Kuriose Rückennummern der Fußball-Stars Teil 2

Die kuriosesten Rückennummern der Fußball-Stars

Text: Vereinsmagazin KLUB
Foto: Getty Images

Fußballer sind eitel und Rückennummern längst mehr als reine Ziffern. Teil 2 der eindrucksvollsten Beweise.

Vor nicht allzu langer Zeit gab es im Fußball nicht gerade eine Vielzahl unterschiedlicher Rückennummern. Mit wachsender TV-Präsenz und dem damit verbundenen Werbewert der Stars stieg die Anzahl von besonderen Nummern auch aus marketingtechnischen Gründen rasant an.

Wir sind gespannt, wann das erste Wurzelzeichen oder eine Dezimalzahl auf den Trikots auftaucht. Dann könnte die FIFA auch einen weiteren Schiedsrichter an den Spielfeldrand stellen – den zehnten Offi-zahlen.

Bevor es aber soweit ist, müssen wir uns mit den Spielern und ihren Rückennummern begnügen. Bereits im ersten Teil dieser Serie gab es einige kreative Zahlenspiele zu bestaunen, aber auch der zweite Teil hat es in sich:

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 1+8
Iván Zamorano, Inter Mailand

Als der Brasilianer Ronaldo 1997 zu Inter Mailand wechselte, erhielt der Mittelstürmer das Trikot mit der Rückennummer 9 – obwohl Iván Zamorano, seit 1996 bei Inter, mit der Neun gespielt hatte. Da die Nummer 10, die Zamorano als Alternative akzeptiert hätte, bereits vergeben war, entschied sich der Chilene kurzerhand für die 18 – und klebte einfach ein „+“ zwischen die beiden Zahlen.

F.C. Internazionale on Twitter

Dear Interisti, what number would you choose for your #Inter jersey? #WisdomWednesday #FCIM

45
Mario Balotelli, Inter Mailand

Ähnlichen Einfallsreichtum wie Zamorano bewies Mario Balotelli zur Saison 2007/08. Als der Angreifer vom Nachwuchs in den Profikader von Inter Mailand aufrückte, gehörte die Nummer 9 Julio Ricardo Cruz. Aus diesem Grund entschied Balotelli sich für die 45, denn 4 plus 5 ist 9. Die Nummer trug er später auch beim AC Mailand.

99
Ronaldo, AC Mailand

Bei Inter Mailand hatte sich Ronaldo noch Iván Zamoranos Nummer 9 geschnappt. Im Januar 2007 stand der Brasilianer dann vor demselben Problem, als er zum Stadtrivalen AC Mailand kam. Dort trug Vereinslegende Filippo Inzaghi seit jeher die Neun. Daher ließ sich Ronaldo das Trikot gleich zweimal mit der Neun beflocken – und ging mit der Nummer 99 auf Torejagd.

© Youtube // Ayres. Pessoa

52
Nicklas Bendtner, FC Arsenal

Nicklas Bendtner ist für seine exzentrische Art bekannt. Als der „Lord“ beim FC Arsenal unter Vertrag stand, trug er zunächst die Rückennummer 26, wechselte 2009/10 aber ganz kurzfristig zur 52. Seine einfache Begründung: „Es ist meine Glückszahl.” Allen Arsenal-Fans, die bereits ein Saisontrikot mit der 26 gekauft hatten, spendierte er eine neue Beflockung.

Conor McNamara on Twitter

Best number change has to be Niklas Bendtner. After signing a new contract worth £52k a week, he changed to number...

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33
Maik Franz, VfL Wolfsburg

Dreimal drei ist sechs. Eigentlich wollte ich die Nummer 6 haben, aber die war schon besetzt.“ Mit dieser kuriosen Aussage begründete Abwehrspieler Maik Franz, weshalb er während seiner Zeit beim VfL Wolfsburg (2001 bis 2006) die Rückennummer 33 trug. 

8
Jan Jongbloed, Niederlande

In einigen Nationalteams wurden die Rückennummern früher nach alphabetischer Reihenfolge vergeben – so auch bei den Niederländern. Bei der Weltmeisterschaft 1974 trug deren Schlussmann Jan Jongbloed daher die Nummer 8 auf dem Trikot, für einen Torwart mehr als ungewöhnlich. Die einzige Ausnahme im Oranje-Team gab es für Johan Cruyff. Aufgrund seines Nachnamens hätte der legendäre Spielmacher eigentlich die Eins tragen müssen, durfte aber seine „Stammnummer“ 14 behalten.

100
Adolfo Bautista Herrera, Deportivo Guadalajara

Adolfo Bautista Herrera gehörte zu den erfolgreichsten Torjägern der mexikanischen Liga. Besonders in Erinnerung blieb er zudem wegen seiner Rückennummern: Bei Deportivo Guadalajara trug er von 2004 bis 2007 zeitweilig die 99 und die 100. Bei Länderspielen durfte die 100 allerdings nicht auf seinem Rücken stehen, denn die FIFA erlaubt keine dreistelligen Rückennummern.

121
Tommy Oar, Australien

Auch Tommy Oar zeigte sich als Rechenkönig. Da die Elf im australischen Nationalteam bereits vergeben war, rechnete er einfach 11 mal 11 – und dribbelte fortan mit der 121.

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04 2017 Klub

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