance. Der deutsche Bundestrainer Jogi Löw beschreibt das so: ­„Diese Generation ist gut vorbereitet. Viele sind sehr weit. Sie sind ehrgeizig, zielstrebig und technisch auf höchstem Niveau.“

„Den spass darf man nie verlieren.“
Horst Hrubesch

Löw nahm die jüngste aller 24 Mannschaften mit zur EM nach Frankreich. Warum braucht man aber so viele junge Spieler? Weil eine Mannschaft, die im Schnitt über dreißig ist, schlichtweg keinen ultramodernen Fußball spielen kann. Die Summe der gelaufenen Kilometer ist heute nicht höher, sie hat sich in den letzten zwanzig Jahren kaum verändert. Geändert hat sich die Intensität, das Tempo, in dem man unterwegs ist. Im Hexenkessel wird es selbst einem Spieler Ende zwanzig schnell zu flott. Dynamik ist das Privileg der Jugend, wenn der Körper diesbezüglich auf seinem absoluten Leistungshöhepunkt ist.

Fragt man Horst Hrubesch, Nationaltrainer der ­deutschen U21, was er jungen Spielern mit auf den Weg geben möchte, sagt er: „Ich will, dass sie Spaß haben. Den darf man nie verlieren.“ Früher hätte er vielleicht gesagt, dass man als Jungprofi alles geben muss, dass man sein Leben dem Sport verschreiben muss. Das ist heute nicht nötig. Die jungen Wilden sind bestens ­ausgestattet, um es ganz nach oben zu schaffen. Es wird dieses Jahr Spaß machen, ihnen dabei zuzuschauen.

Diese Elf wird 2016/17 nie zusammenspielen

Warum? Weil The Red Bulletin hier die Rosinen der deutschen Bundesliga zusammengesucht hat. Doch es lohnt sich, jeden einzelnen Spieler dieser Mannschaft im Auge zu behalten.

1 Timo Horn

Timo Horn Köln

Statt nach Leicester zu wechseln, hütet Timo Horn lieber den Kasten in Köln.

© Getty Images

  • Klub: 1. FC Köln
  • Position: Torwart
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 12. Mai 1993
  • Größe, Gewicht: 192 cm, 90 kg

Historisch gesehen gab es in Deutschland mal ein Stürmerproblem, nach Franz Beckenbauer ein Liberoproblem – Torhüter wird es immer geben: Timo Horn ist der Beweis. Hat alles, was ein moderner Keeper haben muss: Größe, teilweise brillante Reflexe auf der ­Linie, sicher beim Herauslaufen. Nicht zuletzt dank seiner Paraden legte Köln eine mehr als ordentliche Saison hin. Angeblich war der englische Meister Leicester City an Horn inter­essiert. Ein guter Berater hat Horn wohl gesagt, dass es durchaus noch höher hinausgehen könnte. Vermutlich ein weiser Rat.

2 Niklas Süle

Niklas Süle Hoffenheim

Der effektivste Verteidiger der Liga und auch sonst ein Musterprofi: Niklas Süle.

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  • Klub: TSG 1899 Hoffenheim
  • Position: Abwehr
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 3. September 1995
  • Größe, Gewicht: 195 cm, 89 kg

Es gibt einen Wert, der alles über diesen jungen Ver­teidiger sagt: 6,2. Exakt so viele Situationen pro Spiel hat Süle in der letzten Saison im Schnitt entschärft. Der beste Wert der Liga. Hoffenheim hat, gelinde gesagt, keine sonderlich gute Saison gespielt und lang gegen den Abstieg gekämpft. Süle war an vielen Tagen der einzige Lichtblick. Kopfballstark, zäh, opferbereit, technisch perfekt, denn natürlich hat er alle DFB-Ausbildungsstationen durchlaufen. Charakterlich wurde er offenbar ebenfalls geformt: Hätte Hoffenheim auch in Liga 2 die Treue gehalten.

3 Joshua Kimmich

Joshua Kimmich Bayern

Joshua Kimmich, Bayerns cooler Universalist für Abwehr und defensives Mittelfeld.

