Chronometre Ferdinand Berthoud

Ferdinand Berthoud erstmals am Handgelenk

Text, Interview und Bilder: Gisbert L. Brunner

Ein legendärer Name aus dem 18. Jahrhundert feiert seine Wiederauferstehung. Die Ferdinand Berthoud FB 1, keine gewöhnliche Armbanduhr.
Gisbert Brunner

Gisbert Brunner, Jahrgang 1947, beschäftigt sich seit den 60er-Jahren mit Präzisionszeitmessern aller Art, vornehmlich mit Armbanduhren. Inzwischen hat Brunner mehr als 15 Bücher zum Thema veröffentlicht. Er ist weltweit gefragt als Vortragsredner.

Kurzer Blick in die Geschichtsbücher: Wer mit dem Namen Ferdinand Berthoud nichts anzufangen weiß, muss sich keineswegs schämen. Der französische Meister-Uhrmacher mit Schweizer Wurzeln lebte und wirkte nämlich im 18. Jahrhundert. Ganz genau wurde er am 18. März 1727 nahe der Ortschaft Fleurier im malerischen Val-de-Travers geboren. Nach seiner Ausbildung zum Uhrmacher verschlug es Berthoud 1745 zur Vertiefung der erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nach Paris. Und dort blieb er dann auch hängen. Bereits 1753 ernannte ihn der königliche Rat von Ludwig XV. durch einen Sondererlass zum Uhrmachermeister.  

Zwei Jahre später, Ferdinand Berthoud war gerade einmal 28 Jahre alt, erschienen seine ersten Artikel über die Uhrmacherei. Und 1763 publizierte er ein zweibändiges Werk zur gleichen Thematik. Das umfassende Wirken im Dienste der Präzisionsuhrmacherei trug Ferdinand Berthoud eine assoziierte ausländische Mitgliedschaft in der Londoner Royal Society ein. 1768 gingen seine Marinechronometer Nr. 6 und Nr. 8 auf eine 18-monatige Seereise. Weil sich die geographische Länge der Corvette „Isis“ mit letzterem auf etwa einen halben Grad bestimmen ließ, wurde Ferdinand Berthoud 1770 zum Hof- und Marinelieferanten ernannt. In dieser Eigenschaft durfte er zwanzig Seechronometer an die französische Admiralität liefern. Eines seiner wichtigsten Bücher, die „Geschichte der Zeitmessung unter Einsatz von Uhren, erschien 1802. Und am 17. Juli 1804 ernannte Napoleon I. den Uhrmachermeister Ferdinand Berthoud zum Ritter der Ehrenlegion.

Ferdinand Berthoud in der Ehrenlegion

Ferdinand Berthoud wurde zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.

Nach dem Tod im Jahr 1807 führten die Neffen Pierre-Louis Berthoud (1754-1813) und Charles-Auguste Berthoud (1798-1876) das Werk ihres Onkels fort. Ab 1876 ist die Dynastie Berthoud Geschichte. Ihre Zeitmesser, egal ob Taschenuhren, Marinechronometer oder Präzisionsregulatoren genießen bei Kennern und Sammlern höchstes Ansehen. Entsprechend hoch sind die Preise für unverfälschte historische Exemplare. 

Herzensangelegenheit

Nach diesem kurzen historischen Einstieg sollte klar geworden sein, warum es durchaus keine Schande ist, Ferdinand Berthoud nicht zu kennen. 

Ferdinand Berthoud Marinechronometer

Antiker Marinechronometer von Ferdinand Berthoud

Karl Friedrich Scheufele, ausgewiesener Oldtimer-Fan und Liebhaber tickender Instrumente dieser Art, wusste mit dem Wahl-Franzosen selbstverständlich etwas anzufangen. Und, siehe mein weiter unten folgendes Interview mit ihm, er verwendete 2006 einiges Engagement darauf, den vergessen geglaubten Namen für die Chopard-Gruppe erwerben zu können.

