Die besten Orte für Klippenspringer

Die besten Orte für Klippenspringer

Foto: Tomislav Moze/Red Bull Content Pool

Tief einatmen, allen Mut zusammennehmen, springen und sich großartig fühlen! Es gibt kaum etwas Besseres, als sich selbst zu überwinden und von einer Klippe ins Meer zu springen.

Klar, Klippenspringen kann gefährlich sein und ist aus gutem Grund häufig verboten. Trotzdem gibt es genug Orte, an denen dir die Natur perfekte Sprungbretter vor die Nase gesetzt hat, die geradezu darum betteln, ausprobiert zu werden.

Diese 5 Locations sind wie gemacht für Klippenspringer:

  • Wolfgangsee, Österreich
  • Lānaʻi, Hawaii
  • Santorin, Griechenland
  • Dubrovnik, Kroatien
  • Acapulco, Mexiko
Wolfgangsee, Österreich

Am Wolfgangsee kommen Anfänger und Profis auf ihre Kosten. Er ist umgeben von einem perfekten Mix aus relativ niedrigen Klippen, die für fast jeden machbar sind, und einigen extrem hohen Felsen, auf die sich nur Springer mit viel Erfahrung wagen sollten. Die Höhe variiert zwischen drei und 27 Metern, so kannst du dich immer weiter steigern.

Kleiner Haken: Am Wolfgangsee ist das Wasser auch im Sommer verdammt kalt. Dafür entschädigt das malerischen Bergpanorama, das direkt von einer kitschigen Postkarte stammen könnte.

© Youtube // Lukas Frisch

Lānaʻi, Hawaii

Das Klippenspringen, wie wir es kennen, wurde angeblich an der südwestlichen Küste der hawaiischen Insel Lānaʻi erfunden. In den 1770er Jahren soll Kahekili, der „Birdman“ und König von Maui, hier die Kunst des Lele Kawa perfektioniert haben – dabei geht es darum, mit den Füßen zuerst ins Wasser zu springen und möglichst wenig Spritzer zu fabrizieren. Damals war das Ganze allerdings noch kein Freizeitsport, sondern ein ziemlich brutaler Test. Um ihre bedingungslose Loyalität zu testen, hat Kahekili seine Krieger hier angeblich über die Klippe geschickt. Heute zieht es noch immer viele Springer zu Kahekili’s Leap.

Santorin, Griechenland

Santorin gilt als die schönste der griechischen Inseln und bietet einen ebenso schönen Spot zum Klippenspringen. Auch wenn die Felsen in der Amoudi Bay ziemlich respekteinflößend aussehen, können hier Amateure genauso springen. Das kristallklare Mittelmeer ist so tief, dass die Location als relativ sicher gilt. 

Um die ziemlich versteckte Bucht zu finden, ist etwas Vorarbeit nötig: Von dem Örtchen Oia steigst du eine steile Treppe hinab. In Amoudi Bay angekommen, läufst du links auf einem Pfad die Klippen entlang – dass du angekommen bist, merkst du an den Leuten, die sich auf den kantigen Steinen sonnen.

© Youtube // WorldTraveler | HD

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Dubrovnik, Kroatien

Rund um Dubrovnik sind Sandstrände eine Rarität, dafür ist die antike Stadt von Klippen umgeben, die wie für einen Jump gemacht scheinen. Höhenmäßig findest du hier alle Variationen von easy bis furchteinflößend.

Bevor du dich in die Adria stürzt, kannst du bei einer der Bars vorbeischauen, die in die Klippen eingelassen sind, und einen großartigen Ausblick auf die vorgelagerten Inseln bieten – so sicherst du dir auch gleich Publikum, das garantiert zusieht, wenn du springst.

© Youtube // Red Bull

Nur für Vollprofis: Acapulco, Mexiko

In der mexikanischen Küstenstadt hat das Klippenspringen lange Tradition. La Quebrada heißt die Felsformation an der Küste, die den wagemutigen Clavadistas als Bühne dient. Mit einer Höhe von gut 29 Metern sind diese Klippen nichts für Anfänger. Die Profi-Springer müssen Wind, Wellen und Wassertiefe genau im Auge behalten und trainieren meist Jahre lang, bevor sie sich in den Pazifik stürzen. Alles andere wäre lebensgefährlich. Die Springer gehören zu den größten Touristenattraktionen in Acapulco. Wer ihnen zusehen will, muss mittlerweile sogar Eintritt zahlen.

© Youtube // Michael Fijal

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08 2016 The Red Bulletin

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