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  • Klub: FC Bayern München
  • Position: Abwehr
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 8. Februar 1995
  • Größe, Gewicht: 176 cm, 70 kg

Kam als Wunschspieler von Pep Guardiola zu Bayern (von RB Leipzig, gehörte Stuttgart). Hat als U19-Europameister von 2014 eine steile Lernkurve hinter sich. Kann, im defen­siven Mittelfeld sozialisiert, auf rechts auch als Innen- und Außenverteidiger eingesetzt werden. Gilt bei Bayern als Thronfolger von Philipp Lahm, denkt als solcher offensiv und defensiv zugleich und ist Spezialist für die Anlieferung präziser Bälle aus der Tiefe des Raums. Selbstbewusst, mutig, cool, leidenschaftlich. Hält als Leadertyp in der Öffent­lichkeit den Ball trotzdem bescheiden flach.

4 Jonathan Tah

Jonathan Tah Leverkusen

Jonathan Tah wollte schon als Kind lieber Tore verhindern als schießen.

© Getty Images

  • Klub: Bayer 04 Leverkusen
  • Position: Abwehr
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 11. Februar 1996
  • Größe, Gewicht: 194 cm, 92 kg

Jogi Löw nahm ihn mit nach Frankreich, auch auf Anraten von U21-Trainer Horst Hrubesch, der felsenfest davon überzeugt ist, dass Tah im Notfall auch Weltklasseleute wie Mats Hummels und Jerome Boateng ersetzen kann. Der perfekte Verteidiger: ein Berg von einem Mann. Schnell auf den Beinen, gutes Stellungsspiel, zäh im Zweikampf. Wollte immer Abwehrspieler sein, schon als Junge. Eigentlich wollen ja alle immer Tore schießen; sie zu verhindern, fand Tah besser. Tut das bis heute.

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5 Renato Sanches

Renato Sanches Bayern

Renato Sanches ist mit 18 schon so komplett, dass sein Landsmann CR7 sich Sorgen macht. 

© GEPA

  • Klub: FC Bayern München
  • Position: Mittelfeld
  • Nationalität: Portugal
  • Geburtsdatum: 18. August 1997
  • Größe, Gewicht: 176 cm, 70 kg

Für Bayern-München-Hasser ein weiterer Grund, den Münchnern nicht gewogen zu sein. Fantastischer Spieler, ganz gleich, auf welcher Position. Im zen­tralen Mittelfeld spielt er einen Millimeterpass nach dem anderen. Typ kämpfender Dauerläufer mit gutem Auge. Kann allerdings auch offensiv eingesetzt werden, als Rechtsaußen. In einer portugiesischen Elf, die mit klugem und glücklichem Minimalfußball den EM-Titel schaffte, gelang Sanches das Kunststück, Superstar Cristiano Ronaldo in mehreren Spielen vergessen zu machen. Mehr muss über seine Qualitäten nicht gesagt werden.

6 Marc Stendera

Marc Stendera Eintracht Frankfurt

Marc Stendera - in der Warteschleife (Kreuzband), doch wenn er erst wieder gesund ist …

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  • Klub: Eintracht Frankfurt
  • Position: Mittelfeld
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 10. Dezember 1995
  • Größe, Gewicht: 173 cm, 64 kg

Die Saison, in der er groß rauskommen könnte, beginnt furchtbar für Marc Stendera. Kreuzbandriss im linken Knie, am 23. Mai beim Relegations-Rück­spiel seiner Eintracht in Nürnberg. Vor drei Jahren: das gleiche Problem mit dem rechten Knie. Damals hatte er mit 17 sein Bundesligadebüt gegen die Bayern gegeben. Nach der niederschmetternden Diagnose kämpfte er sich zurück. Klug, ballsicher, wirkt nicht nur auf dem Platz deutlich älter. Hat – kurz nach dem Kreuzbandriss – bei Eintracht für vier weitere Jahre unterschrieben. Frankfurt wird wissen, ­warum man das tut.

7 Julian Weigl

Julian Weigl Dortmund BVB

Unverzichtbar bei den Borussen und wohl auch bald im Nationalteam: Julian Weigl

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  • Klub: Borussia Dortmund
  • Position: Mittelfeld
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 8. September 1995
  • Größe, Gewicht: 187 cm, 71 kg

In der letzten Saison Senkrechtstarter bei den Borussen, hat er wohl auch von seiner EM-Berufung profitiert – auch wenn er spielfrei blieb, gab es dort viel zu schauen und zu lernen. Passsicher, couragiert im Zweikampf. Hat Übersicht und Lust am Spielen, löst Probleme mit wenig Platz und Zeit. Durfte von Beginn an oft mit den Größeren auflaufen: Entpuppte sich dabei als „quick learner“, was neugierig macht auf die Zukunft. Einzige Schwäche: Nimmt nicht zu. Hat aber in Dortmund mit Diät-Fanatiker Thomas Tuchel einen Trainer mit Gegenrezepten.