Anschließend entstand ein kleines, dafür aber umso feineres Unternehmen namens Chronométrie Ferdinand Berthoud, welches gegenwärtig vier Männer und eine Frau beschäftigt. Karl-Friedrich Scheufele fungiert als Präsident. Seine erklärte Philosophie: Entwicklung und Herstellung exklusiver Uhren in stets streng limitierter Auflage. Und zwar in Fleurier, Val-de-Travers, fünf Kilometer entfernt von Ferdinand Berthouds Geburtsort. 

Chronometre Ferdinand Berthoud in Rosegold

Ferdinand Berthoud FB 1 in Roségold

Premierenmodell Ferdinand Berthoud FB 1

Das Erstlingswerk, der Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1, debütierte am 22. September 2015 natürlich in Paris, wo der Meister den größten Teil seines Lebens und Wirkens verbrachte. Technisch knüpft das darin verbaute Handaufzugskaliber FB-T.FC natürlich an die großartigen uhrmacherischen Leistungen, allen voran die legendären Marinechronometer, an.

Zu deren Ausstattungsmerkmalen gehörte aus guten Gründen ein so genannter Kette-Schnecke-Antrieb. Er diente einem möglichst konstanten Drehmoment der Federkraft. Voll gespannt entwickeln Zugfedern naturgemäß ein höheres Drehmoment als zum Schluss. Das wiederum beeinflusst die Unruhschwingungen, welche die gleichförmig verstreichende Zeit in exakt definierte Abschnitte unterteilen. 

Ferdinand Berthoud Kette-Schnecke-Antrieb

Kette-Schnecke-Antrieb von Ferdinand Berthoud

Zur Abhilfe machen die gegenwärtigen Berthoud-Uhrmacher exakt das, was schon der geniale Ahne tat. Alle nutzen den physikalischen Sachverhalt, dass längere Hebel einen geringen Kraftaufwand zur Verrichtung einer Arbeit bedingen.

In diesem Sinne verfügt das Kaliber FB-T.FC als Hebel eine dreidimensionale Spirale, fachsprachlich Schnecke genannt. Eine feine, aus rund 700 winzigen Teilen zusammengefügte Kette mit 28,5 Zentimetern Länge stellte die Verbindung zum Energiespeicher her. Die anfänglich größte Federkraft wirkt so auf den kleinsten Schneckenumgang und ein kontinuierlich wachsender Schneckendurchmesser kompensiert das allmählich schwindende Drehmoment.

Auf diese Weise erzielt die Manufaktur beim 35,50 mm großen und acht Millimeter hohen Säulenkaliber mit Neusilber-Platine über rund 53 Stunden hinweg eine weitgehen konstante Antriebskraft. Ein neuartiges Differenzialgetriebe verhindert, dass der tickende Mikrokosmos beim Aufziehen zum Stillstand kommt. Ferner besitzt das Federhaus eine Malteserkreuz-Stellung zur Begrenzung seiner Umdrehungszahl. Will heißen: Aufziehen bis zum Anschlag ist ebenso wenig möglich wie ein vollständiges Ablaufen. Somit arbeitet die Zugfeder immer in einem vorteilhaften Drehmomentbereich.

Ferdinand Berthoud FB 1

Ferdinand Berthoud FB 1 - Der Unterschied liegt im Detail

Als augenzwinkernde Referenz an die Beziehungen Ferdinand Berthouds zum britischen Königshaus versteht sich die besondere Mechanik der Gangreserveindikation. Erfunden wurde die Kombination aus stumpfem Kegel, Gewindespindel und beweglichem Tastarm, der seine Informationen an einen Zeiger weiterreicht, vom 2011 verstorbenen englischen Uhrmacher Georges Daniels.  

Ferdinand Berthoud Handaufzugskaliber

Handaufzugskaliber von Ferdinand Berthoud

An Berthouds ebenfalls in Paris wirkenden Zeitgenossen Abraham-Louis Breguet erinnert das 1801 für Taschenuhren erfundene Minutentourbillon im Kaliber FB-T.FC. Die darin verbaute Unruh mit variablem Trägheitsmoment vollzieht stündlich 21.600 Halbschwingungen, was einer Frequenz von drei Hertz entspricht. Für ihren präzisen Rückschwung sorgt eine selbst gefertigte Unruhspirale mit manuell hochgebogener Endkurve.

