Außergewöhnliche Skipisten

Die skurrilsten Skigebiete der Welt

Foto: BIG - Bjarke Ingels Group

Abfahrten auf den bekannten Skipisten dieser Welt sind für dich ein alter Hut? Wir hätten da ein paar Geheimtipps.

Du hast schon sämtliche schwarze Pisten in den Schweizer Alpen gemeistert, die steilsten Hänge Österreichs bezwungen und mit dem Snowboard den Tiefschnee der Rocky Mountains unsicher gemacht? Dann hast du noch lange nicht alles erlebt.

Diese fünf total skurrilen Skipisten dürften sogar für dich Neuland sein:

  1. Müllverbrennungsanlage Kopenhagen
  2. Vulkan auf Hawaii
  3. Skihalle in Dubai
  4. Bamiyan in Afghanistan
  5. Afriski-Resort in Lesotho
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Müllverbrennungsanlage in Kopenhagen

© Facebook/Bjarke.Ingels.Group

Die Architekten der Bjarke Ingels Group sind für ihre ausgefallenen Ideen berühmt. Eines ihrer aktuellen Projekte: eine ganz spezielle Müllverbrennungsanlage in Kopenhagen. Diese soll zum einen jährlich 400.000 Tonnen Abfall in Energie umwandeln. Zum anderen - da in Dänemark Berge rar gesät sind - soll auf ihrem Dach auch eine künstliche Skipiste entstehen! Ein Lift im Inneren transportiert die Wintersportler zu den Strecken mit einer Gesamtlänge von mehr als 500 Metern. Für Profis eignet sich die 180 Meter lange schwarze Piste.

Vulkan auf Hawaii

Wer Hawaii hört, denkt vermutlich zuerst an einen gemütlichen Drink an einem der zahlreichen tropischen Strände. Oder vielleicht auch an Vulkane. Und so verrückt es auch klingt, genau dort können sich sogar Wintersportler austoben. Auf dem 4205 Meter hohen Mauna Kea, dem „Weißen Berg“, fällt im Januar und Februar genug Schnee, um auf Skiern den mit „Pineapple Powder“ berieselten Hang hinabzubrettern. Um allerdings bei nicht gerade tropischem Ambiente die Piste unsicher zu machen, musst du mit einem Allrad-Jeep auf dem schlafenden Vulkan nach oben fahren – Lifte suchst du hier vergebens.

Skihalle in Dubai

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Skifahren in der Wüste? Verdammt viel Geld macht es möglich. Mitten in der Hauptstadt des Emirats steht „Ski Dubai“, ein gigantisches Winter-Paradies, das von der Kinderpiste bis zum weltweit ersten „Indoor Black Diamond Run“ alles bietet. Aber auf den über 22.500 Quadratmetern nur dem Wintersport zu frönen, scheint den Betreibern nicht exklusiv genug. Daher bekommst du dort auch echte Pinguine zu sehen. Wenn es dir im Ski Dubai zu kalt wird: Vor der Tür zeigt das Thermometer im Sommer nicht selten kuschelige 40 Grad und mehr.

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Bamiyan in Afghanistan

© Youtube // Thermikdotnet

Afghanistan ist leider eher als Kriegsgebiet denn als Wintersportregion bekannt. Und doch versteckt sich in der Bamiyan-Provinz, die für ihre von den Taliban 2001 zerstörten, gigantischen Buddhastatuen bekannt war, ein wahrer Wintersport-Schatz. Mittlerweile entwickelt sich das Gebiet rund um die westlichen Ausläufer des gewaltigen Hindukusch-Gebirges zu einer beliebten Location für Skifahrer und Snowboarder.

Sehenswert: die jährliche „Afghan Ski Challenge“. Bei diesem Wettbewerb aus Klettertour und Abfahrt konnte bisher noch kein Europäer die örtlichen Farmer besiegen.

Aber Vorsicht: Das Auswärtige Amt warnt derzeit ausdrücklich vor Reisen nach Afghanistan.

Afriski in Lesotho

Ein kleines Winterparadies verbirgt sich auch in Afrika, genauer gesagt in Lesotho. Das kleine, von Südafrika komplett umgebene Land liegt vollständig oberhalb von 1.000 Metern. Das „Königreich im Himmel“ beheimatet das Afriski-Resort, eines von überhaupt nur zwei Skigebieten auf dem gesamten Kontinent. Die von Juni bis August befahrbare Strecke in den Maluti-Bergen auf über 3.000 Metern genügt zwar nicht höchsten Schwierigkeitsansprüchen. Doch das atemberaubende afrikanische Panorama macht diesen Makel mehr als wett.

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12 2016 The Red Bulletin

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