8 Maximilian Arnold

Maxi Arnold Wolfsburg

Zweikampfstark, ehrgeizig und mit einem linken Fuß der Extraklasse - das ist Maximilian Arnold.

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  • Klub: VfL Wolfsburg
  • Position: Mittelfeld
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 27. Mai 1994
  • Größe, Gewicht: 184 cm, 74 kg

Es gibt Spieler, die es ­hassen zu verlieren, und es gibt Maximilian Arnold. Guter, pressingresistenter Profi, sehr torgefährlich für einen Mittelfeldmann, vor allem aber: ein Kämpfer vor dem Herrn. Sah in einem seiner ersten Bundesliga-Spiele glatt Rot. Angeblich wegen eines Foulspiels, in Wahrheit aus Übereifer. Hat die Nerven jetzt besser im Griff. Müssten sich seine Trainer auf eine Eigenschaft beschränken, um Arnold zu beschreiben: Wille. Durchlief alle Ausbildungsstationen des DFB und nutzte offenbar jede einzelne Trainingseinheit.

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9 Ousmane Dembéle

Ousmane Dembele Dortmund BVB

Dribbelstark, neugierig, torgefährlich: Ousmane Dembéle ist der Prototyp eines Angreifers.

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  • Klub: Borussia Dortmund
  • Position: Angriff
  • Nationalität: Frankreich
  • Geburtsdatum: 15. Mai 1997
  • Größe, Gewicht: 178 cm, 71 kg

Wie gut muss man sein, wenn Dortmund bereit ist, einen Spieler wie Henrikh Mkhitaryan, 27, für 42 ­Millionen nach England zu verkaufen – und alle im Verein sagen: „Wir haben doch jetzt Dembélé!“ Verdammt guter Stürmer. Schoss letzte Saison für Rennes – gerade volljährig – 12 Tore in 26 Spielen. Lionel Messi-hafte Quote für sein Alter. Natürlich ist er schnell, technisch perfekt, doch interessant ist etwas anderes: Dortmunds Trainer Tuchel überlegt, ihn im Mittelfeld einzusetzen. 19 Jahre alt, bereits ein grandioser Spieler, und der Trainer sieht vor allem eines: Potential nach oben.

10 Yussuf Poulsen

Yussuf Poulsen RB Leipzig

Yussuf Poulsen hat nur ein Ziel: schneller zu denken als die Verteidiger.

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  • Klub: RB Leipzig
  • Position: Angriff
  • Nationalität: Dänemark
  • Geburtsdatum: 15. Juni 1994
  • Größe, Gewicht: 193 cm, 83 kg

Zwei Dinge muss man an diesem Mann lieben. Seine Beine und seinen Kopf. Deutsche Journalisten nannten ihn gleich nach den ersten Spielen für RB die „Leipzig-Rakete“. Antizipiert gut, sicherer ­Instinkt beim Abschluss, klassischer, mit 1,93 eher großer Mittelstürmer. Verwandelt Samstagnach­mittage für so manchen Verteidiger in eine Horrorshow. Hat bereits erkannt, was der Unterschied zwischen sehr gut und Weltklasse ist. „Schnell im Kopf“ zu sein – das sei es. Poulsen ist jung, aggressiv, und es sagt viel, dass er bereits jetzt über den Begriff „Weltklasse“ nachdenkt.

11 Shawn Parker

Shawn Parker Augsburg

Der Terrier im Angriff: Shawn Parker will das Tor in jedem Fall.

© ddp Images

  • Klub: FC Augsburg
  • Position: Angriff
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 7. März 1993
  • Größe, Gewicht: 179 cm, 76 kg

Der Name klingt wie der ­einer englischen Stürmerlegende aus den 1970ern. Passt vielleicht insofern, als Parkers erster Verein „Bierstadt“ hieß. Papa US‑Amerikaner, Mama Deutsche, sein rechter Fuß vom lieben Gott. Typ nervtötender, kämpfender Mittelstürmer, will das Tor auf jeden Fall. In Augsburg sehr zufrieden, sollte sich sein Potential wirklich entwickeln, vermutlich nicht sein letzter Verein. Derzeit verletzt. Für Parker eher Ansporn als Handicap.

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09 2016 THE RED BULLETIN

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