Während der ersten 48 Stunden beträgt die Unruh- Amplitude 300 Bogengrade, danach sinkt sie auf deren 280 ab. Das durch den Saphirglasboden sichtbare Titan-Drehgestell des Tourbillons besteht aus 53 Komponenten. Für perfekte Balance sorgen zwei goldene Massekörper. Durch die rückwärtige Positionierung des Drehgangs können UV-Strahlen der Viskosität des Öls nichts anhaben.

Etwas wirklich Besonderes in der aktuellen Tourbillonszene ist die Zentralsekunde mit patentiertem Direkt-Antrieb. Für Karl-Friedrich Scheufele ist es anspruchsvolle Ehrensache, jedes der Uhrwerke vor dem Einschalen zur amtlichen COSC-Chronometerprüfung zu schicken. Das Bestehen der 15 Tage dauernden Prüfung ist speziell für Tourbillons, welche die negativen Auswirkungen der Gravitation in senkrechter Position des Uhrwerks kompensieren, keineswegs selbstverständlich. Dem Vernehmen nach erreichen die Uhrwerke vom Kaliber FB-T.FC deutlich bessere Werte als das von der COSC definierte Delta zwischen minis vier und plus sechs Sekunden.

An fein ausgeschenkelten Zahnrädern und einer Finissage des Ganzen auf höchstem Niveau führte für Karl-Friedrich Scheufele kein Weg vorbei. Die Dekoration und Feinbearbeitung der Komponenten für ein Uhrwerk nimmt mehr als 100 Stunden in Anspruch. 

Ferdinand Berthoud FB 1

FB: Initialen, die für Qualität stehen

DATEN und FAKTEN

Handaufzugskaliber FB-T.FC:

Durchmesser 35,50 mm

Höhe acht mm

Mehr als 420 Bauteile ohne Kette

Plus ca. 700 Komponenten für die Kette

46 funktionale Steine

Tourbillon mit Titan-Drehgestell

Unruhfrequenz drei Hz oder stündlich 21.600 Halbschwingungen

Gangautonomie 53 Stunden

Antrieb durch hängende Schnecke und 28, 5 cm lange Kette

Gangreserveindikation

Platine aus Neusilber, Titan-Säulen

amtliches Chronometer-Zertifikat der COSC

 

Ferdinand Berthoud Handaufzugskaliber

Ferdinand Berthoud FB 1 - Ein Blick aufs Tourbillon

Gehäuse:

Achteckig, Größe 44 Millimeter

Höhe 13 Millimeter

wasserdicht bis drei bar

vier seitliche Saphirglas-Fenster

Front und Boden Saphirglas

 

Version 1: Weißgold und Titan, limitiert auf 50 Exemplare

Version 2: Roségold und schwarze Keramik, limitiert auf 50 Exemplare

 

Preis: je 220.000 Euro

Ferdinand Berthoud FB-1 in Weissgold

Ferdinand Berthoud FB 1 in Weissgold

Im Gespräch: Karl-Friedrich und Christine Scheufele

Herr Scheufele, erzählen Sie uns bitte ein wenig Hintergründiges, wie Sie zum Namen Ferdinand Berthoud gekommen sind

KARL-FRIEDRICH SCHEUFELE: Wie bei vielem in der langen Berthoud-Geschichte kamen auch hier einige Zufälle zusammen. Durch unser Luceum, also das Chopard-Museum, bin ich auf Berthoud gestoßen, der ja in der Nähe von Fleurier geboren wurde. Als nächstes bin ich durch das Luceum zu einem Berthoud-Liebhaber geworden. Durch Zufall habe ich dann in unserer Juwelier-, nicht Uhrenbranche von einem Edelsteinfasser gehört, der die Rechte am Namen Berthoud besaß.

Und dann haben Sie ihn kontaktiert?

KFS: Exakt. Und ich habe ihn gefragt, was er mit dem Namen vorhat.

Seine Antwort?

KFS: Er erzählte mir von einigen Prototypen und seinem Vorhaben, Uhren mit der Signatur Ferdinand Berthoud zu lancieren. Diese Zeitmesser ließ ich mir dann zeigen. Als ich sah, dass es sich um relativ einfache Uhren mit Eta-Uhrwerken handelt, konnte ich ihn davon überzeugen, dass so etwas dem großen Namen nicht gerecht werden würde und es besser sei, die Rechte an uns zu verkaufen. So etwas geht in meinen Augen gar nicht, das kann man eigentlich nicht zulassen.

Damit haben Sie sich aber auch mächtig unter Zugzwang gesetzt.

KFS: So ist es. Aber ich habe unsere Erwerbung erst einmal liegen lassen.

Karl-Friedrich und Christine Scheufele

Karl-Friedrich und Christine Scheufele

So wie ich Sie kenne, hat es bei Ihnen aber sicher innerlich gearbeitet. 

KFS: Davon können Sie ausgehen. Das Thema hat mich ständig mehr oder weniger stark beschäftigt. Gelegentlich habe ich daran gearbeitet. Dann hatte ich wieder anderes zu tun. Aber irgendwann sind dann doch erste Zeichnungen entstanden, denn wir wollten eine Vorstellung bekommen, wie die Uhren aussehen können. Oder besser gesagt, wie sollen sie tunlichst nicht aussehen. Die Ansage war logischerweise zeitgenössisch, denn Berthoud hat in der Geschichte nie eine Armbanduhr gemacht.

Haben Sie sich von den äußeren Werten zu den inneren bewegt oder umgekehrt?  

Gehäusekonstruktion der Ferdinand Berthoud FB 1

Von innen nach außen und von außen nach innen vorgehen: Gehäusekonstruktion der Ferdinand Berthoud FB 1

KFS: Wir haben an beidem gleichzeitig gearbeitet und den richtigen Auftritt für die Marke Ferdinand Berthoud gesucht. Klar ist aber auch, dass wir den riesigen Berthoud-Fundus bei  Marinechronometern durchforstet und das Passende für die Premiere gesucht haben. Für uns stand unverrückbar fest, dass wir Elemente daraus ins Uhrwerk integrieren müssen.

Wie sind Sie denn zum kleinen aber sehr kompetenten Mitarbeiterstab gekommen? Eine Ihrer Uhrmacherinnen kenne ich von Greubel-Forsey. 

KFS: Frau Robert beispielsweise ist selbst auf uns zugekommen und hat ihre Dienste angeboten, als sie vom Berthoud-Projekt hörte. Anfangs konnte ich ihr nur einen befristeten Vertrag bieten. Das machte ihr nichts aus und sie hat mit Begeisterung angefangen.

Chopard zelebriert 2016 das 20. Jubiläum der L.U.C-Kaliber. Insofern haben Sie die Höhen und Tiefen der Entwicklung eigener Kaliber hautnah erlebt. Wie fällt der Vergleich zwischen 1996 und jetzt aus?

KFS: Da müssen Sie meine Frau fragen, wie sie sich beim ersten, zweiten und dritten Kind gefühlt hat. Für meinen Teil kann und muss ich konstatieren, dass die Emotionen immer noch da sind. Es geht nicht ohne, sonst muss man derartige Projekte bleiben lassen. Auch die Spannung war immer da. Speziell in den letzten zwei oder drei Tagen bis zur öffentlichen Premiere.

CHRISTINE SCHEUFELE: Wenn ich zurückblicke, war das doch bei jedem neuen Uhrwerk so. Da hat sich über zwanzig Jahre hinweg nicht das Geringste verändert. Deine Uhrwerke sind ganz eindeutig deine Kinder.

KFS: Ja, es ist immer noch ein sehr ergreifender Moment, wenn so ein neues Uhrwerk zum ersten Mal richtig tickt. 

Ein Blick ins Innere der Ferdinand Berthoud FB 1

Sie arbeiten ja auf unglaublich vielen Baustellen: L.U.C, Fleurier Ebauches, Mille Miglia, Ferdinand Berthoud, Weine und ein Hotel in Paris. Wie schaffen Sie dieses Pensum?

KFS (sieht lächelnd zu seiner Frau): Ich musste ein Versprechen abgeben, dass nach Berthoud nichts mehr dazukommt.

Sie meinen, keine neue Marke mehr …

CS: Kein neues Projekt mehr. Egal was. Kein Wein, keine neue Marke, keine Firma, kein Hotel, nichts.

Kommen bei derart vielen Aktivitäten die Uhren irgendwie zu kurz?

KFS: Nein, das kann man nicht sagen.

CS: Dem würde ich zustimmen. Mein Mann lebt für seine Uhren und das merke ich ständig.

KFS: Aber du holst mich auch immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Wie geht es denn mit den Kindern, die ja mittlerweile schon in einem Alter sind, wo man sich über die Zukunft Gedanken macht? Immerhin hängt an Ihrem Nachwuchs die Zukunft des Familienunternehmens.

KFS: Mein Sohn interessiert sich glücklicherweise sehr stark für Uhren. Er ist ständig im Internet unterwegs und zeigt mir Neuheiten, stellt Fragen, gibt Anregungen. Das bereitet uns große Freude.

CS: Wir wollen unsere Kinder in nichts hineindrängen. Umso mehr freut es uns, wenn sich die Dinge von ganz alleine in diese Richtung entwickeln. Noch vor drei Jahren wollte unser Sohn keine Uhr tragen.

KFS: Wir haben ihm angeboten, eine Tissot oder sonst etwas Sportliches zu kaufen. Das hat er kategorisch abgelehnt und uns wissen lassen, dass er, wenn schon, nur eine richtige Uhr tragen wolle. So lange werde er auch warten.

Karl-Friedrich Scheufele

Karl-Friedrich Scheufele: „Jährlich 1.000 Uhren wird es nicht geben.“

Mit der FB-1 von Ferdinand Berthoud sind Sie ja gleich ganz oben eingestiegen. Immerhin kostet die Uhr mehr als 200.000 Euro. Kommt denn auch mal etwas darunter? Gibt es ein Zeitraster. Jedes Jahr in Basel eine Neuigkeit?

KFS:: Bei Berthoud wollen und werden wir uns nicht auf den Baselworld-Kalender einlassen. 2016 gibt es auch keinen Stand in Basel.

Wann dann?

KFS:: Vielleicht 2017. Aber ich kann sagen, dass wir in spätestens 18 Monaten ein Folgemodell präsentieren werden. Ferdinand Berthoud kann und will sich nicht auf diese beiden Erstlingsmodelle beschränken. Aber wir möchten die Manufaktur auf jeden Fall klein und fein halten. Jährlich 1.000 Uhren wird es nie geben.

Das Team besteht derzeit aus fünf Leuten. Damit lässt sich aber schwerlich wachsen.

KFS: So ist es. Wir werden mehr Personal benötigen. Aber Sie dürfen nie vergessen, dass wir die Chopard-Manufaktur im Rücken haben. Das verschafft uns Flexibilität. Für mechanische Komponenten haben wir bei Ferdinand Berthoud einen vorzüglichen und vor allem zuverlässigen Lieferanten.

Wo finden Besucher denn die Berthoud-Ateliers?

KFS: Momentan sind sie noch gegenüber unseres Luceums untergebracht. In kleinem Rahmen. Für später haben wir aber auch schon eine Bleibe gefunden.

In Ihrem wunderbaren alten Gebäude in Fleurier?

KFS: Nein, das nicht. Aber wir haben in Fleurier noch ein Häuschen gekauft. Ein Bauernhaus, das einer Familie Berthoud gehörte, welche weitläufig mit Ferdinand Berthoud verwandt war und das Gebäude seit dem 18. Jahrhundert gehalten hat. Es befindet sich im originalen Zustand, hat noch keine Zentralheizung und wurde nur in den Sommermonaten genutzt.

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09 2015 The Red Bulletin

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